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Meine Lieblingssonate Sonate Nr. 31 op. 110

Von Feierabend-Mitglied Samstag 20.08.2022, 10:00

Beethoven


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Beethovens letzte Sonaten (op. 109, 110, 111) entstanden in einer Zeit, in der er von Krankheit geplagt wurde.
Insbesondere die op. 110 (entstanden 1821) kündet von wechselnden und widerstreitenden Gefühlen, die Beethoven nach langer schwerer Krankheit (Rheuma, Gelbsucht) empfunden haben mag. Außerdem hatte Beethoven in dieser Zeit den Tod einer Frau zu beklagen (1821), die ihm sehr nahe stand – Gräfin Josephine Brunsvik. Von dieser Sonate wird in der Musikwelt berichtet, dass sie möglicherweise als ein Requiem für diese große Liebe gedacht war. Der identische Zeitraum (Tod der Josephine und Komposition 1821) läßt diese Vermutung aufkommen.

Der letzte Satz beginnt mit einem Fugenthema, und bei Scala 17:29 wird zehnmal ein G-Dur-Dreiklang wiederholt, der sich in Dynamik und Wucht immer mehr steigert. Man bekommt fast den Eindruck als ob Beethoven sagen wollte: „Jetzt gerade, ich lasse mich nicht unterkriegen!“ Anschließend setzt die Fuge erneut ein, die in eine fast euphorische Schlussphase mündet, wie sie Beethoven im Überschwang seiner Gefühle in seinen Kompositionen oft zum Ausdruck gebracht hat.

Helene Grimaud spielt diese Sonate hinreißend!



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