Kirche und Glauben
Von ehemaliges Mitglied Donnerstag 15.10.2020, 12:49
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Gerade lese ich das Buch von Andreas Englisch "Der Pakt gegen den Papst" (Franziskus und seine Feinde im Vatikan)
Vorweg möchte ich bemerken, dass ich von jeher keine Freundin der kath. Kirche bin, sondern eher der evgl. Kirche zugetan bin. Zum ersten Mal aber imponiert mir ein Kirchenoberhaupt der kath. Kirche, Papst Franziskus, weil er unbeirrt seinen Weg der Reformen verteidigt. Ganz einfach, weil ich glaube, dass die Kath. Kirche bis zur Wahl des Papstes 13.03.2013 von Franziskus (Jorge Mario Bergoglio) zu sehr an dem alten Prunk und Protz klebt.
Ohne die Fehler der bisherigen Päpste im Einzelnen zu erwähnen - ich erinnere z.B. an Pius und seiner NS Gefolgschaft u.a. in der Judenverfolgung, die er zumindest behindern hätte können - an Papst Johannes Paul II, aber vor allem an Benedikt XVI (Kardinal Joseph Ratzinger).
Jetzt endlich stellt sich Papst Franziskus als Papst der Armen vor und "räumt auf" ! Das passt natürlich so manchem der Kirchenoberen überhaupt nicht und sie organisieren sich zum Widerstand und wollen Franziskus zum Rücktritt zwingen.
Der Vatikan ist Schauplatz eines kalten Krieges. Mächtige Männer aus dem Inneren der Kurie fühlen sich von Papst Franziskus bedroht und werfen ihm vor, dass er durch seine mutigen Reformen der katholischen Kirche schade.
Kurzum, das Buch liest sich spannender als jeder Krimi. Es bietet viel Raum für eigene Gedanken und Sichtweise.