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Poesiealbum

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coerd schrieb am 21.05.22 um 00:12:18:







Plötzlich

Es war ein Jubeln und ein Haselieren
so laut, dass niemand merkte, was geschah,
man konnte fast die Contenance verlieren,
denn es begann, bevor man sich versah.

Ein Fanfaron war laut am lamentieren
und brüllte Hasstiraden in den Raum;
wenn quere Denker sinnbefreit agieren,
bemerken Mitläufer es meistens kaum,

dass mancher rechte und auch linke Hörer
sich nicht verbal nur auseinandersetzt;
denn Andersdenkende sind miese Störer,
die man mit Schlägen, Tritten dann verletzt.

Ein radikaler Freak und Klimaschützer
schlägt einen alten Mann mit Aluhut,
denn der ist Impfgegner, kein Unterstützer
von Tadzio Müller und in seiner Wut

sagt er zu denen, die jetzt um ihn stehen,
der Alte hat sich gegen uns gewandt.
Man kann den Zorn in den Gesichtern sehen
und spürt, die Stimmung ist jetzt hoch brisant.

Sinnlose Wut entlädt sich ohne Halten
auf den, der schwer verletzt am Boden liegt,
doch weiter treten hirnlose Gestalten,
bis er kein Lebenszeichen von sich gibt.

Danach dreht man sich um und geht von dannen,
als wäre nichts von alledem geschehn,
der Trupp von geistig ausgehöhlten Mannen
hat bei Befragung später nichts gesehn.

© Curd Belesos

(366352)

adrenal schrieb am 20.05.22 um 20:11:12: In der Nacht wenn alles schweigt, komme ich zu Dir damit Du nicht alleine bist, wenn die Nacht vergeht, bleibst Du in meinem Gedanken, wie eine Rast meiner Schmerzen.

Cosmin Neidoni
(366351)

Kanon schrieb am 20.05.22 um 18:24:35: Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
(Wilhelm Busch)
(366350)

fleuriste schrieb am 20.05.22 um 18:09:50: "Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es."

Gottfried Keller
1819-1890
(366349)

adrenal schrieb am 20.05.22 um 11:53:54: Was das Herz bewegt das strömt in Tönen aus, und was als Ton draußen erkling, das beeinflußt wieder das Herz drinnen.

Lü Buwei
(366348)

adrenal schrieb am 20.05.22 um 11:53:21: Jeder Tag des Lebens ist ein Wunder, ein wertvoller Zauber, an dem wir das Staunen nicht verlien sollten.

Monika Minder
(366347)

fleuriste schrieb am 20.05.22 um 10:54:40: „Der Berg ruft!“

Luis Trenker
ital. Bergsteiger
+Schauspieler
1892 – 1990
(366346)

fleuriste schrieb am 20.05.22 um 10:51:29: Marie von Ebner-Eschenbach
1830-1916

"Du kannst so rasch sinken,
dass du zu fliegen meinst."
(366345)

Soff schrieb am 20.05.22 um 09:54:42:
Die Tulpe

Andre mögen andre loben,
Mir behagt dein reich Gewand,
Durch sein eigen Lied erhoben
Pflückt dich eines Dichters Hand.

In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
Und wir sehen, was wir lieben,
An dir zu derselben Zeit.

Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
Einte sie des Duftes Gabe
Deinem hellen, bunten Vlies.

Doch die Blumen all, die frohen,
Standen nun voll Kummers da,
Als die Erde deinen hohen
Doppelzauber werden sah.

»Göttin! o zerstör uns wieder,
Denn wer blickt uns nur noch an?«
Sprach’s die Rose, sprach’s der Flieder,
Sprach’s der niedre Thymian.

Flora kam, um auszusaugen
Deinen Blättern ihren Duft:
Du erfreust, sie sagt’s, die Augen,
Sie erfreun die trunkne Luft.

August von Platen

(366344)

sternwart schrieb am 20.05.22 um 09:12:55: Ohne Musik ist der Mensch in seinem Dasein unvollkommen, ob er sie nun in der Kunst – oder in der Natur erlebt.
Die Symphonie Beethovens, das einsame Abendlied eines Vogels, derselbe Strom der Berauschung aus dem Unbekannten, dasselbe absichtlose Ziel ins All, nur wer sie erlebt, wird der Offenbarung der Musik teilhaftig werden.
Walter Dahms

(366343)
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