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Iss Dich glücklich! Kann Essen glücklich machen?

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und ihrem Einfluss auf die menschliche Psyche zählt unlängst zu den wichtigsten Forschungsgebieten der Wissenschaft. Nunmehr erkennen auch Mediziner zunehmend den inneren Zusammenhang. Auffällig ist, dass in den vergangenen Jahren die Anzahl von Menschen, die unter Fettleibigkeit leiden, signifikant zugenommen hat. In gleicher Weise haben allerdings auch Erkrankungen wie Depressionen sowie Angstzustände zugenommen, so dass eine Wechselbeziehung zur Ernährung offensichtlich geworden ist. Die Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig, dass übergewichtige Menschen in deutlich höherem Maß anfällig für Depressionen sind. Fraglich ist somit, welche konkreten Effekte die unterschiedlichen Nahrungsmittel auf den menschlichen Organismus haben.

Paar beim Gemüse schneiden

Die unterschiedlichen Faktoren bei der Nahrungsaufnahme:

Die Experten in der Wissenschaft verfolgen heute vier unterschiedliche Ansätze, um die Frage zu beantworten, ob Essen Einfluss auf die Psyche nehmen kann. Es gibt zum einen Stoffe in den Nahrungsmitteln, die unmittelbar an das Gehirn weitergeleitet werden. Zum anderen haben auch die komplexen Nervengeflechte innerhalb des Magen-Darm-Traktes eine wesentliche Bedeutung, da sie Signale an die Gehirnregionen aussenden. Weiterhin zählt auch das Immunsystem zu einer der wichtigsten körpereigenen Funktionen, da es auf die Nahrungsaufnahme unmittelbar reagiert. Darunter kann auch die persönliche Stimmung leiden. Zuletzt sind insbesondere Bakterien im Darmtrakt dafür verantwortlich, die aufgenommenen Lebensmittel zu verwerten, so dass hier ebenfalls über Glück und Unglück entschieden wird. Renommierte Psychiater gehen heute davon aus, dass in Zukunft psychische Probleme nicht mehr ausschließlich im Kopf gelöst werden müssen. Vielmehr beschäftigen sie sich zunehmend mit den Körperregionen, die unterhalb des Kopfes liegen.

Aktuelle Studien belegen die neue Sichtweise innerhalb der Ernährungsforschung:

Selbstverständlich ist sich jede Wissenschaft nicht in allen Belangen einig. Denn alleine dadurch werden überhaupt neue Studien interessant. Übereinstimmend ist allerdings, dass sich unterschiedliche Ernährungsweisen, wie zum Beispiel die gesunde Kost, das Fastfood oder das Fastenspeisen, positiv oder negativ auf die Gemütslage auswirken. Die beiden Glückshormone Dopamin sowie Serotonin sind heute überwiegend als solche anerkannt. In weiteren langjährigen Studien konnte beobachtet werden, dass das Risiko einer Depression geringer ist, wenn sich Menschen ausgewogen ernähren. Zu dieser ausgewogenen Ernährung zählen Früchte, frisches Gemüse, Vollkorn sowie Fisch. Demgegenüber wird das Risiko durch frittierte Speisen, Weißmehlprodukte oder künstlich verarbeitete Lebensmittel sowie Süßigkeiten deutlich erhöht. Aus diesen Erkenntnissen kann selbstverständlich noch nicht auf die eigentliche Ursache geschlossen werden. Ebenso ist dadurch noch nicht erkennbar, welche Wirkungen gesunde Lebensmittel genau haben. Dennoch handelt es sich um einen statistischen Wert, der insofern berücksichtigt werden sollte. Ausgeschlossen werden konnte nämlich, dass andere Faktoren, wie zum Beispiel Rauchen oder Sport, ursächlich für die Unterschiede waren. Ferner hat auch schlechte Laune keinen Einfluss darauf, welche Speisen wir in diesem Moment zu uns nehmen.

Warum eine bewusste Ernährung wichtig für den Menschen ist:

Lebensmittel einer ausgewogenen Ernährung

Es liegt beinah auf der Hand, dass psychische Probleme nicht ausschließlich aufgrund einer mangelhaften Ernährung entstehen. Allerdings ist sie ein wesentlicher Faktor, der mit darüber entscheidet, ob sich der Mensch psychisch schlecht oder gut fühlt. Zukünftig könnte die Ernährung daher ein entscheidendes Präventivmittel gegen Depressionen sein. Pflanzliche Öle, Obst und Gemüse, Vollkornspeisen sowie Fisch sind nicht nur für den Körper und dessen Gesundheit wichtig. Vielmehr verdichten sich zunehmend die Tatsachen, dass eine ausgewogene Ernährungsweise auch einen gesunden Geist fördert. Wichtig ist dabei allerdings auch, dass die Nahrung in Maßen und nicht in Massen aufgenommen wird. Wissenschaftler raten überdies davon ab, sich gesund auf Kosten des Geschmacks zu ernähren. Der Genuss ist nämlich auch ein wesentlicher Faktor, der sich unmittelbar auf die Psyche auswirkt.

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