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Eigentlich war es anders geplant, das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Ich hatte FA-Mitglieder aus Hameln, Hannover, Nienburg und dem Schaumburger Land nach Hildesheim eingeladen. Eine Gruppe nach der anderen sagte wegen der etwas höheren Temperaturen ab, nur 3 Mitglieder aus dem Schaumburger Land wagten den Weg nach Hildesheim.

Nach einer herzlichen Begrüßung gab es erst einmal eine Stärkung.

Dann ging es zum Marktplatz. Unsere Besucher konnten es kaum glauben das die Innenstadt durch Bomben des zweiten Weltkriegs fast zerstört war.

Nachdem sie auch die wegen der ungewöhnlichen Bauweise sehr berühmte Hildesheimer Sehenswürdigkeit, den umgestülpten Zuckerhut, gesehen hatten ging es weiter zur St.-Andreas-Kirche.

Die in den Jahren 1951 bis 1965 wieder aufgebaute Bürgerkirche hat den höchsen Kirchturm Niedersachsens sowie eine der größten Kirchenorgeln Norddeutschlands.

Sie ist in gotischem Stil entstanden, der Turm erhielt erst nach Abschluss aller Baumaßnahmen seine Höhe von 114,35 m.

Weiter ging es zum Hildesheimer Dom, der seit 1985 zum UNESCO-Welterbe gehört. Er wurde nach seiner Zerstörung in den fünfziger Jahren wieder aufgebaut. Weltberühmt ist der 1000-jährige Rosenstock an der Apsis.

Die Christussäule zeigt spiralförmig aufgebaut vierundzwanzig Szenen aus dem Leben Jesu.

Die Bernwardtür gilt als älteste figürlich geschmückte Bronzetür des Mittelalters. Auf ihren beiden Flügeln zeigt sie Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.

Weiter ging es zum Fachwerk ins Godehardiviertel. Hier konnte unser Besuch historische Fachwerkbauten bewundern die den letzten Krieg weitgehend unzerstört überstanden haben.

Als eindruckvollster Bau steht hier das Wernersche Haus das der Domsekretär Philipp Werner am Jahr 1606 auf eigene Kosten erbauen ließ. Die im Jahr 2010 sorgfältig restaurierte Fassade zeigt Kaiser und Bischöfe, die Tugenden und Laster sowie die Planeten.

Am Lappenberg stand seit 1849 eine Synagoge die 1938 in der Pogromnacht niedergebrannt worden ist. Heute erinnert daran das 1988 errichtete Mahnmal in Form eines Würfels. Jede der vier Seiten behandelt ein Thema jüdischer Geschichte: Erwählung, Gesetz, Verfolgung und Holocaust, Kult. Die aufgesetzte Plastik symbolisiert die heilige Stadt Jerusalem.

Weiter ging es zur Basilika St. Godehard, die durch ihre klare romanische Linienführung besticht.

Ein Blick auf den Kehrwiederturm, den letzten erhaltenen Torturm aus Hildesheims mittelalterlicher Stadtbefestigung, durfte auch nicht fehlen.
Nach der Sage geht sein Name darauf zurück dass eine Hildesheimer Jungfrau, die sich verlaufen hatte, durch das Glockengeläut im Turm wieder heim fand.

Nun war es langsam an der Zeit unseren Besuch zum Bahnhof zu bringen. Ausgestattet mit der restlichen Pizza vom Mittag traten sie den Heimweg an.
Wir bedanken uns für den Besuch und den schönen Nachmittag.

Die Bildergalerie von Angelika findet ihr klick hier

Autor: silvi66

Silvia Frey

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Regional > Hildesheim > Erlebnisberichte > Besucher in Hildesheim > Besuch aus dem Schaumburger Land am 04.08.2018