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Radtour im Sundgau

Acht Personen radelten am 22. Juni in „unserem Dreimatland“, nein, ganz genau war es im Sundgau. Aber ehrlich, ist „Dreimatland“ nicht eine besonders schöne Bezeichnung für unser gelobtes Fleckchen Erde, in dem wir leben? Wer diesen Namen kreiert hat, den würde ich auszeichnen!

Wer uns im Sundgau führte, dürfte klar sein, es war wie immer Bernard, denn keiner von uns kennt sich dort besser aus als er. Was er uns unterwegs alles zu erzählen wusste, war schon erstaunlich.

In Blotzheim trafen wir uns bei schönstem Sonnenschein, aber uns fröstelte nach dem Temperatursturz über Nacht.

Dieser Ort war schon sehr früh bewohnt, das beweisen Fundstücke aus der Steinzeit. Auch ein Mammut-Stoßzahn wurde dort gefunden. Eine Straße aus der Römerzeit führt durch Blotzheim, außerdem hatten die Römer die Reben aus dem Süden in diese Region mitgebracht. Das Zisterzienserinnen – Kloster aus dem 17. Jhdt. steht noch und dient heute als Schule.

Nach unserem Start ging es ziemlich schnell bergan, wo Bernard den ersten Halt am Radarturm des Flughafen Mulhouse machte. Das Spielcasino liegt sehr schön auf der Anhöhe direkt daneben und soll der drittgrößte Steuerzahler im ganzen Elsass sein. Da kann man wieder einmal sehen, wo das Geld hingetragen wird, obwohl nach Bestätigung von uns Radlern, keiner je einen einzigen Cent dort investiert hat. Nun, an Späßchen mangelte es bei uns nicht, bei jedem Halt gab es etwas zum Lachen und wir hielten oft an!

Die Radtour führte uns durch und an einigen kleinen Orten vorbei, von denen mir nicht alle Namen haften blieben. Einmal dachte man „rein deutsch“ und im nächsten Ort „französisch“. Dies ist ja kein Wunder bei der wechselhaften Geschichte des Elsass.

Wir waren in Attenschwiller, wo die Einwohner den lustigen Spitznamen Zuckerpflimli (Zuckerpflaume) haben und streiften Waldighoffen, wo bis 1955 eine Holztransportbahn durchfuhr, die Saint Louis und Altkirch miteinander verband. Durch Knoeringue radelten wir, dort müssen schon Steinzeitmenschen lt. gefundenen Utensilien gewerkelt haben.

Bernard hatte eine nette Story in Muespach parat, wie es zu dem Namen gekommen sein soll. Glauben oder nicht, ist da die Frage, aber spielt es eine Rolle? Jedenfalls sind die Orte sehr schmuck und gepflegt, vor allem fielen die zahlreichen Villen auf mit ihren wunderschönen Gärten. In der Nähe von Michelbach le Haut hat ein Schweizer für 15 Millionen Euro einen 130 Hektar großen Golfplatz anlegen lassen, nun, die Grenze zur Schweiz ist sehr nah.

An einem Punkt hatten wir das gesamte „Dreimatland“ im Blick: Basel mit dem Schweizer Jura, das Markgräflerland mit dem Schwarzwald und natürlich auch die Vogesen. Wem geht bei diesem Blick nicht das Herz auf!

Unsere Radtour ging immer bergauf und bergab in schönem Wechsel. Bernard hatte die Strecke aber so geschickt ausgewählt, dass es nach der Mittagspause im Restaurant „Studerhof“ in Bettlach fast nur noch „abfahren“ hieß.

Von Bettlach haben einige unserer Mitglieder noch schöne Erinnerungen. Dort wanderten wir vor ein paar Jahren durch die Wälder an einigen Bunkern vorbei. Das Gebiet „Sentier des Casemates“ müssten wir wieder einmal erkunden – hallo Bernard, du bist schon wieder gefragt!

Kurz vor unserem Ziel, lud uns Marlyse, unsere Gastradlerin, zu sich zu einem Umtrunk ein. Wir hoffen sehr, dass sie bald zu unserem Feier@bendkreis gehört – passt perfekt, fanden wir einstimmig!

Die Fotos haben Erwin, Wolfgang und Markus beigesteuert, herzlichen Dank!

Autor: shanai

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