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Deutschlandhaus am Gänsemarkt

Von Novelle Samstag 16.03.2019, 07:28

Am kommenden Montag, den 18.3., beginnen in Hamburg die Abrissarbeiten des Deutschlandhauses am Gänsemarkt. Deswegen müssen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Autofahrer mit Behinderungen und Umleitungen rechnen. 
1929 wurde das Gebäude errichtet. Zwischendurch wurde das Bauwerk immer wieder saniert, so dass es 90 Jahre bestehen konnte. Unter Denkmalschutz steht das Haus nicht. Jetzt kommt unwiderruflich das Aus. 

Hamburgs Stararchitekt Hadi Teherani hat den Ersatz geplant. In dem Neubau werden Büros, Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie, eine Tiefgarage und Privatwohnungen zu finden sein.  Nicht fremd in modernen Bauten: In einem öffentlichen Atrium können die Besucher eine grüne Oase genießen und sich an einem Wasserbecken erfreuen. 

Inzwischen sind nur noch 10 % aller Hamburger Gebäude älter als 100 Jahre. 
Stück für Stück verschwinden Traditionsbauten und machen hässlichen marktgerechten Bauten Platz.  
Das Hamburger Wahrzeichen, die Köhlbrandbrücke, existiert seit 45 Jahren. Umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen an. Auch da wird von einem Abriss der Brücke gesprochen und stattdessen soll ein Tunnel gebaut werden. Für bestimmte Container Schiffe wäre die Brücke bereits zu tief. 

Die Freie und Hansestadt Hamburg ohne Köhlbrandbrücke will ich mir nicht vorstellen.  


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