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Bilder der 5. Woche - Februar 2021

Hohes Wasser

Halloh, nun drücke sich, wer zagt!
Austritt der Rheinstrom mit Gebrause,
Schießt in die Gassen ungefragt,
Und macht sich breit vor jedem Hause!
Pocht an die Thüren, stürmt den Heerd -
Da hilft kein Dämmen und kein Stauen!
Er will dem Städtchen, das er nährt,
Auch einmal in die Stuben schauen.

Die braune Bergwand allerwärts
Schickt ihm ihr dunkelgelb Gerinnsel;
Komm, tritt ans Fenster, liebes Herz -
Sieh', unser Haus auch ward zur Insel!
Doch gutes Muths! Ob hier und dort
Die Flut auch auf die Treppen springe:
Zu hoch am Fels doch liegt der Ort,
Als daß es uns ans Leben ginge.!

Sieh’ an der Mauer dort das Merk:
Nicht, Lieb, du kannst den Strich gewahren?
Dort hemmte sein Zerstörungswerk
der alte Rhein vor sechzig Jahren!
Da, wahrlich, übt’ er strengern Brauch,
Wie hoch der Schaum auch diesmal fliege!
Da riß er meine Mutter auch
Mit sich als Kind in ihrer Wiege.

Doch da sogar, sieh nur den Strich,
Blieb unser Stand hier ungefährdet!
Drum auf, lieb Herz, und fasse dich,
Wie auch die Schneefluth sich gebärdet!
Drum gutes Muths! Gib mir die Hand!
Glaub mir, der Strom wird uns verschonen!
Gott schütze nur das Niederland,
Und die die in seiner Fläche wohnen!

.....


So dichtete Ferdinand Freiligrath im 19. Jh.

Ganz so wild treibt es der Rhein zum Glück heutzutage nicht mehr. Aber das Ufer und etliche Rheinstraßen sind überflutet, so wie hier bei Nikolay in Budenheim oder in den Rheinauen in Ingelheim und Heidesheim.

Elke/Beauty2000 hat die Regenpause genutzt und ist an den Rhein gefahren und auch Sigi/Musikmaus hat mir ihre Bilder geschickt.


Nicht nur am Rhein, auch rings um Finthen ist Sigi/Musikmaus unterwegs, sobald das Wetter nicht allzu garstig ist, wie es leider in dieser Woche häufig war. Es regnete fast ohne Unterlass. Nur wenige trockene Momente gab es am Mittwoch nachmittag und am Donnerstag, als die Sonne von einem wolkenlosen Himmel strahlte.


Am Donnerstag hielt auch Antonia/nighty nichts mehr in der Wohnung. Sie zog ihre Wanderstiefel an und war zwischen Schwabenheim und Ingelheim im Gebiet von Schloss und Gestüt Westerbergunterwegs.

Bei Wikipedia ist zu lesen:
Das Gestüt wurde im Jahr 1912 von Heinrich von Opel gegründet. Seitdem befindet es sich im Familienbesitz. Ab 1928 wurde das Gestüt zunächst von Irmgard von Opel geleitet, bis sie es 1978 an ihren Sohn Dr. Heinz von Opel weitergab. Seit Oktober 1999 sind Tochter Aline und Schwiegersohn Peter Rodde in die Gestütsleitung aufgerückt.

Mehr zum Gestüt ist hier zu lesen


Ingrid/Gritle zog es noch einmal zur Burgkirche und auf den dortigen Friedhof.
Dort befindet sich das Grab von Johannes Martin Mohr (* 6. Juni 1788 in Warmsroth; † 7. Mai 1865 in Ingelheim). Er war Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung und Präsident des hessischen Landtages.

Nach ihm ist eine Straße sowie eine Grundschule (Präsident-Mohr-Schule) im Stadtteil Ober-Ingelheim benannt. Sein Grab wird seit 2005 von der Stadt Ingelheim am Rhein unter Beteiligung der Präsident-Mohr-Grundschule als Ehrengrab gepflegt.


Therese/thbo war im Tierpark in Hofheim unterwegs und am Exerzitienhaus St. Josef der Franziskaner.

Es wurde 1926 von den Franziskanern der damaligen Fuldaer Ordensprovinz gegründet und erbaut. 1940 wird das Exerzitienhaus geschlossen und von der Wehrmacht der Nazi-Diktatur beschlagnahmt. Es dient als Lazarett, nach dem Krieg als Lungenheilstätte.

1955 kommt das Haus wieder in die Hände der Franziskaner. Nach gründlichen Renovierungsarbeiten wird es vom Limburger Bischof Dr. Wilhelm Kempf als Diözesanexerzitienhaus wiedereröffnet.

Mehr ....



Einen ersten Hauch von Frühling schickte mir Elke/Beauty2000. Die fleißigen Bienen sammeln an den blühenden Christrosen eifrig Nektar.
Ich finde, das ist ein hoffnungsvolles Bild für den Frühling.


Ich danke Euch für die schönen Bilder in dieser Woche, auch für die zahlreichen fastnachtlichen Aufnahmen, die ich im Laufe der Fastnachtswoche auf einer eigenen Seite für Euch zusammenfasse.



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