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Regional > Südliches Afrika > Aktuelles aus Zimbabwe > Der Wiederaufbau des Landes kann bis zu 5 Milliarden US Dollar k
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Der Wiederaufbau des Landes kann bis zu 5 Milliarden US Dollar kosten
Unter dieser Ueberschrift erschien gestern eine Meldung der Agentur Reuters. Diese Zahl geht auf eine Erklaerung des neuen Premierminister Morgan Tsvangirai zurueck, der dabei ist, die dringend benoetigte auslaendische Hilfe fuer den Wiederaufbau des Landes einzuwerben..
In einem Gespraech mit Praesident Kgalema Motlanthe und Finanzminister Trevor Manuel sagte Tsvangirai, dass Zimbabwe vor habe den suedafrikanischen Rand als Waehrung zu uebernehmen; dies war waehrend der letzten Tage mehrfach in der Presse vermutet worden. Er sprach davon, dass man die genauen Kosten fuer den Wiederaufbau des Landes nur sehr grob abschaetzen kann und dass bis zu 5 Milliarden US Dollar noetig sein koennten. Diese Summe ist fuer ein Land in Afrika sehr gross, erscheint aber angesichts der Betraege, die in den westlichen Laendern zur Zeit fuer die Rettung von Banken und anderen grossen Unternehmen fast im Stundentakt bewilligt werden eher klein.
Tsvangirai sieht in den direkten auslaendischen Investitionen, einen der wichtigsten Pfeiler fuer den Wiederaufbau des Landes und er will alles daransetzen, um diese so dringend benoetigten Investitionen anzukurbeln.
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Er sagte, dass die Landeswaehrung – der Zimbabwische Dollar – im Moment wertlos ist, dies ist eine Folge der Hyperinflation dieser Waehrung, die zur Zeit bei rund 200 Millionen Prozent liegt.
Heute schon wird der suedafrikanische Rand neben dem US Dollar innerhalb Zimbabwes in alltaeglichen Transaktionen und Einkaeufen benutzt.
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Man kann nur hoffen, dass nun langsam die Normalitaet nach Zimbabwe zurueckkehrt und dass vor allem die USA und England ihre vollmundigen Versprechungen fuer eine sehr grosszuegige Unterstuetzung beim Aufbau des Landes auch Taten folgen lassen werden. Auch die EU muss ihre Stellung zu Zimbabwe ueberdenken, denn das Land hat nun einen demokratisch gewaehlten Premierminister, den man unterstuetzen moechte und einen Praesidenten, den man nicht unterstuetzen moechte.
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Es wird interessant sein zu sehen, wie weit sich das Ausland bei der Anerkennung der Verhaeltnisse in Zimbabwe, von dem Grundsatz der politischen Souveraenitaet und nicht von der unrealistischen Forderung nach Uebergabe der Macht an einen Wunschkandidaten des Westens leiten laesst.
Februar 2009