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Yao - Matriarchat in Afrika


Die Yao gehoeren zur Gruppe der Bantu Voelker. Sie besiedelten urspruenglich das suedliche Tanzania, Teile Rwandas, Mozambique und den suedlichen Teil von Malawi.

Im 18. Jahrhundert wirkten sie als Haendler zwischen den Inlandsstaemmen und den Arabern an der Ostkueste von Afrika. Das Hauptpordukt des Handels waren Sklaven. Der Sklavenhandel fuehrte zu spaeteren Ausandersetzungen mit den europaeischen Maechten, die dieses lukrative Geschaeft fuer sich wollten. Spaeter uebernahmen die Europaeer die Kontrolle ueber das Gebiet der Yao und beendeten den Sklavenhandel. Um 1900 waren die Gebiete unter Deutscher, Portugisischer und Englischer Kontrolle.

Die Yao waren niemals ein wirklich vereintes Volk, sondern sie lebten in kleinen Gruppen. Diese Gruppen wurden regiert durch den Haeuptling, der die Fuehrung in kriegerischen Auseinandersetzungen und Handelsfragen inne hatte.

Die Yao lebten in kleinen Doerfern in Gruppen von 75 bis 100 Personen unter der Fuehrung eines Unterhaeuplings. Diese Unterhaeuptlinge waren verantwortlich fuer die geistige und materielle Fuehrung der Gruppe.

Die Haeuptlinge und die Unterhaeuptlinge erhielten ihren Titel durch die weibliche Linie. Das heisst, die Nachfloge ging an den erstgeborenen Sohn der aeltesten Schwester. Nach der Heirat musste der Mann die Siedlung verlassen, um im Dorf seiner Frau zu leben. Die Doerfer sind also grundsaetzlich eine Ansammlung von Frauen, die durch die weibliche Verwandschaftslinie verbunden sind.

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