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Voigtland Reise 2018

Momolina (Uta) berichtet.

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Foto: Karegu (Gudrun)

Wenn einer eine Reise macht, dann gibt’s was zu erzählen:

19 Feierabendler(innen) fuhren nach Plauen, um so vom Herzen des Vogtlandes aus die schöne Mittelgebirgslandschaft mit ihren gesunden, dichten Wäldern, zwischen Hügeln und Tälern mit blühenden Wiesen und auch Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Sonntag 10 Uhr ging es mit gutgelauntem Fahrer und reichlich großem Bus vom Ostbahnhof in Richtung Dresden los. Problemlos, mit einer Pause zwischendurch, kamen wir am Nachmittag in Plauen an und wurden gleich nett mit den jeweiligen Zimmerschlüsseln am Bus empfangen. Als alle ihre Zimmer bezogen, kam ein heftiges Gewitter, wir waren im Trockenen. 18 Uhr gab es das Abend-Menü und danach konnte man schon mal die Stadt erkunden, der Regen hatte aufgehört.

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Foto: Karegu (Gudrun)

Mehr oder weniger gut ausgeschlafen im fremden Bett plünderten wir das Frühstücksbuffet, um danach 9:30 Uhr mit dem Bus die Stadtbesichtigung zu beginnen. Einige von uns sind ja recht gehbehindert, deshalb wurde nur die City belaufen, das meiste gefahren. Wir hörten viel über Plauens Historie und Probleme der Gegenwart, die viele Städte haben. nur noch wenig Industrie - dadurch Wegzug der jungen Leute und sinkende Einwohnerzahlen. Dennoch ist viel Sehenswertes in der Stadt, so z.B. das Alte Rathaus mit seinem Renaissancegiebel, die Stadtkirche St Johannis, das Spitzenmuseum und viele Brunnen mit schönen Figuren, oder andere Skulpturen.

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Innenstadt von Plauen
Foto: Karegu (Gudrun)

Nach kleiner, individuell gestalteter Mittagspause ging es zu einer Spitzenstickerei der echten Plauener Spitze, die ja noch immer Weltruf genießt, und wir konnten anschließend auch Produkte davon erwerben.

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Spitzenstickerei in Plauen
Foto: Karegu (Gudrun)
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Hier wird die berühmte Plauener Spitze hergestellt
Foto: Karegu (Gudrun)

An der Talsperre Pöhl fuhren wir entlang und weiter zur Göltzschtalbrücke, dem gigantischen Meisterwerk der größten Ziegelsteinbrücke der Welt. Hier wurden wohl die meisten Fotos, so auch unser Gruppenfoto, gemacht. Rechtzeitig zum Abend-Menü waren wir zurück. den Kopf voll mit vielen neuen Eindrücken.

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Die Göltzschtalbrücke, größte Ziegelbrücke der Welt
Foto: Karegu (Gudrun)

Der dritte Tag begann um 9:00 Uhr nach dem Frühstück.
Es ging zunächst in das seit 1848 bekannte Bad Elster, ehemals Staatsbad reicher Leute, man sieht es den stattlichen Gebäuden und Villen noch an, dass es sich auch Könige und Fürsten dort wohl ergehen ließen. Unser netter Busfahrer fuhr, soweit es immer möglich war, im ganzen Ort herum. Zu Fuß gab es dann noch einen Rundgang durch das König Albert Bad, es durfte auch Heilwasser verkostet werden.

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In Bad Elster, dem ehemaligen Staatsbad
Foto: Karegu (Gudrun)
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Foto: Karegu (Gudrun)

Durch die Unwetter, die eine Woche vorher im Vogtland gewütet hatten, gab es Umleitungen und Änderungen im Fahrplan. So sollten wir nun nicht von Bad Elster, sondern von Bad Brambach aus, mit der Bahn nach Franzensbad fahren ganze 3 Stationen - wie ich dann sah , mit ganz normalen Triebwagen der Busfahrer sollte uns von Franzensbad nur wieder abholen , warum, ich hatte mit einer Spezial-Vogtlandbahn, einer möglicherweise historischen Bahn, gerechnet erschloss sich mir nicht.

Es kam ganz anders. Der Busfahrer machte diese Tour zum ersten Mal und war nicht auf den Grenzübertritt nach Tschechien vorbereitet, versuchte noch zu telefonieren nach Papieren, die lt. neuer EU-Verordnung nötig waren, aber die Zeit lief uns davon.
Inzwischen hatte ich nach kurzer Rundfrage entschieden, dass wir nicht mit dem Zug fahren, – da fuhr dieser auch schon als wir am Bahnhof hielten, davon! Ich denke, die ansonsten sehr versierte Reiseleiterin hätte uns am Tag vorher besser informieren müssen! Nun hatte SIE ein Problem: Kaffeegedecke in Franzensbad abbestellen und neue Plätze in Bad Elster bestellen,- in Bad Brambach wollten wir nicht bleiben. Zurück in Bad Elster ließen wir es uns gut gehen im Café im Kurpark. Da wir das Bestellte hatten stornieren können, orderte die Reiseleiterin noch ein Schmankerl für uns.

