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Dreitagesfahrt Bremen - Bremerhaven - Münster


Im Veranstaltungskalender unserer Regio Gruppe stand: Fahrt nach Bremen über Papenburg zu der Meyer Werft-Bremen- Bremerhaven und auf der Heimfahrt Münster.
45 Mitglieder hatten sich für diese 3 Tages Reise mit Eric von der Firme Raskop Reisen angemeldet.
Treffpunkt war um 7:20 Uhr wie so oft bei Blumen Hanisch, so konnten wir die Reise um 8:00 Uhr starten.
Wir fuhren über die A3 in Richtung Köln, da laut Aussage von unserem Busfahrer Eric etwas an der Electronic in einer Werkstatt in Köln nachgeschaut werden sollte.
Kurz vor Bad Camberg trat plötzlich ein ganz anderes Problem auf. Das Lager an der Hinterachse wurde heiß und Getriebeöl trat aus.
Also wurde die Raststätte Bad Camberg angefahren und ein neuer Bus wurde uns gebracht von Eric´s Frau.

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Foto: Teita, die Firma EHL aus Limburg schleppt den defekten Bus ab, der Ersatzbus steht schon daneben.

Unser obligatorisches Frühstück das es bei den Reisen mit Eric gibt, haben wir auf dem Rastplatz Bad Camberg um 9:00 Uhr eingenommen. Wir konnten dann aber erst um 13:30 weiterfahren da der Ersatzbus aus Köln kam und noch beladen werden musste.
Für mich und viele andere war es schade dass wir dadurch Papenburg nicht mehr anfahren konnten.

Um 20:00 Uhr haben wir nach einer langen Regenfahrt mit einigen Staus unser 4*Hotel "Atlantic Universum" in Bremen erreicht. Nach der Zimmerbelegung trafen wir uns dann zum gemeinschaftlichen Abendessen.

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Foto: SeutenJung, Nachtaufnahme von unserem Hotel.

Am zweiten Tag um 9:00 Uhr erwarteten uns schon die beiden Gästeführerinnen zu einer zwei stündigen Stadtführung.
Monika Kunze übernahm die eine Gruppe in der ich mich befand.
Begonnen haben wir die Stadtführung auf der "Weserpromenade Schlachte".
Hier möchte ich mich im Namen aller für die informative Stadtführung bedanken.

Das Schnoorviertel


Mit seinen ca.100 Häusern aus dem 15.und 16.,dem 18. und 19. Jahrhundert ist das "Schnoorviertel", so genannt nach der längsten Straße, die es durchzieht "Schnoor" ist das plattdeutsche Wort für "Schnur"- der einzige erhalten gebliebene Rest der Altstadt und zugleich die Keimzelle des ältesten Bremen überhaupt.
Hier ein Video über das Schnoorviertel

Bremer Rathaus


1405-1410 errichtet, im 17. Jahrhundert mit einer Fassade im Stil der Weser-Renaissance versehen. Eines der schönsten Rathäuser Deutschlands. UNESCO-Welterbe (zusammen mit dem Roland).
Das Bremer Rathaus gilt als das Schmuckstück der „guten Stube" (so nennen die Bremer liebevoll ihren historischen Marktplatz). In der oberen Rathaushalle, dem schönsten und repräsentativsten Festsaal Bremens, tagte früher der Stadtrat. Bis heute zeigt sich die Bedeutung von Handel und Schifffahrt für die Stadt an den Schiffsmodellen, die von der Decke hängen. Ihre Minikanonen konnten bei Feierlichkeiten sogar abgefeuert werden. Im 20. Jahrhundert musste das altehrwürdige Rathaus erweitert werden. Architekt Gabriel von Seidel passte seinen Entwurf so an das mittelalterliche Vorbild an, dass die beiden Gebäude heute eine Einheit darstellen.

Mehr info über das Rathaus hier

Bremer Loch


Hahnenschreie, Maunzen, Bellen und ein lautes IA - so klingt es aus einem Gully-Deckel direkt vor der Bremer Bürgerschaft am Bremer Marktplatz.
Mit dem "Gesang" der Bremer Stadtmusikanten wird belohnt, wer eine Münze in den Gully wirft. Denn dahinter verbirgt sich eine ungewöhnliche Spendenbox. Die Münzen kommen der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe zu Gute, die damit Projekte für die Menschen in der Stadt unterstützt.
Also hat Robert "rofra", schnell ein paar Münzen vorgekramt und die Stadtmusikanten zum Singen gebracht.
Hier ein Video dazu

Bremer Roland


Die "Freiheitsstatue" Bremens - seit 1404 steht er an seinem Platz als Symbol für Recht und Freiheit. Größte Roland-Statue Deutschlands.
Rolandstatuen gibt es in vielen deutschen Städten, die als Symbol für Freiheit und Marktrecht errichtet wurden. Der Bremer Roland ist jedoch eine der ältesten und laut den UNESCO-Experten die repräsentativste und schönste der Statuen. Seit dem 2. Juli 2004 zählt er gemeinsam mit dem Bremer Rathaus zum Welterbe.

