Am Wegesrand
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Feierabend-Mitglied
Samstag 21.05.2022, 07:00
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Der Weg liegt einsam, und ich gehe dahin
Mir kommen trübe Gedanken in den Sinn:
Ich denke an die Lieben, die von mir gegangen...
- Nun geh ich allein - bin in Einsamkeit gefangen
Der Tod war mein Begleiter, hat mich geschlagen
Hab das Los angenommen, um es zu ertragen.
Menschen und Ereignisse haben mich geformt
Ich lebe mein Leben, aber nicht genormt.
Denke ich zurück an alte Zeiten
und an Menschen, die mich jetzt begleiten.
- Will nicht verkapseln, wie der rote Mohn -
sondern weiter wachsen an den Menschen,
denen ich begegne und alles andere um mich herum...
Der Wind weich über die Felder weht
Am Wegesrand eine einzelne Blume steht
Blutrot, leuchtet eine Blüte vom Mohn
Im Auge, eine Wespe mit sirrendem Ton
Zarter Blütenduft weht an mir vorüber
Sehnsucht durchzieht all meine Glieder
In mir höre ich eine Melodie erklingen
Mein Herz beginnt fröhlich zu singen
Ich fühle mich gut und möchte lachen
Könnte vor Freude Sackhüpfen machen
So nehme ich den Graben, der vor mir liegt
Springe hinüber
Fühle alle Glieder
und singe ein Lied!
© Monika Koch