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In Bad Elster Kaffee trinken
Foto: Karegu (Gudrun)

Wir fuhren in ein privates Musikinstrumentenmuseum der besonderen Art, nach Wohlhausen, zu Hüttels Musikwerkeausstellung: Orchestrions, Drehorgeln, elektrische Klaviere und die alten Ab-spielgeräte mit Metallplatten, in deren Rillen Melodien eingeritzt waren, Spielwerke verschiedenster Art. Die Vorführerin war ein Unikum für sich!!! Und wir haben uns köstlich amüsiert! klick hier

Der Tag war gerettet!

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Im Musikinstrumentenmuseum Wohlhausen
Foto: Karegu (Gudrun)

Schon naht der vierte Tag!

„Rauschende Fichtenwälder und luftige Höhen „wie versprochen, erwarteten uns auf unserer Fahrt gen Fichtelberg. Das Schnapsmuseum konnte wegen der Überschwemmungen noch nicht wieder erreicht werden, als Ersatz hatte ich den „Frohnauer Hammer“ mit Museum und Klöppelstube ausgesucht. So bekamen wir in Annaberg eine Führung durch das älteste Schmiedemuseum mit Vorführung der mit Wasser betriebenen Hammerwerke zur Werkzeugfertigung und zur Herstellung des Silberpfennigs. Danach, in Annaberg-Buchholz kleine Führung und Besichtigung der ältesten und einzigen Kirche, die von Bergleuten für Bergleute gebaut wurde.

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Im "Frohnauer Hammer"
Foto: Karegu (Gudrun)
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Im Klöppelmuseum
Foto: Karegu (Gudrun)

Nach der Mittagspause in eigener Regie, ging es nun in luftige Höhen nach Oberwiesenthal ins herrlich gelegene Hotel von Jens Weißflog. Mit Kaffee und leckerer Torte konnten wir uns verwöhnen lassen, wer wollte, ein Autogramm dazu. Anschließend durch das Wintersportzentrum Erzgebirge nun zum 1215m hohen Fichtelberg, dem Dach Sachsens, hinauf - rundum ins Land geschaut und den Wind um die Nase pusten lassen! Die Rückfahrt durch das West-Erzgebirge landschaftlich wunderschön und wieder zurück ins schöne Vogtland. Ein Glück, dass wir mit Murat solch guten und gelassenen Busfahrer hatten, der die oft 14% Steigung locker meisterte und uns soweit nur möglich unserem Ziel nahe brachte.

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Hotel von Jens Weißflog
Foto: Karegu (Gudrun)
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Auf dem Fichtelberg
Foto: Karegu (Gudrun)

Am fünften Tag, es heißt schon wieder Abschied nehmen. Gut gefrühstückt, Koffer verstaut, konnten wir pünktlich 10:00 Uhr vom Hofe fahren, bis zum ersten Stau, dabei sind wir schon extra zur A9 gefahren! Eine Pause musste auch sein! Noch ein Stau und wir landeten im dicksten Berufsverkehr nur sehr zäh, aber wohlbehalten wieder in Berlin und „wenn Engel reisen...“ wir hatten schönstes Wetter bei unserem Kurztrip ins Vogtland.

Autor: Feierabend-Mitglied

Es wurden natürlich viele Fotos und Videos gemacht. Ihr könnt sie euch ansehen, wenn ihr auf den "Link" klickt.

Zu den Fotos:

von Mallorca99-von allen Tagen,auch Videos

von karegu-1. Tag-Anreise
von karegu-2. Tag-Rundgang durch Plauen
von karegu-2. Tag-Spitzenstickerei und zur Göltzschtalbrücke
von karegu-3. Tag-Bad Elster
von karegu-3. Tag-Markneukirchen und Schöneck
von karegu-4. Tag-Frohnauer Hammer, Annaberg-Buchholz
von karegu-4. Tag-Oberwiesenthal mit Fichtelberg

von Nickilein-1. Tag-Anreise nach Plauen
von Nickilein-2. Tag-Bärensteinturm,Göltzschtalbrücke u.a.
von Nickilein-3. Tag-Bad Elster-Musikmuseum Marckneukirchen-IFA-Ferienpark Schöneck
von Nickilein-4. Tag-Frohnauer Hammer-Museum-Annaberg Buchholz-Oberwiesenthal-Jens Weißflog-Fichtelberg

von Saeckele-1. Tag-
von Saeckele-2. Tag-
von Saeckele-3. Tag-
von Saeckele-4. Tag-

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