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Tipps für mehr Sicherheit

Als Computernutzer kennen Sie das: E-Mails, die Sie weder angefordert haben noch brauchen können, überfluten Ihren virtuellen Briefkasten: Werbung, Kettenbriefe, Virenwarnungen, eindeutig-zweideutige Angebote, „Freunde“, die Sie nicht kennen ... Und anders als bei Werbung in Ihrem Hausbriefkasten müssen Sie hier über die Ladezeit auch noch die Zustellung bezahlen! Vor allem aber besteht die Gefahr, dass Ihr Computer sich auf diesem Weg einen Virus oder Wurm einfängt, der dann einen Hausbesuch des teuren PC-Doktor nötig macht. Oder dass automatisch eine teure 190er-Nummer gewählt wird, sowie Sie Ihren PC starten. Feierabend.com gibt Ihnen Tipps, wie Sie sich vor „virtuellem Ungeziefer“ schützen können.

Das Wichtigste: Vorbeugen ist leichter als Heilen!

Legen Sie sich einen Virenscanner zu.
Ein gutes Programm kostet rund 50 Euro. Vergessen Sie nicht das regelmäßige Update (kostenlos beim Hersteller im Internet), um auch die neuesten Viren bekämpfen. Und: Ein Virenscanner nutzt nur, wenn Sie ihn vorab über alle Dateien und Nachrichten laufen lassen.

Nutzen Sie die kostenlosen Updates für Ihren Browser und Ihr E-Mail-Programms.
Neuere Versionen schließen Sicherheitslücken. Nutzen Sie ausschließlich Updates des Herstellers!

Legen Sie sich eine Notstartdiskette zu. Machen Sie regelmäßig Sicherheitskopien.

Gehen Sie vorsichtig mit Ihrer E-Mail-Adresse um.
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nur vertrauenswürdigen Menschen (Familie, Freunde). Veröffentlichen Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht auf Homepages, in Newsgroups, Foren oder Chaträumen. Abonnieren Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse keine Newsletter. Nehmen Sie nicht an Gewinnspielen teil.

Melden Sie eine alternative E-Mail-Adresse an.
Wenn Sie eine E-Mail-Adresse im Internet nutzen möchten, melden Sie eine zweite E-Mail-Adresse an. Wird diese von SPAM betroffen, können Sie sie jederzeit wieder abmelden. So bleibt Ihre normale E-Mail-Adresse „sauber“.

Setzen Sie ein Filterprogramm ein.
Viele Mailprogramme (Outlook, Netscape u.a.) und viele E-Mail-Dienste (GMX, Yahoo u.a.) können E-Mails nach bestimmten Adressen oder Inhalten filtern und unerwünschte Nachrichten blockieren. So erreichen die SPAM-Mails Ihr Postfach nicht.

Tragen Sie sich auf Robinsonlisten ein.
Robinsonlisten schützen den Empfänger vor unerwünschtem SPAM. Werbeversender kontrollieren die Robinsonlisten und streichen die eingetragenen E-Mail-Adressen aus ihrem Werbeverteiler. Eintragen können Sie sich beispielsweise unter: www.robinsonlist.de

Vertrauen Sie Ihren Freunden – aber nicht deren E-Mails...
Auch bei guten Freunden können Sie sich eine Grippe holen. Mancher PC-Nutzer weiß noch gar nicht, dass er sich etwas „eingefangen“ hat, während sein Computer schon andere „ansteckt“. Deshalb: Misstrauen Sie grundsätzlich Anhängen und Hinweisen auf spezielle Webseiten.

Wer ganz sicher gehen will...
Wer ganz sicher gehen will, kann den Zugriff auf jegliche 0190er Nummer bei der Telekom sperren lassen. Wenn Sie mit einer DSL-Verbindung ins Internet gehen, können Sie Ihren PC komplett vom Telefon trennen. Nachteil: Sie können keine Faxe vom PC aus verschicken.

STOPP! Vorsicht, wenn Sie solche E-Mails erhalten:

Von einem unbekannten Absender:

Überprüfen Sie den Absender. Wenn Sie den diesen nicht kennen oder kein Absender sichtbar ist, müssen Sie davon ausgehen, dass es sich um unseriösen SPAM handelt.

Von einem vermeintlichen Freund:
Oft täuschen E-Mails vor, von einem guten Freund zu kommen. „Lange nichts von Dir gehört“ steht dann etwa in der Betreffzeile. Dazu die Aufforderung, sich das neue Fotoalbum anzuschauen. Andere E-Mails weisen auf (angeblich) hinterlegte Glückwunschkarten oder Video-Botschaften hin. Wer hier klickt, landet meist bei (teurem) nacktem Fleisch.

Mit der Bitte um Weiterleitung:
Hier handelt es sich in der Regel um „Hoaxes“. Typisch: Krebskranke Kinder suchen Knochenmarkspender, Firmen zahlen Prämien für Weiterleitung, Warnung vor gefährlichen Computerviren. Wer solche E-Mails weiterleitet, verstopft nur das weltweite Netz. Seriöse Institutionen und Unternehmen verbreiten Informationen NIEMALS über Massen-E-Mails!

Mit einem Anhang:
So werden Viren etc. verbreitet und der automatische Zugriff auf 190-er-Nummern geschaltet.

In einer fremden Sprache:
Hier handelt es sich meist um riesige Werbeverteiler, die weltweit Massen-E-Mails verschicken.

So reagieren Sie richtig:

Aktivieren Sie die Vorschaufunktion Ihres E-Mail-Programmes.
So können Sie jede Mail in der Voransicht prüfen, ohne dass sich mit Viren verseuchte Anhänge automatisch öffnen oder unerwünschte Programme installieren.

Antworten Sie niemals auf SPAM und HOAXES.
Wenn Sie versuchen, SPAM-Mails „abzubestellen“, bestätigen Sie dem Versender nur, dass Ihre E-Mail-Adresse tatsächlich genutzt wird. Antworten Sie nie, sonst sind weitere Werbe-E-Mails gewiss. Leiten Sie Kettenbriefe niemals weiter.

Löschen Sie SPAMS, HOAXES etc. immer und sofort!
Löschen Sie unseriöse Mails sofort und ohne darauf zu reagieren. Löschen Sie lieber eine Mail zuviel als eine Mail zu wenig.

Öffnen Sie keine Dateianhänge fremder Anbieter
Anhänge fremder Anbieter enthalten oft Viren. Öffnen Sie NIE einen Anhang, wenn Sie den Versender einer Mail nicht kennen!

Öffnen Sie grundsätzlich nur bestimmte Dateitypen
Der wirkliche Typ einer Datei steht hinten, ganz am Ende ihrer Bezeichnung. Es gelten als
- sehr kritisch: pif, shs, vbs, exe, com, bat, js. kritisch: scr, doc, wpd, etc, xls, mdb.
- unkritisch: jpg, gif, pic, bmp, mov, moeg, avi, aud, midi, rtf, pdf, htm, html.
- sicher: txt, dat, zip (gefahrlos zu öffnen, Inhalt muss jedoch geprüft werden).

Klicken Sie Links oder Bilder niemals an.
Wenn Sie Links oder Bilder anklicken, könnten Sie auf kostenpflichtigen Internetseiten landen oder sich versehentlich einen Dialer (Wählprogramm, mit dem der Computer die Telefonleitung nutzt und eventuell eine teure 190er Nummer wählt) herunterladen.

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