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Das Christkind

Von Dorfjunge 13.11.2022, 13:45

1960 brachte mir das Christkind die erste Modeleisenbahn. Wie schön hatte das Christkind die Bahnanlage gebaut. Da hat man doch das verschlossene Zimmer gerne entbehrt. Die Häuschen hatten alle Licht. Vor dem Bahnhof stand ein Zug mit Personenwagen. Das Christkind hatte dem Papa erklärt wie alles funktioniert und so konnte er mir zeigen welche Knöpfe wofür gedrückt werden mußten. Der Katalog mit den Häuschen und auch der Katalog vom Bahnhersteller waren nun ständig zur Hand. In dem Sofogenden Sommer kam der neue Katalog. Eine E-Lok. Die E 94, was für eine tolle Lok. Die könnte doch das Christkind bringen. Der Papa wollte mit dem Christkind reden. Der Sommer vergin dann viel zulangsam. Immer wieder hab ich in den Katalog geschaut und mir diese tolle Lok angesehen. Dann ging der Herbst zur neige und es ging auf Weihnachten zu. Dann der Schock. Das Christkind hatte keine E 94 bekommen können. Dann würde Weihnachten nicht so schön werden.
Dann war aber der Heiligabend da. Das glöckchen bimmelte und wir durfen ins Zimmer. Meine Schwester hatte einen Tisch mit zwei Stühlchen und einen Kaffeeservice für sie und ihre Puppenkinder.
Dann stand die Eisenbahn dort. es waren zwei neue Waggongs dabei und auf der Berg stand die kleine Dampflok mit ihren Personenwagen. Dann begann ich alles einzuschalten und lasse den innenkreis laufen. Es brummt und aus dem Tunnel kommt die E 94 . Ich denk ich seh nicht richtig. Das Christkind hatte doch auf dem letzten Drücker noch eine E94 bekommen. Hab nur noch einen schrei getan. "Die E 94"
Es war der letzte Weihnachten, für mich, wo das Christkind mir etwas gebracht hat. Dann wurde ich doch aufgekleert , was es mit dem Christkind auf sich hat und das meine Schwester noch etwas daran glauben soll. Sie ist 4 Jahre jünger als ich. Aber ein Mädchen aus der Nachbarschaft, hatte dann den Träumen vom Christkind ein Ende bereitet. So war dann die Freude aufs Christkind zu ende. Die E 94 habe ich heute noch und all die andern Sachen der Anlage.
Eine schöne Erinnerung aus der Zeit. An dem Nikolausabend hatten wir auch eine schöne Erinnerung. Es klingelte, der Papa saß am Küchentisch und dann kamen zwei Nikoläuse in die Küche. Was jetzt? Zwei stück. Der eine holte ein dickes Buch hervor und laß anne Ungezogenheiten vor. Wo der das alles her wußte. Mir war aber aufgefallen, das der eine Nikolaus immer durch die Nase strak luft atmete. Als wir dann unsere Tüten erhalten hatten und die beiden Herren aus dem Haus waren , hab ich mich getraut zu sagen, das der eine Nikolaus genauso gemacht hat wie der Patenonkel meiner Schwester. Das hat einen Lacher bei den Erwachsenen gegeben. Denn die Patentante meine Schwester war auch bei uns zu dem Zeitpunkt.

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