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"Der Herbstwind rüttelt die Bäume" Heinrich Heine

Von Feierabend-Mitglied Samstag 26.09.2020, 17:53 – geändert Samstag 26.09.2020, 17:55

Der Herbstwind rüttelt die Bäume,
die Nacht ist feucht und kalt,
gehüllt im grauen Mantel
reite ich einsam imWald.

Und wie ich reite,so reiten
mir die Gedanken voraus,
sie tragen mich leicht und luftig
nach meiner Liebsten Haus.

Im leuchtenden Teppichgemache
da ist es duftig und warm,
da harret meiner die Holde,
ich fliege ihr in den Arm.

Es säuselt der Wind in den Blättern,
es spricht der Eichenbaum :
Was willst du törichter Reiter,
mit deinem törichten Traum ?


Heinrich Heine
1797-1856

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