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MDR Studiotour mit Panometer

49 Feier@bendler trafen sich am frühen Morgen im Zentrum von Berlin, um gemeinsam im angemieteten Bus die Fahrt nach Leipzig anzutreten. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen haben, ergriff Mausepaul/Karl-Heinz das Mikrofon und wünschte allen Feier@bendlern nach der Begrüßung einen wunderschönen und erlebnisreichen Tag. Auch Frank, unser Busfahrer, stellte sich vor und verkündete, dass wir die erste Pause im Rasthaus Köckern machen werden, wo er dann auch den Kaffee zum Ausschenken fertig hat.

Nach der eingelegten Pause fuhren wir zum Treffpunkt beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), wo pünktlich um 11.00 Uhr die Studiotour begann. Von Frau Null, vom Besucherdienst der Media City Atelier GmbH, erfahren wir auf dem Weg zum Besucher Center etwas über die Struktur der Dreiländeranstalt und erfahren interessantes über das MDR -Gelände und den darauf befindlichen Gebäuden.

Im Besucherbüro zeigte man uns ein Video, wo wir einen Überblick über die fünftgrößte ARD-Anstalt bekamen, die mit dem MDR Fernsehen das erfolgreichste Dritte Programm der ARD produziert und acht Radioprogramme sendet. Heimatsender ist der MDR in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Nachdem ein jeder Teilnehmer eine Ansteckkarte bekam, die uns als Besucher ausweist, wurden wir in 2 Gruppen geteilt und die Führung begann. Wir begeben uns in die Fernsehzentrale, kommen am Studio vorbei, von wo aus „Hier ab vier“ gesendet wird. Aber wir wollen noch hoch hinaus und fahren mit dem gläsernen Fahrstuhl, deren Kabine an der Außenwand des Gebäudes in die 13. Etage führt. Vom Dachgeschoss haben wir einen wunderschönen Blick auf das MDR-Gelände, Leipzigs Kirchen, das Rathaus und die Umgebung der Messestadt Leipzig.

Unten wieder angekommen, ging es hinüber ins Gebäude der Regie des Media City Leipzig, wo wir in der Ausstellung der Arztserie „In aller Freundschaft“ vieles über die aufwendige Produktion der wöchentlichen Sendung erfahren haben. Die Räume des Krankenhauses wurden in das Gebäue eingebaut, wo täglich ca. 8 Min. der Serie aufgezeichnet werden. Als Beweis, dass wir in der Sachsenklinik waren, konnten wir, dank der vorhandenen Requisiten, uns als Oberschwester oder auch Patient aufs Foto zu den Lieblingsserienstars zaubern lassen. Hier wurde am praktischen Beispiel das Chromakey -Verfahren gezeigt. Von unserer Oberschwester „Mausepauline“ wurde vor einer grünen Wand ein Foto gemacht und anschließend mit einer Software im Computer bearbeitet. Das Programm ersetzt alles grün mit einem transparenten Hintergrund. Das rings um Mausepauline durchsichtige Foto wird nun über das Foto mit den Schauspielern der Serie an eine passende Stelle geschoben und dann als ein zusammengefasstes Bild gespeichert. So entstand eine schöne Fotomontage, wie ihr hier sehen könnt.

Vorbei an vielen Studios wurden wir geführt und immer wieder haben wir interessantes über die Schauspielerei, Vorbereitung einer Sendung, Technik in den Studios und vieles mehr erfahren. An Christel wurde für uns alle demonstriert, wie eine gelernte Schauspielerin sich auf das „Weinen“, wo die Tränen fließen, vorbereitet.

Auch konnten wir unsere Fähigkeiten als Nachrichtensprecher in einem Studionachbau von „MDR aktuell“ testen. Monika, Gudrun und auch Karl-Heinz zeigten ihre verborgenen Talente und sprachen ihre Nachrichten. Hier lernten sie auch den Umgang mit einem Teleprompter kennen, wo der zu sprechende Text am Kameraobjektiv angezeigt wird. Das ergibt den entsprechenden Blickkontakt mit dem Zuschauer am Fernseher. Diese unsere Talente bekamen natürlich ihren Applaus und am Ende der Führung über ihren Fernsehauftritt eine DVD.

Nach ca. 5 km Laufstrecke erreichten wir den Mediengarten und setzten uns im Bistro an den für uns vorbereiteten Tischen. Verschiedene Getränke und ein kleiner Salat waren schon angerichtet und das Tellergericht folgte.

Nach dieser Mittagspause fuhren wir mit dem Bus hinüber zum ASISI Panometer.

Hier in einem historischen Gasometer erlebten wir die faszinierende 360° Panoramaausstellung AMAZONIEN. Im Maßstab 1:1 mit über 100 Metern Länge und rund 30 Metern Höhe sehen wir die Schönheit des brasilianischen Regenwaldes, geschaffen vom Panoramakünstler Yadegar Asisi. Auf zahlreichen Reisen in das Amazonasgebiet komponierte Asisi sein Zauberbild der Regenwald-Landschaft, die wir als Panorama nun auf einer Bildfläche von über 3.000 m² bewundern können. Wir sehen Bäume, die weit in den Himmel wachsen, lange Wurzeln, die scheinbar aus der Luft herabhängen, Papageien in den Baumkronen, schönste Blüten, Kinder oder ein Faultier, das sich hängen lässt.

Dieses Zauberbild der Natur lassen wir auf uns wirken und erleben den Tag in den Tropen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, Sternenhimmel, Blitz und Donner, mit zauberhaft komponierter Musik und den dazugehörigen Geräuschen der Tiere und den Regen.

Beeindruckt von diesem Kunstwerk und zufrieden, dies nun auch gesehen zu haben, traten wir unsere Rückreise nach Berlin an.

Autor
Mausepauline (Karin)
05.03.2011

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