Das Benediktinerkloster in Alabama
Von
shepherdess
10.10.2021, 04:18
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shepherdess
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Seit 1990 als meine Tochter mit Mann und zwei kleinen Kindern nach USA gezogen sind haben wir sie jährlich im Frühjahr und im Herbst dort besucht. Als erstes haben wir uns ein gebrauchtes Wohnmobil gekauft um etwas unabhängiger zu sein. Den amerikanischen Süden haben oft bereist da unser Standort Georgia war. Nach 3 Jahren zog die Familie dann in die Heimat des Mannes Colorado. Das Haus wurde verkauft ein Umzugsunternehmen nahm alles , außer den großen Zimmerpflanzen mit. Mein Mann und ich blieben bis zum letzten Tag und übergaben die Schlüssel. Dann machten wir uns mit den Zimmerpflanzen in der Dusche auf den langen Weg vom äußersten Ende Georgias nach dem westlichten Teil Colorados auf den Weg. Eine Woche hatten wir eingplant da wird die zu durchfahrenden Staaten noch nict kannten.
Über den amerikanischen Automobilclub waren wir mit genügend Kartenmaterial ausgestattet. Am Tag vor Thanksgiving waren wir "on
the road". Unser erstes beeindruckendes Erlebnis hatten wir im Garten eines Benediktinerklosters in Cullman Alabama. In diesem Garten hatte ein Laienbruder, der als 14Jähriger aus Österreich dort gekommen war, aus farbigen Glasscherben wunderschöne Mosaiken geschaffen. Eine Mariengrotte
war besonders beeindruckend. Wir erkundigten uns bei den Patres wie es dazu gekommen war. Hier die Geschichte.
"„Bruder Joseph kam im Alter von 14 Jahren nach Alabama wo er zunächst zur Schule ging. Dann kam er an unserer Schule der damals neu gegründeten Abtei. Im Alter von 18 Jahre legte er sein Gelübde als Benediktiner-Mönch ab. Seine eigentliche Aufgabe hier in der Abtei war es, die Heizungskessel und Öfen des Klosters zu betreuen. Er arbeitete somit in einem dunklen Umfeld, während seiner Freizeit liebte er es, draußen zu sein. Und dort entstand sein Hobby, Miniaturen der berühmtesten Gebäude und Plätze der ganzen Welt nachzubauen. Alles und jedes, was er fand und nicht benötigt wurde, benutzte er als Baumaterial.“ Die ganze Geschichte ist nachzulesen :
„Bruder Joseph kam im Alter von 14 Jahren nach Alabama wo er zunächst zur Schule ging. Er studierte später auch hier an unserer Schule der damals neu gegründeten Abtei. Im Alter von 18 Jahre legte er sein Gelübde als Benediktiner-Mönch ab. Seine eigentliche Aufgabe hier in der Abtei war es, die Heizungskessel und Öfen des Klosters zu betreuen. Er arbeitete somit in einem dunklen Umfeld, während seiner Freizeit liebte er es, draußen zu sein. Und dort entstand sein Hobby, Miniaturen der berühmtesten Gebäude und Plätze der ganzen Welt nachzubauen. Alles und jedes, was er fand und nicht benötigt wurde, benutzte er als Baumaterial.“
Ave Maria Grotto in Cullman, Alabama - Der Pater und seine Mini-Welt
Allein zwischen 1820 und 1870 wanderten siebeneinhalb Millionen Deutsche in die USA aus - auch der bayerische Benediktinermönch Joseph Zoettl. Ihn führte das Schicksal nach Cullman in Alabama, wo er Laufe seines Lebens allerhand Bemerkenswertes hinterließ.www.deutschlandfunk.de
Wir haben auf der weiteren Reise noch viele neue Eindrücke gewonnen. Auch kleinere Pannen blieben nicht aus. Es war ja Anfang Dezember und da wird es im mittleren Westen nachts schon ziemlich kalt. So kam es, dass auf einem Campingplatz der Wasserleitungsanschluss im Freien festgefroren war und wir stundenlang warten mußten bis er abgetaut war dann erst konnten wir weiterfahren. Es war uns eine Lehre den Anschluss Nachts immer vom Hahn zu trennen.