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München, am Marienplatz.Es ist Freitag,
Von
christine816
Samstag 25.02.2012, 23:16
München, am Marienplatz.Es ist Freitag, der 24. Februar.Der sattgelbe Mond hängt wie eine Sichel am Abendhimmel. Die Luft ist angenehm lau.Ich bin ein bisschen spät dran. Enzio, der Botschafter von Fürstenfeldbruck, hat zu einem bunten Umtrunk in die Fränkisch-Badische Weinstube vom Ratskeller eingeladen. Der Ratskeller liegt direkt unter dem alten Rathaus und ist für Einheimische und auch Touristen ein fester Anlaufpunkt. Die Fränkisch-Badische Weinstube liegt an der Rückseite des Rathauses in der Landschaftsstraße. Ist aber auch vom Ratskeller aus erreichbar. Die Sitzgelegenheiten unter dem weiten Kellergewölbe vermitteln sofort die Bayerische Gemütlichkeit. Das Personal spricht in der Regel mehrere Sprachen und der Wirt, Herr Wieser, ist ein sympathischer, uriger Münchner und bei den Gästen sehr angesehen.Treff war ab halb sechs am Abend. Ich freute mich auf die Geselligkeit und wurde nicht enttäuscht. Die Runde saß bereits fröhlich am reservierten Tisch, einen guten weißen oder roten Schoppen vor sich und einen Teller mit Köstlichkeiten. An den Gesichtern konnte ich erkennen, dass es allen mundete. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung allerseits bestellte ich mir einen trockenen Roten (in einem schönen Glas!) und die üblichen Wollwürste mit Kartoffelbrei.Die Badischen Weinstuben sind für Stammtischfreunde sehr begehrt und - jeden Tag ist Stimmungsmusik. Am Freitag spielte und sang für uns Salvatore Amore. Anfangs war die "gute Akustik“ des Raumes gewöhnungsbedürftig, doch nach dem ersten Schoppen war der Lärm dann nebensächlich.
Der Abend hatte begonnen. Kerzen am Tisch unterstrichen unsere gute Laune. Wir wechselten auch mal die Plätze, so dass jede/r mal bei jeder/jedem an der Seite saß. Wir redeten über Gott und die Welt, waren froher Stimmung und stellten zu unserer Freude fest, dass wir es einfach miteinander können. Und so ein Treffen bald wiederholen sollten. Es war einfach stimmig. Die beiden Nachteulen blieben noch ein bisschen bei einem Achterle Roten. Weil man die Feste feiern soll, wie sie fallen. Dachten zumindest Topolinchen und ich. Danke lieber Botschafter Enzio für diese Idee, der Abend war gelungen. In diesem Sinne von Wilhelm Lindemann, 1927 (Text und Melodie)Trink, trink, Brüderlein trink,lass doch die Sorgen zu Haus!Meide den Kummer und meide den Schmerz,dann ist das Leben ein Scherz! Das Lieben, das Trinken, das Singenschafft Freude und fröhlichen Mut.Den Frauen, den musst du eins bringen,sie sind doch so lieb und so gut.Verlieb dich solange du jung bist,die Hauptsach, du bist noch nicht blau,denn wenn man beim schönsten Trunk ist,bekommt man sehr leicht eine Frau.Trink, trink, Brüderlein trink....Die Weinstube hat täglich von 15 bis 24 Uhr geöffnet. Ein heiteres Prosit! Euere Christine(Das Bild stammt vom monatlichen Ratskellerflyer)