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Mal ehrlich, wie lange waren unsere Teilnehmer, die heute die Berliner Schnauzen im Zoo besuchten, schon nicht mehr dort? Und jedes Mal kann man dort viele Neubauten und Veränderungen für die alten und neuen Bewohner bewundern.

Unsere Führung hatte ein junger Mann, Biologe und Student, übernommen, der sich gleich als "Tim" vorstellte und fragte, ob er uns auch duzen dürfe. Warum nicht? Wir kamen ja von Feierabend, wo auch jeder geduzt wird :o)) Auch wenn November nicht mehr ganz so die Zeit für derartige Unternehmen ist, waren wir doch alle warm gekleidet und mit Regenschirmen bewaffnet und die Führung konnte gleich bei den Elefanten beginnen.

Eigentlich - zumindest für mich - sehen Elefanten fast gleich aus, aber es war erstaunlich, wie Tim auch aus gewisser Entfernung deren Namen kannte, und Einzelheiten nicht nur über indische bzw. afrikanische Elefanten erzählen konnte, sondern auch wer in der Gruppe wen liebt. Einer davon, der früher für Touristen zum Reiten benutzt wurde und zu einer ganz engen Bindung an seinen Besitzer manipuliert wurde, kam nach dessen Tod auch nach Berlin und liebt jetzt seinen Pfleger so sehr, daß es für den schwer ist, in Urlaub zu gehen. Aber viele Tiere wurden auch oftmals aus dem Zirkus oder anderen Zoos übernommen bzw. kamen als Geschenke zu uns.

Bevor es dann zu den Nilpferden ging, besuchten wir das Nashorn. So ruppig und massig es aussieht, sollte man nicht glauben, daß es eine ganz empfindliche Haut hat und unserer Damenwelt in Sachen Cremen und Pflegen richtig Konkurrenz machen könnte.

Danach ging es ins Nilpferdhaus,wo wir zuerst die 4 Nilpferde munter schwimmend hinter Glas betrachten konnten,aber dann auch nach oben auf die Galerie durften, von wo aus man einen tollen Überblick über das ganze Nilpferdhaus und in die Schlafstätten hatte.

Aber wie verwunderlich: die eigentlich als "Badewanne" vorgesehene Wanne dient für eins der Nilpferde im Sommer für den Rückzug, weil es sich nach dem Angriff und Verletzungen durch einen Bock im Freien nicht mehr nach draußen traut! Und das,obwohl Nilpferde als sehr angriffslustig und aggressiv gelten!
Auch einen Blick in die Futterkammer durften wir werfen, wo uns kein Wachhund, jedoch eine "Wachkatze" erwartete, die uns erst einmal alle skeptisch musterte um ggf. ihr Revier zu verteidigen.

Tja, und von dort aus ging es dann - von allen wohl erhofft - zu den Pandas in das wirklich wunderhübsch gestaltete Haus. Sogar einen Fernseher gibt es, wo Filme von der Aufzuchtstation mit den Minis gezeigt werden. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, den Monitor auch mal zum Panda-Jungen zu drehen um ihm Unterhaltung zu verschaffen. Der lag ganz fest schlafend auf seinem Baumstamm und man hätte ihn fast für ein riesiges Stofftier halten können. Jiao Qing und Meng Meng leben auf getrenntem Terrain und werden nur zur Paarungszeit zusammen gelassen. Die Bärin zeigt das dann an, indem sie am Wasserlauf sitzt und sich ausgiebig wäscht :o)) Sie saß ziemlich weit hinten im Garten, aber als wir rum gingen, stellten wir fest, daß sie entgegen dem schwarz/weißen "Kerl" noch ein braunes Hinterteil hatte (aber keine falschen Schlüsse ziehen...) Und nun warten wir alle bis es so weit ist, daß die beiden mal Nachwuchs bekommen, was aber wohl noch eine Weile dauern wird.

Tim hatte ja auch eine große Tasche mit, in der sich Fotos , das potenzsteigernde Teilchen, weshalb Nashörner erschossen werden, die Zahnwurzel bzw. das Modell der Beißfläche zur Ergänzung seiner lebhaften und wirklich interessanten Erzählungen befanden, aber auch eine Tüte mit Futter für die Paviane, die noch auf ihrem Felsen rum turnten und denen die Leckerlis beim Abschluß der Führung gleichzeitig und auf Kommando (damit alle Affen und Äffchen die gleiche Chance hatten) zugeworfen werden durften.

Nachdem die Affen gefüttert waren, konnte sich jeder noch nach eigenem Gusto im Zoo vergnügen - und wer noch nicht genügend "Affiges" hatte, konnte im Affenhaus Fatou, die älteste Gorilladame der Welt mit ihren 60 Jahren räkelnd im Gehege bewundern oder sich von Ivo mustern lassen, der in seiner vollen Schönheit auf einen Baumstamm gestützt stand und uns, wie es schien, geringschätzend betrachtete und der Meinung war, er sei der Schönste! Und insgeheim musste man ihm Recht geben :o))

Auch wenn das Wetter nass und kalt war, hat sich dieser Ausflug gelohnt und vielleicht bei manchem von uns Anregung gegeben, doch öfter mal im Zoo vorbei zu schauen oder aber auch an gute Pflege für sich zu denken. Schließlich ist Affendame Fatou mit ihren 60 Jahren die älteste Gorilladame der Welt und auch Elefantenoma Tanja ist Dank ihrer guten Pflege mit ihren 53 Jahren älter als "normal".

Danke,Heike,für diese Idee und Dein fleißiges Fotografieren als auch Marga/Idamar für das Video.

Allen bis zum nächsten Mal viele Grüße und ein schönes Wochenende.

Heike (tilimu) und Ingrid (Katzenmama2)

Anmerkung:

Ich bin nochmal ins Pandabären -Haus gegangen und hatte sehr viel Glück. Gerade war Fütterung und ich habe ein Filmchen aufnehmen können .Das 2. hat Idamar/Marga aufgenommen (Danke)

Heike

Zu den Fotos

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