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Wanderung am Grand Ballon

Unsere Leistungs – Wanderung am Grand Ballon, dem höchsten Berg mit 1442 Meter in den Vogesen haben wir am 02. Oktober 2014 bewältigt.

Wer von den 15 Teilnehmern einen Tag danach nichts spürte, ist top fit! Ich möchte jetzt nicht die Einzelnen anfragen, aber meine Vorstellungskraft reicht aus – genauer, ich gehe von mir aus!

Unser Skifreund Sigi hatte sich sofort bereit erklärt, uns diese Tour zu ermöglichen und seine Frau Rita war unentbehrlich und aufopferungsbereit zu helfen wo es vonnöten war. Herzlichen Dank euch beiden – ich werde wieder einmal auf euch zukommen!

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Sigi und Rita - herzlichen Dank euch beiden!

Ein erhebendes Gefühl kommt auf, wenn man durch das trübe, neblige Rheintal und Ebene fährt, plötzlich alles wie von Zauberhand weggewischt ist und man erahnen kann welch herrlicher Tag werden wird! Die Route des Crêtes, auf der wir ab Willer sur Thur bis zum Pass des Grand Ballon fuhren, war im Ersten Weltkrieg eine Versorgungsstraße für das Militär. Sie ist heute eine der begehrtesten Touristenstraße im Elsass.

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...das Kreuz leuchtete geradezu durch den Dunst
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...schon fast auf dem Pass!

Um die Wartezeit auf die noch fehlende Wanderin zu verkürzen, machte Sigi Stretch – und Dehnungsübungen mit uns, denn die Tour wird nicht einfach sein und uns einiges abverlangen. Danach machten wir uns zum Gipfel auf. Dort oben konnte man schon die Winterzeit erahnen, denn es blies ordentlich und nicht gerade warm.

Die Radarstation für die zivile Luftfahrt liegt am höchsten. Von dort oben hat man einen 360° Blick ins ganze Elsass und bei klarem Wetter noch weiter. Man konnte sehr gut sehen wohin uns der Weg führen wird. Lange hielten wir es dort oben nicht aus! Am Denkmal suchten wir den Windschatten für ein Gruppenfoto und außerdem erwarteten wir noch Markus mit unserer Nachzüglerin, die ganz happy war, dass nach ihrer Odyssee noch jemand auf dem Parkplatz stand.

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...Radarstation

Das franz. Gebirgsbataillon hat 1927 nach dem Ersten Weltkrieg dieses Denkmal aufgebaut, das sie „Die Blauen Teufel – Diables bleus“ nannten. Von den Deutschen 1940 zerstört, wurde es 1960 von dem Bildhauer Bouret hergestellt und wieder eingeweiht. Bei diesem Thema könnte man sich wieder aufhalten, aber wir wollten eine vergnügliche Wanderung machen!

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... 'Diables bleus' mit FA - Wanderer

Mit der Bitte unseres Wanderführers „alle den Blick auf die Füße auf dem steinigem schmalen Pfad und wenn ihr die Aussicht betrachtet, bleibt stehen!“ So stolperten wir langsam bergab, dies schon Trittsicherheit, Balance und Konzentration verlangte. Gigantische Blicke ins weite Land belohnten uns!

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...ein Blick nach oben!

Bald waren wir bei der Ferme Geishouse - querten die Straße und hinein ging es in den Wald. Unentwegt führte der Weg 450 Höhenmeter bergab bis zu unserem nächsten Ziel „Lac du Ballon“ wo wir unsere Vesperpause einlegten. Jeder suchte sich „seinen“ Sitzstein, denn alle passten nicht auf die vorhandenen Bänke.

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...ein Blick zurück
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...Markus und Gina
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...Dagmar und Walli
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...Erwin und Dagmar
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...Sigi - Rita - Helga - Hans Peter
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...Roland
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...der Rest mit zwei Fremden

Etwas Geschichte? Vauban baute diesen Karsee 1699 zum Stausee aus, da er das Wasser für seine Kanäle für den Bau von Neuf Brisach benötigte.

Das einfachste Stück Weg hatten wir nach dem Vesper vor uns. Wir kamen an einer schönen Ferme vorbei, wo wir schon wieder sehnsüchtig schauten und gerne eingekehrt wären. Sigi´s gute Voraussicht hatte dies nicht erlaubt, denn bald danach kam es dicke auf uns zu. Als es hieß „ jetzt geht es nur noch bergauf“, hätten wahrscheinlich einige gerne gestreikt, wenn sie gewusst hätten was noch auf sie zukommt.

Markus hat alle nach und nach fotografisch eingefangen – Achtung Wechselbilder! Eine tolle Leistung haben alle vollbracht, die einen schneller, die anderen mühsamer, dies spielte überhaupt keine Rolle – geschafft haben es alle! Je schwerer einzelne zu kämpfen hatten, umso glücklicher waren sie oben angekommen zu sein und je mehr wurden sie mit Jubel empfangen. Ausruhen mussten nach diesem Aufstieg alle!

Die Ferme Roedelen war ‚ums ummeluege‘ in Sicht wo ein zünftiges Vesper mit allem was dazu gehört auf uns wartete. Wie lecker schmeckte die frische Fleischpastete, der Münsterkäse und der Pflaumenkuchen, vom kühlen Bier und roten Wein hier kein Wort! Urig und baufällig scheint diese Ferme, aber wo findet man so etwas sonst noch?