Der fünfeinhalb Meter (vom Sockelfuß bis zur Spitze des Baldachins 10,21 m) große steinerne Riese wurde 1404 errichtet, nachdem ein hölzerner Vorgänger 1366 von Söldnern des Erzbischofs zerstört worden war. Der Abstand seiner spitzen Knie beträgt genau eine Bremer Elle, die Elle galt früher als Maßeinheit. Schon damals galt diese Statue als Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit der Stadt. Roland trägt einen Wappenschild mit dem doppelköpfigen kaiserlichen Reichsadler und der Umschrift:
Mehr über den Bremer Roland hier

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Foto: SeutenJung
Lustige Gruppe vor dem Roland (2)
Foto: Teita

St. Petri Dom


Als der von Karl dem Großen 787 zum Bischof geweihte Priester Willehad innerhalb seines Missionsgebietes Wigmodien den kleinen Ort Bremen zu seinem Sitz machte, weihte er hier 789, eine Woche vor seinem Tod, einen ersten kleinen hölzernen Dom. "Von wunderbarer Schönheit" sei der gewesen, überliefert der Chronist Adam von Bremen. Doch bereits im letzten Sachsenaufstand 792- 799 wurde er restlos zerstört und nach 805 durch einen ersten steinernen Dom ersetzt.

Der noch heute Maß und Struktur vorgebende, überwiegend aus Sandstein errichtete Bau, eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit zwei Krypten, über denen sich Chöre erheben, stammt aus dem 11. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert erfolgten Einwölbung, Kapellenanbauten und die Errichtung einer Doppelturmfassade. Der Umbau in eine spätgotische Hallenkirche kam durch den Einzug der Reformation zum Stillstand.

Mehr info hier

Die Bach-Orgel


Mit dem Umbau der Sauer-Orgel 1939 erhielt der Bremer Dom außerdem ein dreimanualiges Instrument mit Schleifladen und mechanischer Spieltraktur zur Interpretation barocker Orgelmusik. Dieses an der Nordwand im Querschiff aufgestellte Werk, das ebenfalls von der Firma W. Sauer erbaut wurde, bekam mit Rücksicht auf seine Bestimmung und das 26. Bachfest den Namen „Bach-Orgel".Im Jahre 1966 wurde diese Orgel durch einen Neubau der Firma Gebr. van Vulpen, Utrecht, ersetzt. Dieses Werk, das in einem massiven Eichenholz-Gehäuse steht, wurde an der Ostwand des Nordschiffes aufgestellt und ist unverändert erhalten.

Die Bremer Stadtmusikanten


Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so daß er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, daß kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen: dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden.

Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat. "Nun, was jappst du so, Packan?" fragte der Esel. "Ach", sagte der Hund, "weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen totschlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?" "Weißt du was", sprach der Esel, "ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und laß dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute, und du schlägst die Pauken". Der Hund war's zufrieden, und sie gingen weiter.

Mehr info über die Stadtmusikanten hier.

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Dies ist eine Hälfte der Gruppe bei der Stadtführung.

Die Böttcherstrasse

Ein 110 m langes Gesamtkunstwerk, erbaut in den 1920er Jahren mit Läden und Gastronomie, mit Museen, Werkstätten und dem Glockenspiel. Hier das Glockenspiel-Video
Früher lebten in der Böttcherstraße die Fassmacher, deren Berufsbezeichnung sich vom Ausdruck „Bottich" für Fass herleitet. Heute sind in der kleinen Gasse Kunst und Kunsthandwerk zuhause. Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius damit, nach und nach die Häuser der verfallenen Straße anzukaufen. Er ließ sie zu einem architektonisch außergewöhnlichen und gleichzeitig einheitlichen Straßenzug neu erbauen. Mit Hilfe der Architekten Bernhard Hoetger, Eduard Scotland und Alfred Runge erreichte Roselius, der Erfinder des koffeeinfreien Kaffees, sein Ziel: Die Verbindung zwischen Marktplatz und Weser konnte zu einer bewusst konzipierten Häusergruppe von architektonischer Bedeutung gestaltet werden, die mit ihrem Stilmix von Art Déco und Backsteinbauweise einen ganz besonderen Charme ausstrahlt. Roselius’ Idee und Ausgangspunkt war eine Rückbesinnung auf die niederdeutsche Kultur in Sprache, Kunst und Kunsthandwerk.

