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Die Bertinistraße am Jungfernsee
Diese Wanderung am 15. Mai 2008 wurde vom Verein 2. Lebenshälfte Potsdam durchgeführt und wir beteiligten uns natürlich daran, weil uns diese Straße am Jungfernseee interessierte. Herr Bernd Gladitz macht uns mit den Residenzen, Villen und Landhäusern bekannt.
15 Feier@bendmitglieder aus Potsdam und Berlin-Mitte wollten sich diese geschichtsträchtige Straße nicht entgehen lassen.
"Potsdam, Potsdam, was brauchen wir, um glücklich zu sein?"
Friedrich der Große (Der Alte Fritz) sprach diese bedeutsamen Worte bereits vor 250 Jahren.
"Potsdam, Potsdam, was brauchen wir, um glücklich zu sein?"
Friedrich der Große (Der Alte Fritz) sprach diese bedeutsamen Worte bereits vor 250 Jahren.
Auch drei neue Mitglieder konnten wir zu dieser Erkundung begrüßen.
Ciranda - Angelika
Babelsberg - Eveline
Seventyseven - Dieter
Babelsberg - Eveline
Seventyseven - Dieter
Über 100 wissbegierige Wanderer haben sich eingefunden. Nun kann es los gehen mit den interessanten Ausführungen über dieses Villenviertel.
Nach diesem anstrengenden, aber interessanten
Vormittag stärkten sich alle in der schönen, am Jungfernsee gelegenen "Meierei" im Neuen Garten.
1791 befiehlt Friedrich Wilhelm II., auf der sogenannten Hasenheide, am Jungfernsee, eine Meierei nach Plänen von Carl Gotthard Langhans und Andreas Ludwig Krüger zu errichten.
1842 Friedrich Wilhelm IV. beauftragt die Architekten Ludwig Persius und Ludwig Ferdinand Hesse, einen Umbauplan zu entwerfen, der 1844/45 ausgeführt wird. Die aufgestockte Anlage wird im sogenannten normannischen Burgenstil umgestaltet.
1928 Die Meierei wird zur Ausflugsgaststätte umgebaut.
2003 Die Meierei wird nach einer vierjährigen Planungs- und Bauphase, am 27. Juni wieder eröffnet.
So, dass war nun genug Geschichte an diesem Tag. Jetzt warten wir auf die nächste Wanderung.
Karegu/Gudrun hat diese Bilder zusammengestellt.
Vormittag stärkten sich alle in der schönen, am Jungfernsee gelegenen "Meierei" im Neuen Garten.
1791 befiehlt Friedrich Wilhelm II., auf der sogenannten Hasenheide, am Jungfernsee, eine Meierei nach Plänen von Carl Gotthard Langhans und Andreas Ludwig Krüger zu errichten.
1842 Friedrich Wilhelm IV. beauftragt die Architekten Ludwig Persius und Ludwig Ferdinand Hesse, einen Umbauplan zu entwerfen, der 1844/45 ausgeführt wird. Die aufgestockte Anlage wird im sogenannten normannischen Burgenstil umgestaltet.
1928 Die Meierei wird zur Ausflugsgaststätte umgebaut.
2003 Die Meierei wird nach einer vierjährigen Planungs- und Bauphase, am 27. Juni wieder eröffnet.
So, dass war nun genug Geschichte an diesem Tag. Jetzt warten wir auf die nächste Wanderung.
Karegu/Gudrun hat diese Bilder zusammengestellt.
Die Bertinistraße lädt zu einer Entdeckungstour ein. Sie bildet den nördlichsten Zipfel der Nauener Vorstadt und liegt am Ufer des Jungfernsees. Hier stehen ausnahmslos Villen aus dem 20. Jahrhundert. Weil hier drei große Bankiers lebten, nannte
man sie auch die Bankiersstraße.
man sie auch die Bankiersstraße.
Zu jeder Zeit hatte Potsdam eine gewisse Sogwirkung, ob zur Zeit der großen preußischen Könige, die Potsdam zu ihrer Residenzstadt machten oder am Anfang des 20. Jahrhunderts als viele reiche Berliner oder die Größen der Filmbranche und der Wirtschaft dafür sorgten, dass hier eine große Villensiedlung entstand.
Otto von Mendelssohn Bartholdy erwarb das 33.000 Quadratmeter große Grundstück mit Gebäude 1900. Die heutige Villa Mendolsohn. Heute wohnt hier der Ururenkel des Preußischen Baumeister Friedrich August Stüler, dem Architekten der Nikolaikirche. Außerdem ist er Ururenkel des Bauherrn der Villa, Otto von Mendelssohn Bartholdy, und ein Nachfahre des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy.
