Der gute Hirte
Von
EwigerBrunnen01
21.11.2021, 09:12 – geändert 21.11.2021, 09:32
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21.11.2021, 09:12 – geändert 21.11.2021, 09:32
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Bild: Kapelle Zum guten Hirten, Hagen
Das Bild vom guten Hirten erscheint bis heute gerne sehr klerikal, priesterzentriert: Der Hirte ist alles. Die Schafe bedeuten wenig bis nichts. Zum Problem wurden und sind dabei auch für etliche in der Kirche oder in den Gemeinden »Schwarze Schafe«, die man unter keinen Umständen in der Herde haben möchte. Der Katholizismus soll am besten reinrassig daherkommen.
„Seelsorge“ heißt eben nicht im Pfarrhaus sitzen bleiben, den wohltuenden Weihrauch der Umgebung genießen und dem schlechten Geruch der Menschen ausweichen. Es gibt sie, diese Menschen, die von Ängsten gezeichnet sind, die verletzt wurden, sogar von sogenannten „guten Hirten“. Es sind Menschen, die beruflich, finanziell oder in ihrer Beziehung schlichtweg überfordert sind. Sie sind für die Seelsorge die wichtigsten. So versteht Papst Franziskus sein Wort vom „an die Ränder gehen“.
Schießler, Rainer M. (Kath. Pfr.)