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Verschwendung

Von Novelle Mittwoch 25.10.2023, 19:08

Diesen Beitrag des Mitglieds @hirni5 habe ich wegen technischer Schwierigkeiten nochmals eingesetzt.
Alles wurde von mir kopiert und ist entsprechend vorhanden.
Verzichtbare Kommentare, die nichts mit dem Sachverhalt zu tun hatten, habe ich gelöscht.

Verschwendung
Von Feierabend.de Mitglied hirni5 Mittwoch 18.10.2023, 16:53

der "Bund der Steuerzahler" gibt jährlich ein Schwarzbuch heraus. Kann kostenlos angefordert werden.
Zu meiner Überraschung ist Hamburg auch vertreten. Der Bau an der Universität sollte 177 Mio.€ kosten, nach jetzigem Stand sind es 425 Mio.€ geworden. Den Steuerzahler kann es nicht freuen, weil Geld an allen Ecken und Enden fehlt, z. B. für Kitaplätze. In anderen Bundesländern gibt es auch unangenehme Überraschungen, hatte jedoch gedacht, dass man aus dem Fiasko bei der Elphi gelernt hätte. Leider, leider.


Freitag 20.10.2023, 03:05
Novelle
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Novelle
Auch der Tagesschau-Bericht @hirni5 ist nicht zu verachten:

Sanierung deutlich teurer als geplant

"Die Sanierungsarbeiten dauerten wegen der Corona-Pandemie und der Energiekrise zwei Jahre länger als geplant.

Auch die Kosten für den Bau verteuerten sich nach Angaben von Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) von 85 auf 115 bis 120 Millionen Euro.
Die Kosten sind noch höher.

Hochhaus ist denkmalgeschützt
Das 14-stöckige, denkmalgeschützte Hochhaus des Architekten Paul Seitz aus dem Jahr 1962 wurde vor der Sanierung von vier geisteswissenschaftlichen Fachbereichen genutzt. Das Gebäude auf dem Campus war nach Behördenangaben in die Jahre gekommen und es bestand vor allem seitens des Brandschutzes dringender Handlungsbedarf."


antworten löschen Donnerstag 19.10.2023, 19:31
Novelle
Warum sollte denn Hamburg nicht vertreten sein @hirni5 wenn der "Bund der Steuerzahler" etwas veröffentlicht.

Nun ist der "Bund der Steuerzahler" nicht unbedingt maßgeblich.
Ich bevorzuge lieber eine Reihe anderer bekannter Kritiker.

Verfügst du über Details, warum sich die Kosten für den Bau der Universität immens erhöht haben? Wäre nett, wenn du dazu auch etwas veröffentlichst.

Unsere Elphi ist ein Kapitel für sich. Der Bau wurde einstmals aufs Eis gelegt, es wurde sogar von Abriss gesprochen. Aber, es hat doch vorzüglich zum Schluss funktioniert. Meinst du nicht auch?


löschen Donnerstag 19.10.2023, 18:32
Novelle
Nachtrag nicht nur für @hirni5 , sondern für alle Leser:innen:

Wie ist denn die Meinung zum Erhalt oder Abriss der Köhlbrandbrücke?


löschen Donnerstag 19.10.2023, 19:00
Feierabend.de Mitglied hirni5
@Novelle - grundsätzlich liebe ich die Stadt HH, so wie man eben eine Stadt liebt.
Deine freundliche Anfrage beantworte ich wie folgt: Es wurde falsch kalkuliert. Und selbstverständlich passiert es nicht nur in Hamburg, weil auch woanders Kontrollen fehlen.
Elphi - ein viel schlimmeres Desaster. Grund für die irrsinnige Teuerung soll wohl sein, weil während der Arbeiten immer wieder Änderungen am Bauplan durchgeführt wurden.
Köhlbrandbrücke - dubios. Da soll es ein Gutachten gegeben haben. Das viele Jahre in einer Schublade versteckt war. Aussage war, dass die Brücke saniert werden könnte. Wäre schön, wenn dies möglich wäre. Neue Aussage vom Architekten: Doch nicht möglich!


Donnerstag 19.10.2023, 19:41
Novelle
@hirni5

heute, 19:41

Auch ich mag die Freie und Hansestadt Hamburg.

Die Kritik des Bunds der Steuerzahler hat in meinen Augen kein großes Gewicht.

Mehr Bedeutung hat der Hamburger Rechnungshof.

Ich lege Wert auf penible Recherche. Deswegen kann die allgemeine Kritik des BdSt von mir nicht so hingenommen werden.

Hier ein Textauszug aus Wikipedia über den BdSt:

"In einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung wird dargelegt, dass der BdSt kein repräsentatives Abbild der steuerzahlenden Bevölkerung darstellt.[2] Diese Einschätzung deckt sich mit den Erkenntnissen, die eine Studie für das Ressort Jugendarbeit und -politik im Vorstand der IG Metall bereits ein halbes Jahr vorher gewonnen hatte.[38] Die Mitgliederstruktur wirke sich auf die politischen Forderungen des Steuerzahlerbundes aus: schlanker Staat und niedrige Steuersätze.[2] Dies sei einzig im Interesse einer Minderheit in der Gesellschaft, wie der Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder ausführt. Die Mehrheit der Gesellschaft habe ein Interesse an einem hohen Steueraufkommen zur Finanzierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, welche der Bund der Steuerzahler aufgrund seiner neoliberalen Ideologie eher dem Markt überlassen wolle.[1]
Als weiteres Anzeichen, dass der Bund der Steuerzahler vorrangig Partikularinteressen vertrete, wird die fehlende Thematisierung von Steuerflucht, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung genannt.[1]
Der Politikwissenschaftler Rudolf Speth gab 2008 in einer für die Hans-Böckler-Stiftung durchgeführten Analyse an, dass rund 60 % der Mitglieder im Bunde der Steuerzahler Unternehmer waren, weitere 15 % waren als Freiberufler tätig.[39] "

Freitag 20.10.2023
Novelle





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