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Gleichnis vom Weizen und Unkraut

Von EwigerBrunnen01 Mittwoch 07.04.2021, 07:56

Bildquelle: Pixabay kostenlos

Jesus war ein großer Lehrer, der seine Gedanken anschaulich in Gleichnisse eingebettet hat, damit jeder Zuhörer verstehen konnte was er damit sagen wollte.

In Matthäus 13, 24-30 ist folgendes Gleichnis zu lesen:
Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg. Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sagen zu ihm: Willst du denn, dass wir hingehen und es zusammenlesen? Er aber spricht: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts gleichzeitig mit ihm den Weizen ausreißt. Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!

Heute beziehen viele Menschen dieses Gleichnis auf die Kirche und die Gläubigen. Doch Jesus meinte etwas anderes und erklärte selbst, dass der Acker für die Welt steht, und in der Welt leben Gerechte und Gottlose miteinander. Gott will dass alle Menschen gerettet werden. Er hat jedem den freien Willen geschenkt zu wählen welchen Weg er gehen möchte - bis zur „Ernte“, dann wird jeder beurteilt werden ob er zum Weizen oder zum Unkraut gehört.




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