Die Villa Louis Hagen ist das einzige unmittelbar am Uferstreifen gelegene Grundstück. Das Grundstück wurde 1897 bebaut mit einem Sommerhaus. Ein Umbau (1927-28) in eine Villa im Bauhausstil. Eigentümer ist der Bankier Louis Hagen. An der Gartenseite sind im unteren Bereich noch die alten Rundbogenfenster zu sehen. Der Lebensstil der Familie mit ihren fünf Kindern futuristisch. Es gibt Dachterrassen, eine Turnhalle mit flachem Dach aus Glasbausteinen, eine Dusche mit 20 Seitenstrahlern und ein elektrisches Boot im Bootsschuppen.
Am 1. Juli 1876 hieß es endlich: "Wasser marsch!" Das 1. Potsdamer Wasserwerk setzte die schnaufenden Dampfmaschinen in Bewegung. Der technische Fortschritt hatte nun auch in Potsdam seinen Einzug gehalten.
Der Ulmenhof ist nicht im Original erhalten. Das Dach wurde mit Kupfer gedeckt und die Bögen oberhalb der Fensterläden sind mit Kupfertafeln ausgeschmückt. Darauf wird das „Naturgeschichtliche Alphabet“ von Wilhelm Busch nacherzählt.
Der „Herbertshof“, wie der Berliner Bankier und Kunstsammler Herbert Max Gutmann (1879-1942),Sohn des Gründers der Dresdner Bank, sein Anwesen nannte, wurde ein Treffen bekannter Politiker und Künstler der Weimarer Zeit sowie eine Schatzkammer von Kunstwerken. Die Villa bietet 2 638 Quadratmeter Wohnfläche. Die Terrassen im Obergeschoss sind 166 Quadratmetern groß. Der inzwischen heruntergekommene Prachtbau hat zusammen mit den Nebengebäuden fast 80 Zimmer. Die Schauspielerin Nadja Uhl, hat nun diese eine Villa gekauft.
Die Villa Jacobs im florentinischen Stil erbaute der damalige Hofarchitekt Ludwig Persius im Jahre 1835 für den Zuckerfabrikanten Ludwig Friedrich Otto Jacobs. Nachdem dieser 1879 gestorben war, vermietete dessen Sohn das Anwesen an den Prinzen Alexander von Preußen. Nach dessen Tod erwarb Kaiser Wilhelm II. das Grundstück.
Jetzt wird die Villa, 1981 Abriss, wieder originalgetreu aufgebaut.
Die Villa Louis Hagen ist das einzige unmittelbar am Uferstreifen gelegene Grundstück. Das Grundstück wurde 1897 bebaut mit einem Sommerhaus. Ein Umbau (1927-28) in eine Villa im Bauhausstil. Eigentümer ist der Bankier Louis Hagen. An der Gartenseite sind im unteren Bereich noch die alten Rundbogenfenster zu sehen. Der Lebensstil der Familie mit ihren fünf Kindern futuristisch. Es gibt Dachterrassen, eine Turnhalle mit flachem Dach aus Glasbausteinen, eine Dusche mit 20 Seitenstrahlern und ein elektrisches Boot im Bootsschuppen.
Am 1. Juli 1876 hieß es endlich: "Wasser marsch!" Das 1. Potsdamer Wasserwerk setzte die schnaufenden Dampfmaschinen in Bewegung. Der technische Fortschritt hatte nun auch in Potsdam seinen Einzug gehalten.
Der Ulmenhof ist nicht im Original erhalten. Das Dach wurde mit Kupfer gedeckt und die Bögen oberhalb der Fensterläden sind mit Kupfertafeln ausgeschmückt. Darauf wird das „Naturgeschichtliche Alphabet“ von Wilhelm Busch nacherzählt.
Der „Herbertshof“, wie der Berliner Bankier und Kunstsammler Herbert Max Gutmann (1879-1942),Sohn des Gründers der Dresdner Bank, sein Anwesen nannte, wurde ein Treffen bekannter Politiker und Künstler der Weimarer Zeit sowie eine Schatzkammer von Kunstwerken. Die Villa bietet 2 638 Quadratmeter Wohnfläche. Die Terrassen im Obergeschoss sind 166 Quadratmetern groß. Der inzwischen heruntergekommene Prachtbau hat zusammen mit den Nebengebäuden fast 80 Zimmer. Die Schauspielerin Nadja Uhl, hat nun diese eine Villa gekauft.
Die Villa Jacobs im florentinischen Stil erbaute der damalige Hofarchitekt Ludwig Persius im Jahre 1835 für den Zuckerfabrikanten Ludwig Friedrich Otto Jacobs. Nachdem dieser 1879 gestorben war, vermietete dessen Sohn das Anwesen an den Prinzen Alexander von Preußen. Nach dessen Tod erwarb Kaiser Wilhelm II. das Grundstück.
Jetzt wird die Villa, 1981 Abriss, wieder originalgetreu aufgebaut.
Hier sind noch einige schöne Bilder zu sehen
vom Barhelmar/Barbara
von Rena47/Renate
von Nickilein/Elli
Vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder.
vom Barhelmar/Barbara
von Rena47/Renate
von Nickilein/Elli
Vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder.










