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Kaum ist die Weihnachtsfeier vorbei,
Von
christine816
Freitag 06.01.2012, 23:07
Kaum ist die Weihnachtsfeier vorbei, wechselt auch schon die Jahreszahl.Na, wenn das kein Grund ist, wieder zusammen zu kommen!So hat unser „Fränkisch-Bayerischer“ Botschafter Enzio (Heinz) seine Mitglieder und Freunde zum schon traditionellen „verspäteten“ Neujahrs-Frühstück eingeladen. Zum Bayerischen Neujahrsfrühstück, wir sind ja in Bayern. Ein milder Freitagmorgen, der 6. Januar im Neuen Jahr 2012. Es schneite leicht, auf Gehwegen und Wiesen blieb der Schnee liegen. Der Sturm von gestern Nacht hatte sich gelegt. Die Luft war angenehm frisch, es roch nach Winter. Ich war auf dem Weg zur U-Bahn und freute mich auf die gesellige Runde in dem kleinen verschlafenen Städtchen westlich vor München. Und, ich sollte nicht enttäuscht werden. Man muss es den Wirtsleuten lassen. Schon auf der Weihnachtsfeier war mir das aufgefallen: Sie decken die Tische festlich ein und Helga, die Partnerin von unserem Botschafter sorgt sofort, dass der kleine, gemütlich-warme Saal einen fröhlichen Charakter bekommt. Natürlich Kerzen, ein bisschen Gestecke und – leckeren, Glück bringenden Marzipan auf jedem Platz. Sekt und zur Alternative Orangensaft. „Ein gutes, gesundes, und schönes Neues Jahr! Auch auf dich, lieber Botschafter Heinz und deine Helga!“ Wir stoßen an auf das Neue Jahr. Und dann wurde unser Frühstück gebracht. Traditionell. Die ideale Weißwurst (muss von außen möglichst hell sein, der Darm ohne Runzeln. Die Konsistenz einer Weißwurst muss flaumig, aber dennoch gut gebunden sein) im Topf mit noch warmen Wasser, süßem Senf, Brezn und einem bayerischen Weißbier. Ein Blick in die Runde: Manche Mitglieder (das waren wahrscheinlich die Urbayern), beherrschten das „zuzeln“, die anderen „bearbeiteten“ diese göttliche Speise mit Messer und Gabel. Dazu will ich bemerken, dass es unter uns echte Weißwurstesser gab und Weißwurstesser, die eigentlich Nichtweißwurstesser waren. Sich aber uns, den gerne Weißwurstessern, angepasst haben. Mein Kompliment. Die Qualität der Weißwurst ist äußerst wichtig, auch für die nachfolgende Stimmung am Tisch. Wir hatten Glück. Glück, dass unser Wirt Glück mit seinem Metzger-Lieferanten hat. Ich verrate es, für alle in dieser Gegend, die bald wieder Bayerisch frühstücken wollen: Die Weißwürste wurden geliefert von der Metzgerei Hans Robeller, Eschenstr. 2 in Fürstenfeldbruck…Danke, lieber Wirt für diese Köstlichkeit!Ein Schnapserl zum Magenschließen war dann genehmigt. Vier Mitglieder waren krank geworden und konnten nicht – zu ihrem großen Bedauern – kommen. Wir haben auch auf Euch angestoßen, liebe Brigitte, Karin, Liane und lieber Dieter! Werdet schnell wieder gesund.Auch einen Gruß mit einem Glas Sekt an unsere Freunde in Murnau, Axel und Regina! Sie haben es bedauert, nicht kommen zu können. Es war ein schöner Feiertagvormittag gestern. Wir haben lange gefrühstückt und unser Beisammensein genossen und gefeiert.Deshalb ein großes Hallo an den Wirt in diesem Lokal, er hat uns wieder super bewirtet, schnell, gut und auch preisgünstig; und ein Lob auch an die nette, flinke Bedienung. Ein Kompliment und großes Danke an unseren Botschafter und seine Helga. Es ist nie zu übersehen, wie sie mit Freude eine Veranstaltung vorbereiten und dafür Sorge tragen, dass diese nicht nur gelingt, sondern auch das Miteinander unter den Mitgliedern stimmig ist und bleibt.Danke an die anwesend gewesenen Mitglieder, dass ich heute Euere Geselligkeit genießen durfte. Und zum Schluss noch „a wengerl“ Grammatik für unsere Nordlichter:“Genitiv“<< Wusstet Ihr schon, dass das Bayerische, außer in einigen feststehenden Redewendungen (z. B. „um Himmiswuin“ = um Himmelswillen), keinen Genitiv kennt? Wenn du ein Bayer bist und es auch nicht gewusst hast, ist das trotzdem nicht schlimm, denn dann machst du es ja automatisch richtig. Der Satz „Trotz des Regens bin ich mit dem Schirm meines Bruders hinausgegangen“, lautet auf bayerisch: “Trotz dem Reng bin i mit meim Bruada sein Schirm aussiganga.“>>Eine schöne Zeit Euch allen,Christine