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K I-Ergebnis zur Diskussion gestellt

Von Feierabend-Mitglied Freitag 21.06.2024, 12:04 – geändert Freitag 21.06.2024, 12:52

Es war einmal in einem kleinen Dorf namens Grünwald, umgeben von dichten Wäldern und friedlichen Flüssen. Die Dorfbewohner lebten ein einfaches, aber glückliches Leben. Sie bestellten ihre Felder, pflegten ihre Tiere und feierten regelmäßig Feste unter dem klaren Sternenhimmel.

Eines Nachts, als die Sterne besonders hell leuchteten, erblickte der alte Müller Jakob ein ungewöhnliches Licht am Himmel. Es war nicht das Licht eines Sterns oder des Mondes, sondern ein sanftes, pulsierendes Glühen, das langsam näher kam. Neugierig folgte Jakob dem Licht bis zu einer kleinen Lichtung im Wald, wo er zu seinem Erstaunen ein glänzendes, silbernes Schiff entdeckte, das sanft auf dem Boden ruhte.

Plötzlich öffnete sich eine Tür an der Seite des Schiffs, und eine Treppe fuhr hinunter. Jakob hielt den Atem an, als er sah, wie sich eine Gestalt langsam herabbewegte. Es war ein außerirdisches Wesen, etwa so groß wie ein Mensch, mit leuchtend blauer Haut und großen, freundlichen Augen. Das Wesen strahlte eine warme, beruhigende Energie aus, die Jakob sofort die Angst nahm.

"Sei gegrüßt, Mensch," sagte das Wesen in perfektem Deutsch. "Mein Name ist Lyra. Ich komme von einem fernen Planeten namens Xylara. Wir haben eure Erde seit Jahrhunderten beobachtet und sind hier, um eure Freundlichkeit und Weisheit kennenzulernen."

Jakob, immer noch etwas überwältigt, stammelte: "Willkommen in Grünwald, Lyra. Wir sind einfache Leute, aber wir heißen dich herzlich willkommen." Er führte Lyra ins Dorf, wo die Dorfbewohner sich schnell um sie versammelten. Nach dem ersten Schock über den ungewöhnlichen Besucher zeigte sich die natürliche Gastfreundschaft der Grünwalder. Sie bereiteten ein Fest zu Ehren des neuen Gastes vor, mit reichlich Essen und Musik.

Lyra erzählte den Dorfbewohnern von Xylara, einem Planeten voller Harmonie und technologischen Wundern, die im Einklang mit der Natur existierten. Sie erklärte, dass die Xylaraner auf der Suche nach Wissen und Weisheit seien, die sie von anderen Kulturen lernen könnten. Im Gegenzug würden sie ihre eigenen Erkenntnisse teilen, um das Leben auf der Erde zu bereichern.

Während ihres Aufenthalts in Grünwald begann Lyra, den Dorfbewohnern beizubringen, wie sie nachhaltiger leben konnten. Sie zeigte ihnen, wie sie Energie aus der Sonne gewinnen und ihre Ernten verbessern konnten, ohne die Umwelt zu schädigen. Die Dorfbewohner lernten schnell und setzten das neue Wissen begeistert um.

Doch es war nicht nur Lyra, die etwas beibrachte. Die Dorfbewohner erzählten ihr von ihren eigenen Traditionen und Geschichten, von der Weisheit der Alten und der Bedeutung des Zusammenhalts. Besonders beeindruckt war Lyra von der Art und Weise, wie die Menschen sich umeinander kümmerten und in schwierigen Zeiten zusammenhielten.

Eines Tages, während eines Spaziergangs durch den Wald, stießen Lyra und die Kinder des Dorfes auf einen kranken Hirsch, der in einem dichten Gebüsch gefangen war. Gemeinsam befreiten sie das erschöpfte Tier und brachten es ins Dorf, wo es gepflegt und gesundgepflegt wurde. Dieser Vorfall zeigte Lyra die tiefe Verbundenheit der Menschen mit der Natur und ihrer Umgebung.

Die Zeit verging, und der Tag kam, an dem Lyra Abschied nehmen musste. Die Dorfbewohner hatten sie ins Herz geschlossen, und der Abschied fiel ihnen schwer. Beim Abschiedsfest überreichten sie Lyra ein handgefertigtes Amulett als Zeichen ihrer Dankbarkeit und Freundschaft. "Damit du uns niemals vergisst," sagte der Dorfälteste.

Lyra versprach, dass sie immer an die Menschen von Grünwald denken würde und dass ihre Völker in Kontakt bleiben würden. "Wir haben so viel voneinander gelernt," sagte sie. "Unsere Begegnung war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen unseren Welten."

Mit einem letzten Lächeln und einer herzlichen Umarmung bestieg Lyra ihr Schiff. Die Dorfbewohner winkten, als das silberne Schiff langsam in den Himmel aufstieg und schließlich in der Ferne verschwand.

Die Veränderungen, die Lyra gebracht hatte, blieben. Grünwald wurde zu einem Vorbild für andere Dörfer und Städte. Die Menschen lebten nachhaltiger, im Einklang mit der Natur, und die Geschichten von Lyra und dem Besuch aus Xylara wurden von Generation zu Generation weitergegeben.

Und so lebten die Menschen von Grünwald glücklich und im Einklang mit ihrer Umwelt, immer in der Hoffnung, dass sie eines Tages ihre Freunde aus den Sternen wiedersehen würden. Die Sterne am Himmel leuchteten heller als je zuvor und erinnerten sie stets an die wundersame Begegnung, die ihr Leben für immer verändert hatte.






Vorgabe
„Schreibe ein Märchen über wohlwollende außerirdische Besucher bis 800 Worte.“

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