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Bei schönstem Sonnenschein, blauem Himmel und noch einigermaßen erträglichen Temperaturen von etwas unter 30 Grad (man ist ja zur Zeit froh wenn es nicht noch wärmer wird) haben wir uns gegen 9 Uhr, bei mal wieder geringer Beteiligung der Feierabend-Mitglieder (!), zu Dritt auf den Weg in Richtung Uelzen gemacht, um einige schöne Gärten anzuschauen, nette Menschen zu treffen und die vorbeiziehende Landschaft zu genießen. Krümel war leider krank (gute Besserung!) und daher konnte Frauchen nicht mitkommen, so fuhren wir nur zu Dritt. Zwischen den einzelnen Gärten haben wir uns im Auto mit der Klimaanlage abkühlen können.

Der erste Garten in Suderburg (südl. Uelzen) war ein sehr gepflegter, wenngleich kleinerer Garten mit einem Koiteich, einem gemütlichen Pavillion und diversen schön anzusehenden Pflanzen. Wir waren die ersten Gäste an diesem Tag. Die Hausherrin begrüßte uns sehr freundlich und erläuterte alles. Wie wir später erfahren haben, hat Suderburg sogar eine Fakultät der Ostfalia Hochschule - wieder was gelernt!

Es ging nun ein paar Kilometer weiter nördl., nach Böddenstedt (Ortsteil von Suderburg), zu einem 12.000 qm großen Grundstück mit einer ehemaligen Wassermühle, deren Existenz seit dem Jahre 1200 belegt ist, die aber als solches nicht mehr wirklich zu erkennen ist, da sie mittlerweile zu einem ganz besonderem Wohnhaus umgebaut wurde.

Herrlich anzuschauen, die alten Gebäude inmitten des großen, mit uralten Bäumen bewachsenen Grundstücks. Der Hausherr hat um einige der Gebäude wunderschön anzusehende, farbige Beete mit einer Unzahl an verschiedenen Blütenfarben und -Formen angelegt.

Es gab dort außerdem einen großen Teich, Kamerunschafe, Hühner und Kanarienvögel in einer Voliere zu sehen. Einer der Vögel hat gerade versucht ein Nest zu bauen, das konnten wir aufgrund des störenden Gitters aber leider nicht im Bild festhalten.

Auf diesem Gelände kamen wir mit einer sehr freundlichen Dame ins Gepräch, deren Garten wir uns später ebenfalls ansehen durften, obwohl sie nicht mehr in der Garten-Liste war.
Toll diese Farben- und Formenpracht der verschiedenen Pflanzen, die sie zusammen mit Ihrem Mann arrangiert hat. Auf relativ kleiner Fläche war alles vorhanden, was man in einem Gartenzimmer braucht. Eine gemütliche Laube mit leckerem Wein berankt, eine Terrasse, viele eigene Töpferkunst usw.

Die Bewohner berichteten auch stolz, dass ihr Dorf im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" 1991 auf Bundesebene mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden ist und sich seitdem „Golddorf“ nennen darf. Auch im Jahr 2016 zählte es zu den Siegern.

Altes Schulhaus (von 1809) im historischen Ortskern von Böddenstedt, welches mittlerweile ein wunderschönes Wohnhaus ist.

Da uns mittlerweile ein wenig der Hunger plagte, sind wir mit den neuen Bekannten in ein Restaurant nordwestl. von Uelzen. eingekehrt. Da haben wir dann, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit beschlossen, weitere Gärten im Uelzener Raum zu besuchen und nicht mehr nach Marklendorf zu fahren. Das muss bis nächstes Jahr warten.

Unser nächstes Ziel war Jastorf, ein 2.500 m2 großes Grundstück hinter einer Landbäckerei. Nicht so viele Blumen, aber viele grüne Gartenzimmer, ein Teich mit Bach, dem dieses Jahr leider das Wasser fehlte. Hier ließen wir uns ein Stück Kuchen mit Tee/Kaffee schmecken, um uns für die weitere Reise zu stärken.

Der nächste Garten im Emmendorf war für uns eine Enttäuschung, da relativ ungepflegt und nur zum Verkauf von Taglilienpflanzen gedacht. Na gut, abgehakt, manches weiß man vorher nicht.
Weiter ging es wieder in den Süden von Uelzen, in Richtung Heimat, nach Wieren. Ebenfalls ein riesiger "Garten" von ca. 20.000 m2. Als Garten konnte man es fast nicht bezeichnen, es war ein Idyll von eingezäunten Schafweiden, viel Landschaft auf die man vom Haus herunterschauen konnte. Eine kleine Kastanienlaube mit Blick auf die Schafweiden, alte Kirschbäume mit leckeren Schwarzkirschen, die so herrlich die Zunge und den Mund verfärbt haben und wegen der dunklen Farbstoffe sehr gesund sind! Die haben auch noch sehr lecker geschmeckt.

Zum Abschluß haben wir auch tatsächlich die "Krönung" eines Gartens in Reinstorf erlebt. War es nun Kitsch, war es Kunst oder war es Beides.
Man kann es kaum mit Worten beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Es war fast zuviel des Guten.

Eine durchgeschnittene, bemalte Badewanne diente als Sitzbank. Wie man sieht, auch als bequemer Liegeplatz geeignet.

Ein Sammelsurium von verknorrten Baumstämmen/Ästen von jenseits des Polarkreises angeschleppt und im gesamten Garten unterschiedlich dekoriert. Ein "Flaschen"-Baum die der Nachbar ausgetrunken hat. Diverse glatt polierte Steine, aus ganz Europa zusammengetragen. Angespitze Baumstämme, die wie Elefantenstoßzähne wirkten usw. usw.

Der Schöpfer des Ganzen wurde trotz eines langen Tages mit zahlreichen Gästen nicht müde, uns über den Werdegang der einzelnen Objekte zu berichten.

Mittlerweile war es nach 18 Uhr und ein schöner Tag ging zu Ende.
Ihr habt etwas verpasst.
Heidi und Jack

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