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Hilft das Internet bei Depressionen?

Von Feierabend-Mitglied Samstag 15.02.2020, 10:33 – geändert Samstag 15.02.2020, 10:38

Heute Morgen las ich folgende Zeilen – es ging um den Hunger in den Entwicklungsländern wie Afrika, Südamerika, dem Fernen Osten, usw…
Da heißt es dann weiter:
„… in Notlagen wird die eigene Ohnmacht bewusst. Nichts mehr hat man selbst im Griff.
In unseren Breiten kennt man körperlichen Hunger in der heutigen Zeit nicht mehr. Wohl aber eine andere Art des Hungers, die nicht unbekannt ist, sondern die viele sehr gut kennen:
Es ist die Sehnsucht, die aus Mangel an Lebensinhalt erwächst. Es ist ein Lebenshunger, der aus einem Gefühl von innerer Leere entsteht. Ein Gefühl, das oft vom Mangel an Zusammengehörigkeit mit anderen Menschen herrührt. In einer armen Gesellschaft kann es mehr Gemeinsamkeiten zwischen Menschen geben als in einer modernen Gesellschaft, wo jeder seines eigenen Glückes Schmied sein muss. Nur vermag niemand sich selbst das zu geben, was die Fülle in einem jeden Leben ist.
So wichtig es ist, mich selbst zu lieben, zur Fülle des Lebens muss ich meine Wände einreißen und und nach draußen gehen.“ (Impuls zum 15.02.2020 aus dem Te Deum)

Und hier kommt nun das Internet ins Spiel: Introvertierte Menschen, die von ihrer Natur her schon eine Herausforderung darin sehen, sich in der Gesellschaft einzubringen (in welcher Form auch immer), wird ihnen das Internet diesen Wandel erleichtern?
Wie kann den Menschen geholfen werden, die gerne ihre Wände einreißen wollen, aber nicht wissen wie?
Natürlich braucht es die Bereitschaft, sich helfen zu lassen. Das wurde hier schon an anderer Stelle erwähnt. Ich denke, es braucht sehr viel Fingerspitzengefühl und einen unbedingten Willen, aus diesem inneren Gefängnis ausbrechen zu wollen. Wer einen ersten Schritt gemacht hat und dabei Selbstvertrauen erfährt, wird Mut zum zweiten Schritt finden.
Vermutlich ist es wirklich so: 1 Schritt vor, 2 zurück und irgendwann werden es dann 2 Schritte vor und 1 zurück, bis so viel Vertrauen in sich selbst wieder da ist, dass man nur noch vorwärts geht und zwischendurch nur noch zum Ausruhen stehen bleibt und zur Überprüfung, ob die Richtung noch stimmt.
Das dies ein sehr langer Prozess sein kann, dieser Gedanke sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden.
Und welche Hilfestellung kann das Internet hierzu geben? Oder anders gefragt: Ist das Internet hier überhaupt hilfreich oder eher eine unüberwindbare Barriere?

Was sind Eure Gedanken hierzu?

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