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Venengymnastik für zu Hause

Ungefähr 70 Prozent aller Deutschen über 50 haben laut eigenen Angaben Probleme mit den Venen. Dieses Problem äußerst sich meistens abends in den Beinen und in den Füßen: Geschwollene Beine und Füße können ein Anzeichen für eine Gefäßschwäche sein.

Alters- oder veranlagungsbedingte schwache Venenwände leiern aus oder können dem Druck des Blutstroms nicht mehr standhalten. Die Venenklappen werden undicht, somit kann das Blut nicht zügig zum Herzen zurücktransportiert werden und es sackt ab. Es entstehen Schwellungen, die sich weich und warm anfühlen. Das Hochlagern der Beine kann oft helfen. Tut es das nicht, besteht die Gefahr, dass das Ödem bestehen bleibt und sich ausbreitet. Im weiteren Verlauf kann sich das Gewebe entzünden und sichtbare Geschwüre bilden.

Venengymnastik fördert die Durchblutung und unterstützt die Venen damit bei ihrer wichtigsten Aufgabe, nämlich dem Rücktransport des Blutes von den Füßen bis zum Herzen. Wichtig ist, dass diese Übungen regelmäßig durchgeführt werden. Sie dauern jedoch nur wenige Minuten und können beispielsweise abends nebenbei beim Fernsehen durchgeführt werden.

Die meisten Übungen können auf dem Rücken liegend durchgeführt werden. Lege Dich auf eine feste Unterlage. Wenn vorhanden, lege Dir eine Gymnastikmatte unter, Du kannst Dich aber auch auf einen Teppich oder ein Handtuch legen.

Frau auf dem Rücken liegend auf einer Matte

Übung 1: Fußwippe

Lege Deine Arme neben Deinen Körper. Strecke nun Deine Beine nach oben Richtung Decke. Körper und Beine bilden in etwa einen rechten Winkel. Es ist in Ordnung, wenn die Beine nicht komplett gestreckt sind. Strecke in dieser Position Deine Fußspitzen Richtung Decke und ziehe sie wieder an. Mache zwei Durchläufe mit je zehn Wiederholungen (mit einer kurzen Pause dazwischen).

Übung 2: Fahrradfahren in der Luft

Verbleibe in der Rückenlage mit den Händen neben dem Körper. Hebe Deine Beine etwa im 90 Grad-Winkel an und bewege sie, als ob Du wie beim Fahrradfahren in die Pedale treten würdest. Bleibe dabei locker, trete nicht zu fest. Auch hier zwei Durchläufe zu je 30 Sekunden mit einer kurzen Pause dazwischen.

Übung 3: Fuß kreiseln

Auch hierbei liegst Du auf dem Boden winkelst zunächst ein Bein an, das andere kann auf dem Boden liegen oder stehen bleiben. Beginne den Fuß des angewinkelten Beines aus dem Sprunggelenk heraus zu drehen, sowohl nach innen, als auch nach außen. Wechsle das Bein zwischendurch und mache zwei Durchläufe von ungefähr 20 Sekunden.

Übung 4: Ball drücken

Für diese Übung benötigst Du einen kleinen Ball, einen Tennisball beispielsweise. Falls Du keinen Ball hast, kannst Du alternativ auch ein festes Kissen nehmen. Lege Dich wieder in die Rückenlage, halte den Ball zwischen Deinen Fußknöcheln fest und winkele beide Beine ungefähr 90 Grad an. Dabei solltest Du etwas Druck auf den Ball ausüben. Hebe nun Deine Füße Richtung Decke und dann wieder zurück, ohne dass der Ball fällt. Drei Durchläufe von je zehn Sekunden sind empfehlenswert.

Übung 5: Zehenspitzen

Balletttänzerin

Stelle Dich aufrecht hinter einen Stuhl o.Ä., wo Du Dich an der Lehne festhalten kannst. Gehe langsam in den Zehenspitzenstand und verweile einige Sekunden so, bevor Du Dich langsam wieder sinken lässt. Mache davon insgesamt drei Durchläufe mit zehn Wiederholungen.

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Themen > Gesundheit > Herz-Kreislauf-Gefäße > Venengymnastik für zu Hause