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Das *****Hotel "Neptun" Warnemünde
( früher und heute )

... aus meinen Hoteljahren ...( Auszug aus meinem Buch - "Aus dem Leben eines 49'igers"
" ........ Nun pendelte ich täglich mit dem Bus vom Dorf in die Kreisstadt. Die Tätigkeit machte mir sehr viel Spaß. Aber wieder zu Hause bei den Eltern zu wohnen, war auf die Dauer kein Zustand. Zum anderen war auch kein ausreichender Platz ( die Geschwistern wohnten ja auch noch da ) vorhanden.Ich sah mich also nach anderen Möglichkeiten, am besten gleich mit Unterkunft, um.So entdeckte ich in einer Ausgabe der „Wochenpost“, das in Warnemünde das neu erbaute Hotel „Neptun“ jede Menge Personal suchte. Da sollte doch auch irgendwie was für mich dabei sein …So bewarb ich mich dort, bekam im Herbst Antwort und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen.Ich setzte mich in den Zug, fuhr gen Warnemünde und wohnte erst mal 1 Nacht im Hotel, da die Kaderabteilung um diese Zeit nicht mehr besetzt war. Am nächsten Morgen wurde mit dem Kaderleiter, Herrn ......( Name bekannt, habe ich aber entfernt ) besprochen, welche Möglichkeiten es für mich gäbe. Ich könnte erst mal als Hotelhilfe anfangen. Also sagte ich zu, fuhr wieder nach Augsdorf und wartete auf eine Benachrichtigung mit endgültiger Zusage.
Anfang 1973 war es dann soweit. Ich bekam Post mit der Nachricht, dass ich als Hotelhilfe am Empfang meine Arbeit im „Neptun“ aufnehmen kann.Am 24.4.1973 trat ich meine neue Stelle dann an der Rezeption an.
Ein Zimmer bekam ich in Warnemünde in Hotelnähe in der Richard-Wagner-Str. für 7,00 Mark (Ost) Monatsmiete. Essen konnte ich jeder Zeit in der Betriebskantine für sagenhafte 0,50 M !! ( egal ob früh, mittags oder abends ). Ich bekam Dienstbekleidung, die regelmäßig in der hoteleigenen Wäscherei gereinigt wurde. Die weißen Hemden bekam ich sogar gebügelt zurück. Also, was wollte man mehr !! Es war eine schöne, wenn nicht sogar meine schönste Zeit von all den Arbeitsjahren. Im laufe der Zeit stieg ich vom Hotelhilfen zum Portier und schließlich am 01.01.1975, nach nicht mal einem Jahr, zum Chefportier auf. ......
...... organisierte ich Freizeitveranstaltungen für junge Hotelmitarbeiter und thematische Diskothekveranstaltungen an Sonnabend- und Sonntagnachmittagen für die Jugend von Rostock und Urlauber.
So wurde ich auch als DJ „Käpten James“ schon bekannt. In der hoteleigenen Disco „Daddeldu“ hatte ich von nun an des öfteren Auftritte in meiner Freizeit."


die Sky-Bar

Sky-Bar am Tage als Cafe "Panorama"

die Mocca-Milch-Eisbar in den 70igern

Mocca-Milch-Eisbar ( einer meiner Lieblingsorte in der Freizeit )

handelsübliche Ansichtskarte aus dem hoteleigenen Souvershop

der Bernsteinsaal bei "Ferienmelodie" ( eine FDGB-Veranstaltung , meist mit bekannten DDR-Künstlern )

der Bernsteinsaal, festlich eingedeckt ...

der Pool in der "Kurmittelabteilung

der "Seemannskrug" in den 70igern

die Broilerbar

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