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Mit dem Wohnmobil verreisen – welches Modell passt zu mir?

Urlaub mit dem Wohnmobil liegt im Trend. Für viele ist er der Traum von Abenteuer und Freiheit. Und auch in Zeiten der Corona-Pandemie, erscheint der Wohnmobil-Urlaub als eine relativ sichere Variante, hat man doch fast alles – vom Schlafplatz über das WC bis zum Kühlschrank – selbst dabei. Doch was ist bei der Miete oder gar einer Anschaffung zu beachten, welche Variante passt am besten zu den eigenen Bedürfnissen und auch zum Portemonnaie? Wir geben einen Überblick.

Senioren mit Wohnmobil auf dem Campingplatz

Allrounder Kastenwagen: der kleinste Camper und Minimalist

Basierend auf Transporter oder Sprinter kommt der Kastenwagen als kleinster Camper eher minimalistisch daher. Er bietet mindestens zwei Schlafplätze und Sitzgelegenheiten, abgerundet durch eine Mini-Küche an. Kleinere Fahrzeuge gewährleisten über ein gegebenenfalls vorhandenes Hubdach ausreichende Stehhöhe. Nur in den größeren ist ein WC zu erwarten, seltener Duschmöglichkeiten.

Camper fährt durch die Alpen

Das Platzangebot ist eher bescheiden und meist auf zwei Personen ausgelegt. Moderne Fahrzeuge verfügen zudem über drehbare Frontsitze, wodurch diese in den Wohnbereich integriert werden können. Das große Plus: Kastenwagen sind wesentlich wendiger als andere Wohnmobile und daher für Städtereisen und naturnahes Camping ideal. Außerdem sind sie im Vergleich zu den meisten anderen Campern sparsamer im Verbrauch.

Praktisch mit viel Platz: der Alkoven

Der Alkoven zählt zu den beliebtesten Wohnmobil-Typen. Mit Alkove ist der Vorbau über dem Fahrerhaus gemeint, in dem zwei Personen Platz zum Schlafen finden und die über eine schmale Leiter zu erklimmen ist. Wem das nicht behagt, kann alternativ die vorhandene Sitzgruppe mit wenigen Handgriffen zu zusätzlichen Betten umfunktionieren. Der Alkoven bietet neben ausreichend Schlaf-, auch Raum- und viele Staumöglichkeiten, die Küche ist komfortabel ausgestattet. Wie bei fast allen Wohnmobilen kocht und heizt man mit Gas, wobei der Kühlschrank mit Gas, Netzstrom oder unterwegs über die Bordbatterie betrieben wird.

Seniorenpaar lehnt an Camper an einem See

Ein niedriger Einstieg ist bei älteren Alkoven seltener zu erwarten. Dafür bietet er oft eine durchgehende Stehhöhe von knapp 2 Metern. Doch aufgepasst: Der Seitenblick ist durch den Aufbau eingeschränkt (toter Winkel) und eine vorausschauende Fahrweise zu empfehlen. Auch die Spritkosten sind bei diesem Camper-Typ aufgrund des Aufbaus und des damit verbundenen Luftwiderstandes bei der Fahrt ein wenig höher. Dafür sind Alkoven häufig relativ günstig zu mieten.

Der Teilintegrierte: großer Komfort, kleiner Preis

Das teilintegrierte Wohnmobil erinnert optisch ein wenig an den Alkoven. Denn auch hier befinden sich die Schlafmöglichkeiten über dem Fahrerhaus, die tagsüber allerdings unter die Decke gefahren werden. Die drehbaren Fahrersitze kann man bei Bedarf als Sitzgelegenheiten nutzen, wodurch eine gemütliche Wohnatmosphäre und mehr Raum entstehen. Teilintegrierte bieten niedrige Einstiege, viel Stauraum und zeichnen sich durch eine geringe Gesamthöhe von unter drei Metern aus. Auch eine Nasszeile gehört stets dazu. Dabei sind sie sparsamer im Spritverbrauch als ein vollintegriertes Wohnmobil.

Seniorenpaar in der Fahrerkabine eines Campers

Extra-Luxus für den Traum-Urlaub: Der Vollintegrierte

Windschnittiges Design, großer Komfort: Vollintegrierte Wohnmobile bieten eine übergroße Panorama-Frontscheibe für einen grandiosen Überblick sowie ein geräumiges, bequemes Fahrerhaus, drehbare Frontsitze und niedrige Einstiege. Abstufungen im Boden sind üblich, um den Zugang zu den oft heckseitig angeordneten Betten zu erleichtern. Der Wohnbereich punktet mit Geräumigkeit und höchstem Komfort, oft mit getrennter Dusche und WC. Erwünschte Privatsphäre lässt sich je nach Ausführung durch schwenkbare Zwischentüren schaffen. Für alle, die Wert auf Fahrkomfort legen und sich Luxus etwas mehr kosten lassen möchten.

Perfekt gerüstet für die Reise

Der Wohnmobilstellplatz lässt sich dank Navi und am besten bei vorheriger Reservierung schnell finden. Auch das Einparken ist mittels Rückfahrkamera selbst für Wohnmobil-Neulinge gut zu bewältigen. Entweder sorgen automatische Stützen für einen waagerechten und festen Stand oder es finden sich alternativ Auffahrkeile an Bord. Mit dem langen CEE-Anschlusskabel lässt sich die Verbindung zum Stromanschluss fix herstellen, mit dem Wasserschlauch das Frischwasser auffüllen. Kalte Nächte schirmen die doppelt isolierten Böden perfekt ab und es ist ja auch stets eine Heizung mit an Bord. Zudem lassen sich ganz einfach Fahrräder am Heck oder beim Alkoven bzw. Kastenwagen auf dem Fahrradträger transportieren. So ist man auch vor Ort mobil.

Ob flexibler Kastenwagen oder luxuriöses Wohnmobil: Bei der großen Auswahl an Camper-Typen, sollte man sich vorab überlegen, welches Fahrzeug am besten zu den Anforderungen der Reise und dem Geldbeutel passt. Auch die Ausstattung und das Zubehör können stark variieren. Es empfiehlt sich daher, auch immer die Aufpreise im Vorfeld zu erfragen.

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