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Maria findet eine Lösung

Von ehemaliges Mitglied Freitag 14.05.2021, 14:11


Eines Tages kam eine Erzieherin zu mir und klagte mir ihr Leid Sie arbeitet schon seit vielen Jahren in einem Kinderheim, wo sie eine Gruppe von etwa 10 Kindern betreut. Es sind meist uneheliche Kinder, oder Kinder aus so genannten asozialen Verhältnissen. Zwei etwa fünfjährige Jungen dieser Gruppe, Klaus und Andreas, waren besonders benachteiligt. Denn Klaus bekam nie Besuch. Wenn andere Kinder übers Wochenende von Verwandten oder Bekannten abgeholt wurden, Klaus blieb immer übrig und musste im Heim bleiben. Und Andreas war erheblich belastet, denn seine Mutter war Alkoholikerin. So widmete sich die Erzieherin diesen beiden Jungen besonders. Sie sollten doch auch das Gefühl des Geborgenseins haben und sich von einem Menschen geliebt und angenommen wissen. Dadurch konnte vielleicht auch schwerer seelischer Schaden bei den beiden Kindern verhindert werden.

Aber plötzlich beschloss die Heimleitung, ausgerechnet Klaus und Andreas aus dieser Gruppe herauszunehmen und in eine andere Kindergruppe zu tun. Die Erzieherin war bestürzt. Wusste sie doch, dass ein Losreißen von der Bezugsperson und ein Wechsel der Gruppe für Klaus und Andreas nicht nur sehr schmerzlich wären, sondern einen seelischen Knacks zur Folge haben würden.
Ich selbst kenne beide Kinder und habe sie dem Schutz Mariens empfohlen, denn Maria hat mir schon so oft geholfen. Durch ihre reinen Hände opferte ich den Leib und das Blut unseres Herrn auf für die beiden Kinder.
Wie groß war meine Überraschung, als mir die Erzieherin schon nach wenigen Tagen berichtete: „Klaus wird nicht in eine andere Gruppe abgeschupst. Statt dessen kommt er in eine Familie. Pflegeeltern haben sich gemeldet, haben ihn bereits besucht und möchten ihn bald für immer zu sich holen." Inzwischen ist Klaus bei seinen neuen Eltern und darf jetzt in der Geborgenheit einer Familie leben. Das Heim wollte den Jungen nicht hergeben, wurde aber vom Jugendamt aufgefordert, den Pflegeeltern das Kind zu überlassen. Zwei oder drei Tage später kam plötzlich die Nachricht: Andreas ist tot. Er wurde von einem Auto angefahren. Das war freilich eine Schreckenskunde. Aber mein erster Gedanke war: Maria hat ihn heimgeholt. Denn Andreas hätte es später wegen seiner erblichen Belastung sehr schwer gehabt. Ohne eigene Schuld wäre er immer ein Außenseiter gewesen. Erstaunlicherweise konnte man trotz des Unfalls kaum eine äußere Verletzung bei Andreas sehen. Nach ärztlicher Aussage soll er sofort tot gewesen sein, hat also, soweit man das sagen kann, keine Schmerzen aushalten müssen. Und am Unfall war er ganz schuldlos.
So hat sich für beide Kinder die Situation plötzlich geändert: Klaus kam in eine Familie und Andreas wurde — das darf man wohl hoffen — in den Himmel heimgeholt. Ich bin überzeugt, daß Maria hier geholfen hat.

N. N.

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