Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

4 4

HA-OH (3)

Von tastifix Montag 20.11.2023, 15:53

Und doch gab es etwas, was mächtiger ist als jede Lebensform; Die Naturkräfte, die chemischen oder physikalischen Prozessen entsp0ringen. Selbst die stärksten Lebewesen hatten vor ihnen zu kapitulieren. Die Welt der Saurier war zum Untergang verurteilt. Wie sie vernichtet wurde, wird wahrscheinlich ein unlösbares Rätsel bleiben. Vielleicht ein Meteoriteneinschlag? Vielleicht war alles ganz anders?? Nach diesen 140 Millionen Jahren verschwand dene Welt. Tausende versteinerte Skelette blieben übrig, so dass es heute durch deren wissenschaftliche Untersuchung möglich ist, Mutmaßungen über damalige Lebensabläufe und Verhältnisse anzustellen.

Die Erde lag verwüstet da. Doch entstand neues Dasein. Niemals mehr erreichte es die monströsen Ausmaße der vergangenen Epoche. Aber es traten Urformen von Säugetieren auf, brachten lebende Junge zur Welt und ernährten sie mit Muttermilch. Ständig entstanden neue Tierarten. Immer höher entwickelte Tiere bevölkerten die Erde. Im Wasser tummelten sich zahlreiche Fischarten. An Land krabbelten Kriechtiere vielerlei Größen und Gestalten. Weidetiere, wie zum Beispiel Ur-Hunde und Ur -Pferde sowie riesige Mammuts, Vorfahren der Elefanten. Raubtiere wie Säbelzahntiger zogen durch die wilde Landschaft. In der Luft schwirrten Urinsekten. Hoch am Himmel kreisten Urvögel, die Nachfahren der Flugsaurier. Währenddessen, vor etwa 3-2 Millionen Jahren sollte sich etwas Grandioses abspielen. Etwas Einmaliges kündigte sich an!!

Das Sozialverhalten in den Rudeln und Herden war bereits hoch entwickelt. Der Zusammenhalt in den Familienverbänden intensivierte sich deutlich. Bei vielen Säugern wurden die Jungen von Mutter und Vater gemeinsam aufgezogen. Dabei wurde der Vater zum Beschützer der Familie. Häufig aber übernahm sogar das ganze Rudel die Obhut über den Nachwuchs.
Nicht allein kleinere Krabbeltiere und Vögel belebten die Bäume, sondern mit der Hilfe langer Arme sowie Greifschwänzen schwangen sich Affen von Ast zu Ast. Ihr Miteinander wurde bestimmt von einer strengen Gruppenhierarchie. Das stärkste Männchen befehligte, die Anderen gehorchten. Ihre Jungtiere verblieben oft mehrere Jahre bei der Mutter, wurden in dieser Zeit umsorgt; gefüttert und gepflegt. Ja - gepflegt! Letzteres spielte als Zeichen der Zuneigung eine große Rolle. Im Spiel unterrichteten die Elterntiere den Nachwuchs in allen lebensnotwendigen Verhaltensweisen. Es förderte darüber hinaus das Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie jagten im Rudel und passten die Taktik der jeweiligen Situation an.

Wie der überwiegende Teil der Tierwelt bewegten sie sich zwar auf allen Vieren, nutzten aber zusätzlich die Arme noch als Greifwerkzeuge. Sie ernährten sich nicht nur von Fleisch, sondern nahmen auch pflanzliche Nahrung wie Laub bestimmter Bäume und Früchte des Waldes zu sich. Um diese aus der harten Schale zu lösen, bnedienten sie sich der Steine, mit denen sie die starren Hüllen aufklopften. Das Nutzen von Werkzeug aber ist Zeichen für einen erstaunlich weit ausgebildeten Instinkt! Noch verbrachten sie den Tag vorwiegend in Baumkronen. Doch die Natur hatte etwas Besonderes vor. Gleichzeitig entwickelten sich Wesen, die ihnen zunächst noch sehr ähnlich waren.
Jene verließen öfter die schützenden Baumkronen, spielten und jagten am Boden. Immer häufiger richteten sie sich kurzzeitig auf und liefen auf den Hinterbeinen. Hände und Arme setzten sie für andere Aufgaben ein. Mit der Zeit streckte sich ihr Körper, die den Affen typische gebückte Haltung verschwand. Ebenfalls die änlichen Gesichtszüge. Es bildete sich ein ausgeprägteres Kinn und vor allem eine höhere Stirnpartie heraus. In der dann vergrößerten Stirnhöhle wuchs die Hirnmasse ständig an. Mehr an Hirnmasse bietet die Voraussetzung für größere intellektuelle Fähigkeiten, die über die instinktgesteuerten Aktionsmöglichkeiten der übrigen Tierwelt hinausreichen. Nur noch eine kurze Weile sollte es dauern, bis sich der Sprung zum mächtigsten Herrenwesen aller Zeiten vollzöge. Eine minimale Wegstrecke in der Evolutionsgeschichte, dann wäre er soweit! ...

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Kreativ Schreiben > Forum > HA-OH (3)