Ein Meisenfahrradrennen /2)
Von
tastifix
heute, 13:19
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tastifix
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Vor Freude um die Wette trällernd, zogen sie die winzigen Fahrräder heim, stellten sie unter ihrem Baum ab und knoteten sie mit Schilfhalmen als Fahrradschlössern um dessen Stamm fest. So würden sie nicht geklaut werden.
In den nächsten Stunden waren Kecki, Hüpf, Tirili und Wippi eifrig zugange und flochten aus Stöcken Nester. in denen mindestens vier Meisen Platz fänden. Das Nest für ihr eigenes Fahrrad allerdings war kleiner. Da passten nur drei hienein. Sie hatten nämlich entschieden, dass kecki als der keckigste von ihnen das Lenken übernehmen sollte. Mit am Wegesrand gefundenden Drahtstücken sdurchstachen sie von oben die Nestböden und schlangen die freien Enden der Drähte um den Gepäckträger. So saßen die Neste kippsicher fest. Selbst der starke Fahrtwind würde inen nicht schaden könnesn.
„Hält prima!“, lobten sie sich.
Nun fehlten aber noch die Helme.
„´Ne Kleinigkeit!“, behauptete Tirili und Wippi nickte dazu.
„Die Eichhörnchen haben doch Nüsse geknackt und die Schalen liegen gelassen. Die suchen wir jetzt zusammen“, kommandierte Hüpf.
Es wurde wirklich nicht schwierig, sie entdeckten genügend Schalen für die Helme und pickten mit viel Mühe in jede Schalenhälfte an deren Seiten Löcher. Dies jedoch war ziemlcih anstrengend und die Vier froh ,als es denn erledigt war.
„Uff, piep, nie wieder!“
Kein Wunder, denn es war richtige Arbeit gewesen und Arbeit mochten sie eigentlich so gar nicht. Wären ja sonst auch keine Teenies gewesen.
Tirili und Wippi waren künstlerisch aehr talentiert und zogen Schilfrohrbänder durch die Löcher, so dass sie unter den Schnäbeln zugebunden werden konnten. Denn die Helme zu verlieren, wäre ja viel zu gefährlich.
„So, und jetzt schlafen wir uns aus, damit wir morgen fit sind für unser Rennen!“
Schnell noch tippote Kecki ein paar Nummern ins Meisenhandy und informierte seine Freunde, was sie erwarten würde. Die zeigten sich genauso begeistert:
„Klar machen wir mit!“
Mehr als zufrieden schliefen sie durch bis zum nächsten Tag.
Breits vor Tagesanbruch flogen Mutter und Vater Meise und Papa Meise nach draußen, um nach dem Wetter zu schauen. Nachts hatte es etwas geregnet, Mama Meise schüttelte ordnend ihr Gefieder und guckte prüfend in einen der Pfützenspiegel.
„Seh ja richtig flott aus!“
Das war ihr meisenmässig wichtig. Papa Meise machte einen kleinen Marsch um irhen Baum und stutzte.
„Was sit den das? Wie kommen denn die hierher? Und dann noch die Helme??“
Aber lang deswegen zu grübeln blieb keine Zeit Das Frühkonzert stand an und sie mussten noch den Nachwuchs wecken. Der reib sich den Schlaf aus den Augen und folgte den Eltern nach draußen. Wie immer wurde es ein tolles Konzert.
Danach aber nahm Papa Meise seine Vier zur Seite:
„So, jetzt erklärt mal, wo die Fahrräder und die Helme her stammen!“
Die jungen Meisen guckten total verblüfft, die Antwort darauf blieb ihnen im mSchanbel stecken.
War es gar kein Traum gewesen? Hatten sie etwa … ?? Und dann nur, als sie danach erschöpft eingeschlafen waren, geträumt, es wäre nur ein Traum mgewesen??
v
Das Meisenfahrradrennen wurde für alle Aktiven und auch die Zuschauer ein toller Spaß. Die Gepäckträgerpassagiere flatterten unterstützend mit den Flügeln wie mit Propellern, damit die Fahrräder dann vielleicht noch schneller sausten. Das Ziel kam näher und näher. Die Zuschauer feuerten die Fahrer laut trällernd an. In der letzten Runde strengte sich Kecki nochmals ganz doll an,überhole die Freunde und sauste als Erster ins Ziel. Alles jubelte ihm zu und bei der Siegerehrung hielt er jubelnd den Pokal hoch. Neben ihm saßen Hüpf, Tirili, Wippi. freuten sich auch und Mutter und vater Meise platzten fast vor Stolz:
´Es ist keine faule Bande! Sie sind fleißig!“