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Das Blaue Haus in Mainz-Bischofsheim

Ein Klick auf die Bilder, und sie vergrößern sich

Für den 20.09.2016 hatte Gisela "hofila" eine Gruppe von 15 Fa´lern nach Mainz-Bischofsheim zu einer Besichtigung des "Blauen Hauses" eingeladen. Wie schrieb Sie in der Einladung, etwas eigenwillig, mystisch, schön und blau, eine völlig surreale Welt...und so war es auch.
Durch einen Bericht bei FA-Mainz vom 03.06.16 kam Gisela auf die Idee, dass auch wir, FFM-City, dieses Haus sehen sollten.
Irmtraut/Irrwisch hatte es ermöglicht, dass wir bei dem Künstler, Jürgen Seng, am 20.09.2016 um 13:00 Uhr für die Besichtigung einen Termin bekamen.


Am Eingang stand eine ca. 4 Meter hohe Engelstrompete, in voller Blüte, einfach herrlich anzusehen.
Mehr Info über die Engelstrompete hier

Das Haus ist rundherum mit Pflanzen bis zur Dachrinne bewachsen. Hier und da sieht man, dass im Mauerwerk Kieselsteine und Mosaik eingearbeitet ist.

Gegen 13:00 Uhr wurden wir von Herrn Seng freundlich begrüßt.
Jürgen Seng ist ein ehemaliger Lehrer für Kunst und Geschichte, lebte in diesem Haus, das von seinem Großvater aus dem Jahr 1910 stammt. Seine Eltern hatten dies im Stil der 60er Jahre nochmals umgebaut. Nach dessen Tod übernahm Jürgen Seng das Elternhaus und hat daraus eine begehbare Skulptur gemacht, ein Kunstwerk, eine einzigartige surreale Welt. Wohnen kann man allerdings dort nicht mehr.

Schmal und eng geht es in das Untergeschoss, im Raum als Blickfang das rote Sofa, an den Wänden Masken die an den "Carnevale di Venezia" erinnern.

Als wir die Räume betreten kommen wir aus dem staunen nicht mehr raus. Auf den paar Sitzmöbeln konnten wir Platz nehmen, wir mußten aber einige Hinternisse umgehen. Immer wieder sagte Herr Seng "passen sie auf wo sie hin treten", besonders bei der engen Treppe die in den 1. Stock führt.

Ute "Gartenhäuschen" kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, ein Pfau in voller Größe und mit seinen prächtigen Federn.

Dieses künstlerisch gestaltete Waschbecken fällt sofort ins Auge.

Das Jürgen Seng Lehramt für Kunst und Geschichte studiert hat und 40 Jahre Lehrer war, das erkennt man an den Bildern die im Ogbergeschoss an den Wänden hängen.

In diesem Zimmer ist eine Autorennbahn im Aufbau und an den Wänden Bilder von dem Mainzer Rennfahrer Jochen Rindt, der 1970 beim Training zum Großen Preis von Italien, in Monza verunglückte, er wurde aber Weltmeister weil er einen großen Punktevorsprung hatte.

Hier machte mich Herr Seng auf die gelben kreisrunden "Windspiele" aufmerksam, die sich bei Wind bewegen.

Am Schluss des kurzen Berichtes möchte ich mich bei Herrn Seng im Namen aller, die dabei waren, noch einmal für seine Gastfreundlichkeit und Führung bedanken.

Besonderen Dank gilt Irmtraut "irrwisch", die den Kontakt zu Herrn Seng hergestellt hat und Gisela "hofila" für die vorbildliche Organisation, schade dass sie wegen Kranheit nicht dabei sein konnte.
Gute Besserung und bis bald bei der nächsten Veranstaltung.

Den Abschluss des Tages genossen wir bei Kaffee und sehr gutem Kuchen, im Café Rheingenuss in Ginsheim, ganz in der Nähe der Rheinfähre.

Text, Fotos und Layout Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger ***

*** Den Mainzer Bericht kannst du hier lesen ***

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