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...die Wirtsleute
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...Stillleben am Kachelofen

Natürlich mussten wir hinterher wieder steigen, aber das Endziel hatten wir eine halbe Stunde später erreicht und dies im strahlenden Sonnenschein. Das Licht war mild und tief und tauchte alles in eine friedliche frühabendliche Stimmung und lauter zufriedene, glückliche Gesichter strahlten mit!

Foto: Anke, Markus, Erwin, Käthe


Autor: shanai

Bewertungen und Kommentare:

23 Bewertungen
10 Kommentar(e):

beah schrieb am 17.10.2014:
Da ich schon mehrmals da "oben" war, weiß ich, was ihr alle geleistet habt. Leider war ich unterwegs, sonst wäre ich auf jeden Fall dabei gewesen. Es stimmt ein wenig traurig.Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr die Wanderung zum petit Balon?

cuba schrieb am 10.10.2014:
Danke an alle, die für die schöne Wanderung beigetragen haben, mir hat es sehr gut in Eurer Runde gefallen. Der Bericht und die schönen Bilder sagen ja alles aus. Grüße, Helga

marle1 schrieb am 08.10.2014:
Das war eine sehr schöne, wenn auch anstrengende Wanderung. Ein großes Lob und herzlichen Dank an den Wanderführer Siggi und seine Frau Rita. Danke an Käthe für das organisieren der Wanderung und den super Bericht, auch unseren Fotografen danke für die schönen Bilder. Es war ein durchaus gelungener Tag.

oleander schrieb am 07.10.2014:
Eine wunderschöne Wanderung, die man nicht so schnelle vergißt. Danke Siggi und Käthe für das Gelingen. Es stimmte alles, das Wetter, die Herbstfarben, der Weg und die netten Mitwanderer.

Masure schrieb am 07.10.2014:
Da im Grunde Käthe in ihrem Bericht die Wanderung am Grand Ballon so positiv verfasst hat, möchten wir auf einige Hindernis im Ablauf dieser Veranstaltung passiert sind. Den Weg zum Ziel versperrten Einzäunungen mit Stacheldraht, Netze (wo Gina gefangen wurde) und wir mussten weiter wie auf einer „Leiter“ steigen. Der Verkehr mit Frankfurt war auch noch unterbrochen. Da muss man schon ein großes Lob für die Organisatoren aussprechen. Besonders danken wir Rita und Siggi für ihre Fürsorge. Das Abenteuer hat sich für uns doppelt gerechnet und war auch dabei ein großes Vergnügen. Mit lieben Grüßen Barbara und Gerhard

shanai schrieb am 06.10.2014:
Liebe Walli, du hast wohl nicht gesehen, dass ich dich geschont habe? Jetzt hast du dich selbst verraten! Aber gell, das macht nichts, wir stehen zu dem was wir machen oder auch nicht tun! Schön, dass du dafür einen tollen Kommentar geschrieben hast und das noch als Erste! Somit grüße ich auch unsere Berliner Freunde!!! Liebe Grüße Käthe

Florius schrieb am 06.10.2014:
Ich gratuliere den Teilnehmern zu der Leistung. Nach dem Bericht und den exellenten Bildern kann man nachempfinden, dass es ein toller Ausflug war, bei dem schönen Wetter mit der Herbststimmung in der Natur. Danke für den Bericht von Käthe und danke an die Fotografen. Manfred/Florius

Lupomont schrieb am 06.10.2014:
Oh, Gabi war schneller beim Kommentieren und Bewerten. Ich lese gerade Deinen Bericht liebe Käthe und denke, das wäre genau nach meinem Geschmack.Durch das Internet seid Ihr uns ja dadurch noch ganz nah. Danke für deine Mühe für das Schreiben,das Einsetzen und die Auswahl der vielfältigen Bilder, es grüßt Wilfried

Berghummel schrieb am 06.10.2014:
Oh wie war ich gerade überrascht, ein neuer Bericht und eine unermüdliche Wandergina.So lebendig geschrieben kann man Eure Anstrengungen, aber auch die schönen Momente gut miterleben.Was für schöne Bilder wieder bei sind. Herzlichst grüßt Gabi

wallianna schrieb am 06.10.2014:
wenn ich schon als Letzte ,mit reichlich Verspätung eintraf, so möchte ich hier doch meinen ersten Kommentar abliefern.Du hast Recht,liebe Käthe,ich zumindest hatte am nächsten Tag ausser den immer noch dankbaren Gedanken an Markus stolze Gedanken an die grandiose Wanderung!Bei jedem Schritt, jeder Treppe die ich bestieg, jedem Strecken der Arme wurde mir bewusst, was wir geleistet hatten. Es war wirklich eine super Wanderung, auch die Unterhaltung hielt sich in Grenzen zumal ,nachdem wir die Stolpersteine und die Rast am See genossen hatten.. oder hat es uns einfach die Sprache verschlagen??? Vielen Dank an alle, die so fleißig gelobt,geklatscht und gewartet haben,Dir liebe Käthe für die Organisation und den Bericht und den Fötelimachern natürlich auch, Walli

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