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Zulu - Ein Volk der Krieger
Die Zulus bilden das Groesste der einheimischen Voelker in Suedafrika und die meisten von ihnen leben in der heutige Provinz KwaZulu-Natal.
Man glaubt das die Zulus urspruenglich im 15. Jahrhundert aus dem Gebiet der grossen Afrikanischen Binnenseen - Lake Malawi, Lake Victoia und Lake Tanganika - eingewandert sind. Diese Einwanderer spielten bis zum 18. Jahrhundert keine herausragende Rolle im Bereich Suedafrikas. Erst als durch straffe Organisation und ihre besonderen kriegerischen Qualitaeten eine Vorreiterrolle einnehmen, beginnen wir sie im Netzwerk der Geschichte wahrzunehmen. Unter der Fuehrung von Dingiswayo und spaeter unter Shaka entwickleten sie sich zu einem Volk, dessen Name Angst und Schrecken im suedlichen Adrika verbreitete.
Nach der Ermordung Shakas und dem fruchtlosen Versuch unter der Fuehrung von Dinaan den Vormarsch der weissen Siedler aufzuhalten, zogen sich die Zulus in das Gebiet noerdlich des Tugela Flusses zurueck. Der Tugela wurde fuer die naechste Zukunft die von beiden Seiten akzeptierte Grenze.
Viele Zulus siedleten im Bereich des von den weissen Siedlern kontrollierten Natal und es begann eine kurze Periode der Ruhe. Erst nach 1880 brachen die Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzung wieder aus. Diesmal waren Streitigkeiten zwischen den lokalen Haeuptlingen der Zulus die Ursache.
Unter den afrikanischen Voelkern werden die Zulus als Aristrokraten angesehen. Sie haben gut entwicklete moralische Vorstellungen, eine eigene Sprache und natuerlichen Stolz.
Viele Zulus wurden in die einheimischen Polizeieinheiten aufgenommen und als Aufseher in den Minen eigesetzt. Die Zuckerrohrplantagen waren der groesste industreille Arbeitgeeber in Natal in der ersten Haelfte des 20. Jahrhunderts. Die Mehrzahl der Zulus lebte aber immer noch im traditionellen Stil in kleinen laendlichen Doerfern.






