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Registry ändern

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In der Registry, deutsch Registrierdatenbank, speichert Windows die gesamte Konfiguration des Rechners und alle Einstellungen. Zusätzlich legen Programme hier Daten ab und zwar auch ihre Einstellungen, aber auch ggf. ob sie automatisch starten.
Dummerweise löschen einige Programme bei der Deinstallation nicht all ihre Daten in der Registry, was üble Folgen haben kann. So lässt sich dann oft keine neue Version des Programms installieren oder es erscheinen sinnlose Fehlermeldungen.
Deshalb kann es sinnvoll sein, alle Spuren eines Programms in der Registry zu löschen.

Achtung:
Es gibt div. Tools, die versprechen, die Registry aufzuräumen und damit zu verkleinern, um damit den Rechner schneller zu machen.
Doch ab Windows XP kann die Registry auch doppelt oder x-fach größer sein als nötig und das Tempo ändert sich durch das Verkleinern nicht.
Das Suchen wird auf Grund der Struktur eh nicht gebremst, doch früher wurde die gesamte Registry in den Hauptspeicher geladen und konnte so bei einer Mindestgröße von 128 KByte den Programmen etwas RAM wegnehmen, weshalb diese öfter auslagern mussten und damit langsamer werden konnten.
Ab Windows XP wird aber die Registry nicht mehr komplett in den Arbeitsspeicher geladen, sondern nur in 16 KByte kleinen Blöcken jeweils die Teile der Registry, auf die XP gerade zugreifen muss.
Zudem verwendet es von diesen nur eine begrenzte Anzahl (256 pro Ladevorgang) – ist die überschritten, wirft XP die jeweils ältesten wieder raus. Es wird also kein nennenswerter Anteil RAM durch die Registry belegt, ergo bringt das Aufräumen nichts, im Gegenteil. Es kann durchaus sein, dass damit sogar falsche Einträge gelöscht werden und deshalb Programme nicht mehr funktionieren.


Registry sichern
Ist die Registry beschädigt, kann Windows im Extremfall gar nicht mehr starten oder läuft nur sehr schlecht.
Deshalb ist es nützlich die Registry zu sichern, um sie ggf. wieder laden zu können. Wie das geht, ist hier beschrieben.

RegEdit starten
Das Programm, mit dem man die Registry ändern kann, heißt RegEdit, doch das ist etwas versteckt.
Unter Windows XP, Windows 7 und Windows 8 drücke bei gehaltener Windows-Taste den Buchstaben r (Windows+r genannt).
Daraufhin öffnet das folgende Bild:


Hier muss man in das Textfeld regedit eingeben und dann auf OK klicke oder die Eingabetaste drücken.
Danach startet RegEdit, der Registrierungs-Editor, mit dem folgenden Bild. Wenn das anders aussieht, rolle ganz nach oben und ggf. nach links, bis du "Arbeitsplatz" siehst und klicke den an. Das ist die oberste Ebene, die geleich beschriebene Suche startet dann dort.

Suchen
Nun kannst du im Menü "Bearbeiten" den Punkt "Suchen" anwählen, wie das folgende Bild zeigt, oder einfach nur Tastenkombination Strg+F drücken.

In beiden Fällen öffnet das folgende Bild.

Hier gibt man den Suchbegriff ein, praktisch den Programm-Namen, dessen Spuren man löschen will, und klickt dann auf "Weiter suchen".
Es kann auch nötig sein, in einem 2. Lauf nach dem Hersteller zu suchen, also z.B. erst nach Norton und dann nach Symantec.
Bei größeren Abständen erscheint zwischenzeitlich der folgende Dialog:

So oder so stoppt die Suche, sobald ein Begriff gefunden wurde, hier also das erste Auftreten von "Norton". Wie das folgende Bild zeigt, ist dar Suchbegriff blau unterlegt.

Um den Begriff -- Schlüssel genannt -- zu löschen, drücke einfach die Taste "Entf" (Entfernen). Man kann auch im Bearbeiten-Menü "Löschen" wählen.
In beiden Fällen erscheint die folgende Rückfrage:

Hier Klicke auf "Ja" und drücke dann die Funktionstaste F3 (oder "Weitersuchen" im Bearbeiten-Menü).
Manchmal lässt sich ein Schlüssel nicht löschen, weil sein Programmierer denfür besonders wichtig hält. In diesem Fall klicke im Bearbeiten-Menü auf "Berechtigungen..." und hake im folgenden Dialog "Vollzugriff" an.
Es wird der nächste Begriff erscheinen, man drückt wieder "Entf" etc. Das kann bei einigen Programmen zig mal nötig sein, aber irgendwann ist alles gefunden, dann erscheint das folgende Bild:

Autor: WoSoft

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