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Eine Seefahrt, die ist lustig ... na, und die Bahnfahrt erst einmal.

Wolfgang hatte alles organisiert und wunderbar geplant, sogar das Wetter hatte er optimal vorher bestellt, so dass wir bei bester Laune am 8.6.2022 pünktlich um 8.38 Uhr den ICE nach Hamburg besteigen konnten und sogleich unsere bequemen reservierten Plätze in unserem Wagen fanden. Kein Gedrängel um Sitzgelegenheiten, denn die 9€-Tickets gelten ja nur für Regio und Bummelzüge. Die Bahn brachte uns dann überpünktlich (5 Minuten früher) zum Hauptbahnhof Hamburg, wo uns sogleich die Tochter von Wolfgang durch den großen Bahnhof zu unserem roten Tourbus lotste. Leider war das offene Oberdeck schon bevölkert mit Touristen aus dem Süden Deutschlands., denn Bayern und Baden-Württemberg haben derzeit Pfingstferien. Damit hatten wir ja nun nicht gerechnet.
Während des ersten Teils der Tour erhielten wir sehr viele Informationen über die Reichen, Schönen und Wichtigen, die ihr Geld in Immobilien an der Binnenalster (Teich darf man nicht sagen, dann sind die Hamburger beleidigt) anlegten. Durch den Handel vor hunderten von Jahren reich gewordene Kaufleute gründeten die Stadt an der Elbe um die Waren aus Übersee in ganz Europa weiter zu verschiffen. So steht auch noch heute der Hafen im Zeichen des Containerumschlags mit riesigen Kränen, die komplett montiert aus China angeliefert wurden und für einen schnellen Warenumsatz sorgen.
Unsere Fahrt führte uns an der Außenalster entlang zum Universitätsviertel, am teuersten Hotel der Stadt, dem Fontenay (früher zumeist von Oligarchen frequentiert), weiter zu Planten und Blomen, der schönen Parkanlage mit Messezentrum, anschließend zum bekannten Schanzenviertel mit Theater und anderen Vergnügungsstätten, am Jungfernstieg vorbei zum Rathaus (sehenswerter Innenhof mit Brunnen). Nach dem Finanzdistrikt ( Großer Burstah) fuhren wir direkt am Hamburger Michel (St. Michaelis-Kirche) vorbei, zur Reeperbahn mit einschlägigen Gewerbeschaffenden.

An den Landungsbrücken verließen wir den Bus um ein Hafenrundfahrtschiff zu entern und die Stadt und den Hafen von der Wasserseite zu erkunden.

abei prasselten so viele Zahlen auf uns ein, dass ich nur die beeindruckendsten wiedergeben kann. Die beiden derzeit größter Containerschiffe lagen im Hafen und wenn auf dem Oberdeck (über der Wasserlinie 24 Container übereinander gestapelt sind, dann liegen unter der Wasserlinie noch einmal 24 Lagen Container übereinander. Das größte der Schiffe fasst bisher 19 100 Container. Diese riesigen Schiffe fahren sehr selten unter deutscher Flagge, da dort die Mindestlöhne viel zu hoch sind. Zumeist laufen sie unter asiatischer oder afrikanischer Flagge. Die Schiffe bewegen sich mit maximal 45 km/h , d.h. sie können den Atlantik in drei Tagen überqueren. Der Bremsweg dieser Riesen von 400 m beträgt ca. 8 km. Es ist klar, dass man mit so viel Power nicht im Hafengelände manövrieren kann, also werden kleine leistungsstarke Schlepper im Hafenbecken eingesetzt um die Kolosse für die spätere Ausfahrt zu drehen und an den richtigen Kai zu schleppen. Die wichtigste Person an Bord ist dann nicht mehr der Kapitän sondern der Lotse, der dafür vor der Küste an Bord kommt und die gesamte Lage im Überblick haben muss.

Nach einer Stunde schwirrte uns der Kopf und auch die Möwen lauerten schon auf eventuell abfallende Krümel von unseren Fischbrötchen. Denn nun war erst einmal eine Stärkung fällig.

Dann setzten wir unsere Busfahrt fort, diesmal zu Lande an der Elfie vorbei, durch das neu erbaute Überseequartier, was noch lange nicht fertig ist, wie die vielen Baustellen zeigen, durch die Speicherstadt wieder bis zum Hauptbahnhof.

Nun hatten wir Freizeit und verbrachten den restlichen Nachmittag mit diversen Aktivitäten wie Shopping, Staunen, Fotografieren oder richtig Essen gehen und Flanieren.

Pünktlich um 18,38 Uhr fuhr unser ICE wieder in Richtung Berlin ab und wir saßen alle glücklich und etwas müde in unseren Sitzen. Um 20.20 Uhr stiegen auch die Letzten im Berliner Hauptbahnhof aus und setzten ihren eigenen Heimweg fort.

Im Namen aller Reisenden möchte ich mich bei Wolfgang und seiner Tochter für diese schöne Tagestour bedanken. Super organisiert, keine Pannen, höchst interessant und prima umgesetzt. Ein schöner Tag in Hamburg. Da möchte man nur noch singen:" Junge, komm bald wieder ....". Es gibt noch viel zu sehen.

P.S. Wiederkehren möglichst bald, denn die Stadt verändert sich rasant Zum Beispiel wird in den nächsten Jahren die Köhlbrandbrücke abgerissen und durch einen Tunnel ersetzt, weil die größten Schiffe nicht mehr queren können.

Auch ich möchte mich bei Wolfgang für die Organisation dieser Fahrt, die wohl allenSpaß gemacht hat, ganz herzlich bedanken, war in Gedanken bei Euch. Ingrid

Hier sind Margrets/Stadteules Fotos

für die ich ihr vielen Dank sage ebenso wie für den tollen ausführlichen Bericht

klickt hier....

Und hier die Fotos von Charlotte02/Angela, Wolfgangs Tochter und Sava

Immer wieder erstaunt es einen: viele Fotografen mit gleichem Ziel, aber jeder sieht etwas anderes. Toll, auch hier ein dickes DANKE!

klickt hier....

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Regional > Berlin-Nord > Ausflüge ab 2010 > 160 - Hamburg am 08.06.2022