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Urlaub machen mit den Eltern

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 07.08.2018, 09:46 – geändert Dienstag 07.08.2018, 09:57

Die Nachkriegszeit war auch für meine Eltern nicht sehr leicht,wie vielen anderen ging es ihnen aber allmählich besser.Mein Vater ,der an der Ostfront gewesen war im Sanitäterbereich als Oberarzt Eisernes Kreuz 2 Klasse,(Flüchtling aus Ragnit also aus Ostpreußen,seine restliche Familie kam auch aus dieser Ecke,waren überall verstreut,Er war aber in amerikanische Kriegsgefangenschaft bei Markreitz gekommen,wo er als Entlassungsarzt eingesetzt wurde,das war auch kein Zuckerschlecken.De Amis sind auch nicht zimperlich mit den Kriegsgefangenen umgegangen wie die anderen Mächte ,später allerdings wurde er mit mit einem ausgezeichneten Zeugnis entlassen
Mutter und er hatten sich in einem Kriegslazarett kennengelernt,blieben zusammen.Nun wollte er in Bayern in seinem Beruf,den er sich ,nach dem Studium in Königsberg hart erabeitet hatte,arbeiten.Aber in Bayern war man den Flüchtlingen nicht wohlgesonnen,er bekam so allerhand Vorschläge.:werden sie doch Holzfäller,gut,anderen war es noch schlechter gegangen.Erst ,als er das sehr gute Entlassungszeugnis,besitze ich als Beweis heute noch vorzeigte,ach nee,wie die damals dort freundlich wurden,.Herr Kollege,auch ja,sie könnten,nein,er konnte nicht und ging später nach Mecklenburg,um dort vor allem zuerst beim Seuchenschutz zu helfen,war dann eine Zeitlang Amtsarzt in Parchim,hatte eine Privatpraxis bis 1956 in Meyengurg/Prignitz,wo er sehr beliebt war,denn er setzt sich für seine Patienten ein,war immer für sie da!
Nun gut,die Urlaube waren hart erabeitet
Vater machte immer auch Hausbesuche,was heute in dieser Zeit unter diesen sozialen Bedingungen--
Wir waren Anfang der fünziger Jahre hier inWarnemünde oder auch in Binz ,es war einfach herrlich.Und ansonsten fuhr man mit dem alten Opel oft an den Plauer See baden.Bis dann meine Schwester vom "Klapperstorch"gebracht wurde,da wurde fürmich manches etwas anders,Übrigens,mein Vater lies sich seine Anzüge immer schneidern,hier trägt er ein weißes,leichtes Jackett,dazu eine Wollhose,die Stoffe holte meine Mutter immer aus Westberlin,der Umtausch war aber saftig,ich glaube 1.:10
Und selber trug ich auch selbstgeschneidertes,meine Mutter konnte das sehr gut,sowar man von manchen Dingen nicht so abhängig,das hat sich aber später sehr geändert.

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