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Es war einmal .......

Von Feierabend-Mitglied 26.11.2023, 07:50



.... ich musste heute an folgendes denken.

Ich war 7 Jahre und ich habe viel mit meinem Vater unternommen . Meine 4 Geschwister haben nie gerne mit meinem Vater gebastelt ,ich hingegen verbrachte gerne die Zeit mit meinem Vater im Keller .Egal ob zuzusehen wie er Holz für den Ofen in kleine Stücke hackte und es weiter in schmale Spalten brach oder er mit der Laubsäge kleine puzzle für meine 3,5 Jahre jüngere Schwester machte . Ich war bei ihm wenn er Hosen umnähte ,Schuhe neu besohlte oder mit uns Drachen bastelte .
Doch in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit war alles anders . Ich durfte nicht mehr mit in den Keller . Ich weiss noch wie traurig ich war, ich gebe es zu ich fühlte mich verstoßen . Was war nur los ? Hab ich was falsch gemacht ? Hat mein Papa mich nicht mehr so lieb ? Nein das kann es nicht sein , denn er wirbelt mich noch immer durch die Luft wenn er von der Arbeit kommt und bei arbeiten im Haus fragt er mich immer noch ob ich ihm helfen möchte .Denoch hatte ich das Gefühl es hat sich etwas verändert, ich zweifelte an mir und auch an der liebe meines Vaters zu mir .
Dann war es soweit und es war Weihnachtsmorgen . Natürlich waren wir Kinder noch vor unseren Eltern wach und rannten ins Schlafzimmer ,denn ins Wohnzimmer zu laufen wussten wir bringt nix, das ist noch abgeschlossen . Da im Schlafzimmer kein Ofen war krabbelten wir alle 5 zu unseren Eltern ins Bett .Meine kleine Schwester in die Arme meiner Mutter und ich wie solls anders sein in die Arme meines Vaters . Meine große Schwester und meine beiden Brüder machten es sich immer am Fußende des Bettes bequem . Ein wildes durcheinander reden und gewusel war das immer . Dann stand meinVater als erstes auf und sagte er mache Kaffee und Kakao (er machte den weltbesten Kakao noch aufgekocht aus echtem Kakao und etwas zerlassener Schokolade .
Meine Mutter folgte ihm einige Minuten später immer nach . Meine Eltern wussten es hat keinen Sinn erst zu Frühstücken, also erklang das Glöckchen und wir Kinder stürmten in Schlafanzügen das Wohnzimmer . Ich sag es euch Weihnachten sah unser Wohnzimmer aus wie ein Spielzeugladen . Meine Brüder bekamen die ersehnte Carerabahn. meine kleine Schwester ein paar selbstgemachte Puzzle und eine Holzeisenbahn mit paar Bauklötzen , meine große Schwester sie war 15 bekam einen Casettenrekorder mit dem man auch im Radio was aufnehmen konnte ohne das im Haus absolute stille sein musste , was bei 7 Personen nie der fall war .Dann sah ich mein Geschenk es war die von mir so ersehnte Puppenstube .
Ich glaubte ja noch ans Christkind so wurde mir erst später klar ,das ich nicht mit meinem Vater in den Keller durfte weil er nach der Arbeit ,der Hilfe meiner Mutter im Haus und dem spielen mit uns , dort meine Puppenstube samt Möbel und Elektrik für mich machte .
Später als ich Teeny war erzählte ich meinem Vater davon wie ich mich damals gefühlt habe . Er sagte zu mir "siehst du andrea , in der liebe sollte man nie zweifeln,nur weil man nicht alles weiss."
Ich muss sagen diese Erlebnis und auch das Gespräch als Tenny darüber hat mich geleert das es gut ist zu Vertrauen auch wenn einem das Gefühl mal etwas durchgeht .

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