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Afrikas Wirtschaft in 2010


Dominique Strauss-Kahn
Dominique Strauss-Kahn

Das Jahr 2010 zeichnet sich als ein Jahr des wiedererstarkenden Wirtschaftsaufschwungs für Afrika aus. Es ist dabei nicht nur die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, die das Interesse an Afrika bestimmt, stellte der Internationale Währungsfonds in seinem neuesten Bericht fest.

Für die Länder Afrikas südlich der Sahara sieht der Report alles Zeichen für ein schnelles Wiedererstarken der Wirtschaft und damit rücken die hochgesteckten Ziele für das 21. Jahrhundert in mehr greifbare Nähe, als noch vor einem Jahr.

In der Zeit von 2002 bis 2007 war die Wirtschaft in dieser Region jährlich um durchschnittlich 6 Prozent gewachsen. Dies ist ein Wachstum, welches deutlich über dem globalen Wirtschaftswachstum gelegen hat. Die Inflation war unter Kontrolle und Staatsfinanzen in den meisten Ländern der Region erholten sich spürbar.

Dann wurde die Region noch vor der globalen Wirtschaftskrise von den weltweit steigenden Preisen für Energie und Lebensmitteln hart getroffen. Dies führte zu einer sichtbaren Abkühlung der wirtschaftlichen Entwicklung, die im letzten Jahr nur noch rund ein Prozent erreicht hat.

Nun hat die Erholung, die Südafrika schon im dritten Quartal des vergangenen Jahres wieder auf einen positiven Kurs gebracht hat, langsam auf die gesamte Region übergegriffen. Insgesamt stellt der Bericht fest wurde die Region weniger stark von der globalen Wirtschaftskrise getroffen, als USA oder die Länder der EU. Der Bericht erwartet für 2010 ein Wirtschaftswachstum von rund 4 Prozent für die Region südlich der Sahara.
Der Report hebt hervor, dass die Märkte auch während der Weltwirtschaftskrise offen gehalten worden sind, die politische Stabilität gesichert wurde, die Ausgaben der öffentlichen Hand gesteigert wurden und das alles auf dem Rücken von gesunkenen Rohstoffpreisen.

Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass auch weiterhin direkte Investitionen aus dem Ausland für die Region notwendig sind, um die hochgesteckten Ziele zu verwirklichen. Die Reisepläne von Dominique Strauss-Kahn, dem Direktor des Internationale Währungsfonds und John Lipsky, seinem Stellvertreter zeigen, dass sie der Region große Bedeutung zumessen. Strauss wird Zentralafrika und das südliche Afrika besuchen, während sich Lipsky auf Westafrika konzentriert. Die Besuche sind für das erste Halbjahr 2010 geplant.

Januar 2010

Autor

Denis (denis2010)

Seitengestaltung - Renate "piadora2010"

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