Quelle: bremen-tourismus.de/ boettcherstrasse

Nach der Stadtführung Bremen fuhren wir nach Bremerhaven. Dort hatten wir vor der Hafenrundfahrt die Gelegenheit den guten und frischen Fisch zu kosten, mhmh der war lecker.

Um 14:00 Uhr holte uns dann der Hafenbus ab, der uns 2 Std. durch den Überseehafen fuhr.
Unser Gästeführer im Bus "Peter Grimm" hat uns so viele interessante Dinge gezeigt, dass ich voll des Lobes über diese Führung bin.

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Die Bilder vom Hafen in Bremerhaven sind alle aus dem Bus durch die Fenster gemacht worden.

Mit dem Hafenbus gelangten wir in streng abgesicherte Bereiche des Hafens und machten dabei noch eine spannende Stadtrundfahrt entlang der Seemeile und den neuen Havenwelten. Die Welt der beeindruckenden Container- und Auto-Terminals konnten wir auch beobachten, von wo aus die Güter in alle Teile der Welt verschickt werden.

Am zweiten Tag, nach der Fahrt Bremerhaven, hatte Eric für 18:00 im Friesenhof eines der originellsten und traditionsreichsten Restaurants in Bremen Plätze für 48 Personen reserviert.
Ich hatte die beiden ehemaligen Botschafterinnen Hannelore und Waltraud dorthin eingeladen. Ich denke es ist immer wieder schön wenn die Regionalgruppen ihre Gedanken austauschen.


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Foto: Rainman2

Am 3.Tag nach dem Frühstück gegen 10:00 Uhr ging es auf die Heimreise. Um 12:00 Uhr erreichten wir Münster wo wir einen Aufenthalt von 3 Std. hatten bevor wir um 15:00 Uhr die Heimreise nach Frankfurt antraten.

Stadtkirche St. Lamberti


Dort, wo Roggenmarkt und Alter Fischmarkt in den Prinzipalmarkt münden, steht die Markt- und Stadtkirche St. Lamberti. Ihre Bekanntheit verdankt die zwischen 1375 und 1450 erbaute Hallenkirche jedoch weder dem ungewöhnlichen Relief der Wurzel Jesse über dem Hauptportal noch der Tatsache, dass hier während der Nazizeit Kardinal von Galen seine mutigen Predigten hielt, sondern der schauerlichen Geschichte um die drei Käfige oben am Turm. In ihnen hingen nämlich Mitte des 16. Jahrhunderts die Leichen der drei Anführer der Täuferbewegung.
Mehr über St. Lamberti hier

Der St. Paulus-Dom zu Münster

Der Dom in seiner heutigen Gestalt ist im Wesentlichen ein Werk des 13. Jahrhunderts. Besonders zu empfehlen ist die astronomische Uhr, ein Wunderwerk des Spätmittelalters, deren Kalender bis in das Jahr 2071 geht (Glockenspiel und Umgang der Heiligen Drei Könige, montags bis samstags 12 Uhr, sonn- und feiertags 12.30 Uhr).
Wenige Schritte von der Uhr entfernt ist die Grabkapelle Clemens August Kardinal von Galens, des „Löwen von Münster“. 1987 betete hier Papst Johannes Paul II. Ein Gedenkstein erinnert noch heute daran.
Hier ein Video über den St.Paulus Dom

Nach 3 Std. Aufenthalt in Münster ging unsere Dreitagesfahrt zu Ende. Hier möchte ich mich einmal bei Eric und allen die dabei waren bedanken, obwohl es mit Papenburg noch schöner gewesen wäre.
Aber es kann immer wieder vorkommen, dass die Technik (Bus) versagt.

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Foto: SeutenJung

Fotos: lahnelster-Teita-SeutenJung
Text& Layout: Hans-Rüdiger (lahnelster)

TextQuelle:www.bremen-tourismus.de

*** Zur Diashow Bremen-1 von Hans-Rüdiger ***

*** Zur Diashow Bremen-2 von Hans-Rüdiger ***

*** Zur Diashow Bremen von Teita ***

*** Zur Diashow Bremen-1 von SeutenJung ***

*** Zur Diashow Bremen-2 von SeutenJung ***

*** Zur Diashow Münster von SeutenJung ***

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