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Signal, Threema und Telegram: 3 sichere WhatsApp-Alternativen

Keine Lust, die neuen AGB von WhatsApp zu akzeptieren und auf der Suche nach einer guten Alternative? Wir haben uns schlau gemacht und stellen Dir drei alternative sichere Messenger-Apps für Dein Smartphone vor.

Senior mit Smartphone im Chat

Was sich bei WhatsApp ändert

Keine Frage, WhatsApp ist in Deutschland der am häufigsten genutzte Messengerdienst. Die App für Smartphones und Tablets wurde einst von unabhängigen Entwicklern bereitgestellt. Seit 2014 gehört der Dienst jedoch dem Facebook-Konzern. Bereits nach der Verschmelzung wurden Datenschutzbedenken laut, da Facebook durch seine unterschiedlichen Angebote (unter anderem auch Instagram) umfangreiche persönliche Daten der Nutzer speichert und diese miteinander kombinieren kann. Es besteht die Sorge, dass WhatsApp in Zukunft noch mehr Daten mit Facebook austauschen wird.

Mit einer Novelle der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) will der Mutterkonzern Facebook jetzt den Nutzern von WhatsApp die Zustimmung zu einer erweiterten Datennutzung abverlangen. Der 15. Mai 2021 ist dafür der Stichtag. Nutzer, die dann den neuen AGB nicht zustimmen, können den Dienst danach nur noch eingeschränkt verwenden. Für diese Nutzer gibt es mit Signal, Threema und Telegram allerdings Alternativen.

Signal, Threema und Telegram: 3 sichere WhatsApp-Alternativen

Bildschirm von Messenger-App bei Chat

Signal hat neue Standards bei der Datensicherheit gesetzt

Signal darf sich wohl als einer der sichersten Messenger bezeichnen. Zahlreiche Tests haben die starke Verschlüsselung unter Beweis gestellt. Sogar WhatsApp nutzt das Protokoll von Signal. Bei Signal handelt es sich um eine Open-Source-Software. Das bedeutet, dass der Programmcode öffentlich einsehbar ist. Das zeigt eine Sache deutlich: Signal hat keine Geheimnisse. Dadurch hat der Dienst einen enormen Vertrauensvorsprung gegenüber WhatsApp. User können ihre gesendeten Nachrichten mit einem Klick zerstören, damit sie nicht mehr auffindbar sind. Zudem kann Signal automatisch Gesichter auf Fotos unkenntlich machen.

Signal galt früher wegen eines eingeschränkten Funktionsumfangs als weniger alltagstauglich als WhatsApp. Das hat sich inzwischen geändert - vor allem, weil zuletzt einige neue Sicherheitsfeatures hinzugefügt wurden. Seine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erlaubt es, kostenlos verschlüsselt zu telefonieren und zu chatten. Neugierige Mitleser bleiben dadurch außen vor. Der Nachteil von Signal ist allerdings, dass der Dienst (noch) von vergleichsweise wenigen Nutzern in Deutschland verwendet wird. Auch für die Nutzung von Signal benötigt man eine Handynummer.

Userzahlen: Telegram der erste WhatsApp-Verfolger

Derzeit ist Telegram in aller Munde. In bestimmten Gruppen gibt es einen wahren Hype um den Messenger. Er kann auch als eine Art soziales Netzwerk genutzt werden, mit großen Gruppen, die die Inhalte sehen. Da sich dieser Dienst als vermeintlich einzige Plattform zur freien Meinungsäußerung in bestimmten Milieus etabliert hat, machen sie einen großen Teil der Nutzer aus.

Seniorin mit Smartphone

Dennoch sollten die Telegram-User nicht über einen Kamm geschert werden. Die App ist in Deutschland weit verbreitet und wird somit von einer breiten Masse unterschiedlicher Menschen genutzt. Wie bei WhatsApp und Signal sind auch hier die Nachrichten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Eine weitere Parallele: Es ist eine Mobilfunknummer erforderlich, um Telegram nutzen zu können. Ein Nachteil gegenüber Signal: Der Dienst ist nicht komplett Open Source.

Threema: großer Funktionsumfang und hohe Sicherheitsstandards

Der Messengerdienst Threema unterscheidet sich in einigen Gesichtspunkten von den bereits vorgestellten WhatsApp-Alternativen: Die User benötigen keine Handynummer. Der Unterschied, der viele User von der Nutzung abhält, ist allerdings, dass Threema kostenpflichtig ist. Für die App müssen einmalig 3,99 Euro ausgegeben werden. Danach ist sie unbegrenzt nutzbar. Damit garantiert der Anbieter aber auch den Datenschutz der Nutzer. Laut seinen Angaben ist das Unternehmen inklusive der Server in der Schweiz ansässig und befolgt damit die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Mit seinen Sicherheitsvorkehrungen übertrifft Threema sogar Signal. Der Code wurde inzwischen ebenfalls öffentlich gemacht. Die Kontakte aus dem Telefonbuch werden nicht von Threema automatisch synchronisiert. Bei Bedarf können unbekannte Kontakte per QR-Code verifiziert werden, um sich vor Nachrichten Fremder zu schützen. Threema erlaubt das Anlegen von Umfragen in Gruppen sowie die Reaktion (Daumen rauf oder Daumen runter) ohne Pushnachricht bei den Chatpartnern. So lassen sich unkompliziert Absprachen in großen Gruppen treffen. Ein weiterer Vorteil: Threema ist in Deutschland relativ weit verbreitet.

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