Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

8 5

Zu wem sollte man beten?

Von EwigerBrunnen01 Dienstag 10.11.2020, 14:06

(Bildquelle: Pixabay kostenlos)

In der letzten Zeit wurde vermehrt über die Stellung der Mutter Jesu diskutiert, was mich veranlasste mich einmal genauer über diese Mariendogmatik zu informieren.

Zusammenfassend einmal in Kürze die wesentlichen Punkte, die zeigen dass die Marienverehrung eine dogmatische Lehre der Kirche ist und nicht von Jesus stammt, demnach ein Menschengebot.
Gelehrte Quellen geben freimütig zu, dass die Lehre einer Gottesmutter in der frühen Form des Glaubens der Apostel nicht enthalten ist. In den ersten christlichen Jahrhunderten gibt es KEINE einzige klare Spur des Kultes der gesegneten Jungfrau.

Punkt 1:
Die Titel "Mutter Gottes" oder "Himmelskönigin" wurden Maria erst Jahrhunderte nach ihrem Tod verliehen. In den Lehren Christi und der Apostel wird mit keinem Wort erwähnt, dass man Maria verehren, anbeten oder Gebete direkt an sie richten sollte.

Punkt 2:
Es gibt keinen biblischen Hinweis auf das Beten eines Rosenkranzes. Jesus lehrte seine Jünger, zu Gott dem Vater zu beten (Lukas 11, 1-2) und Bitten im Namen Jesu Christi zu äußern (Johannes 14, 13-14).

Punkt 3:
Die Bibel beschreibt keine Feiertage, die Maria gewidmet sein sollen und erwähnt kein Beispiel, dass irgendjemand vor einer Statue der Maria gebetet hat. In der Bibel – und in der frühen Kirche – wurden solche Praktiken als Götzendienst verurteilt (vgl. 2. Mose 20, 4-5). 

Punkt 4:
Die Bibel beschreibt nirgends eine "unbefleckte Empfängnis" Marias – also die Lehre, dass sie völlig ohne Sünde war.

Punkt 5:
Die Apostel berichteten nicht dass Maria leibhaftig in den Himmel aufgefahren ist. Vielmehr heißt es in der Schrift eindeutig: "Niemand ist gen Himmel aufgefahren" außer Jesus (Johannes 3, 13).

Punkt 6:
An keiner Stelle des NT ist zu lesen, dass Maria Mittlerin zwischen Gott und den Menschen ist. Im Gegenteil, es wird gesagt dass es nur einen einzigen Mittler gibt, nämlich Jesus Christus. „Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ lehrte Jesus.

Im vergangenen Jahrhundert haben Berichte von Erscheinungen und diejenigen, die diese verbreiteten, Maria als "Mittlerin aller Gnaden" und als "Königin des Friedens" dargestellt. Die Kinder und Visionäre, die über solche Erscheinungen berichteten, hatten keine Ahnung von dem was Jesus tatsächlich gelehrt hat. In ihren Vorstellungen gab es diese Mutter Gottes, da sie in ihrer kath. Kirche nichts anderes gehört und gelernt haben. Erst in der Neuzeit war es den Katholiken erlaubt die Bibel zu lesen. Noch im Jahr 1960 hatten die meisten kath. Familien keine Bibel sondern lediglich ein Messbuch.


Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Religion > Forum > Zu wem sollte man beten?