DIE KUNST EIN POET ZU SEIN
Von
egalis
Freitag 29.07.2022, 13:49
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egalis
Freitag 29.07.2022, 13:49
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Oft ist der Dichter ein armer Wicht,
denn was er sagen will,
versteht mancher nicht.
Dann hält er sich lieber still.
Mal schreibt er heiter.
Mal ist er down.
Dann probiert er weiter,
ist wie ein Clown,
der hinter seiner Maske weint
und von außen fröhlich scheint.
Mancher Wortsinn ist ein anderer.
So sind Poeten Wortewanderer.
GEDANKENLOS
Er fasst sich an den Kopf, der große Dichter.
Stöhnt wie verzweifelt hinter seiner Hand.
Und den bösen Gedanken nur verficht er,
dass sich nichts zu schreiben lohnend fand.
Leer sei er und ohne große Gedanken.
Fragt mich, warum die Muse ihn nicht küsst.
Ich würd sie ja vertreten - ohne Wanken -
Ob er das wollte? Wenn ich das nur wüsst!
Gedulde dich doch, bis der Pegasus
gesattelt ist. Er wird dich sicher bringen
zu deiner Dichter-Muse süßem Kuss,
sodann wird dir ein neues Werk gelingen,
verziert mit einem wunderbaren Schluss.
Vor lauter Freude wirst du jubelnd singen...
©elbondo