Die Mäuseplage und ein roter Helfer.
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Feierabend-Mitglied
07.11.2021, 10:33 – geändert 07.11.2021, 10:35
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07.11.2021, 10:33 – geändert 07.11.2021, 10:35
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Der November ist angebrochen. Die Bauern beginnen, die Erntemaschinen winterfest zu machen. Pflug und Egge werden geputzt und eingeölt. In den letzten sonnigen Oktobertagen hat der Nachbar das riesige Maisfeld neben meinem Haus abgeerntet. Sein Claas Mähdrescher hat bis in die halbe Nacht Bahn um Bahn gezogen und die Maiskörner in den Hänger geblasen, den der Traktor neben dem Mähdrescher herzog. Da bleibt es nicht aus, daß tausende einzelne Maiskörnchen schon mal den Hänger nicht treffen und auf dem Feld landen. Und das ist das Problem. Ich stehe am Fenster und schaue auf das leere Feld. Leer? Tausende Mäuse flitzen darauf hin und her. Sie wissen genau, der Winter naht und sie schaffen sich einen Maiskörner Vorrat in ihren unterirdischen Mäusebauten.
Daß man hier auch Beute machen kann, weiß natürlich auch der schlaue Fuchs und schnürt ständig über das Feld. Seine Leibspeise flitzt hier eifrig hin und her und er bedient sich eifrig. Das Schauspiel könnte mir gleichgültig sein, ist es aber nicht. Der Zugang zu meiner Garage ist dem Feld zugewandt.
Und weil die Garage nicht ein gemauerter fest geschlossener Anbau ist, sondern ein hölzerner, blechverkleideter Carport, bleiben genügend Löcher, um Mäuse hinein zu lassen. Und bei naßkaltem Novemberwetter nutzen die das auch. Damit ich keine Mäuseplage im Haus bekomme, habe ich zuerst Mäusefallen aufgestellt. Sinnlos, es sind zu viele. Dann habe ich Giftweizen gestreut. Der war über Nacht restlos weggefuttert. So geht das jetzt seit drei Wochen. Ich fürchte, so geht das bis zum ersten Schnee, dann bleiben die Mäuse in ihren Bauen unter dem Feld.