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Auf dem Weg zur Weihnachtsfeieram 2.

Von christine816 Montag 05.12.2011, 22:11

Auf dem Weg zur Weihnachtsfeieram 2. AdventsonntagFrüh war der Abend hereingebrochen, es war noch nicht einmal fünf Uhr. Ich stand am Bahnhof und schaute mich um. Hier, in diesem kleinen Städtchen westlich von München, war ich zu einer Weihnachtsfeier eingeladen, und, ich war gespannt: Es nieselte leicht und es war viel zu mild für den 2. Advent. Ich spürte keine Vorweihnacht, sah keine weihnachtlichen Einkaufstüten, keine Tannenzweige, roch keinen Kerzenduft. Die Leute hasteten an mir vorbei, die Treppe runter, den langen Weg entlang zum Ausgang. Ich lief hinterher. Kein Vorweihnachten zu spüren? Das hatte sicher nichts bedeuten. Nicht für unsere Weihnachtsfeier. Für Gaumenfreuden war gut gesorgt, da war ich mir sicher, und auch für das festliche Outfit unserer Feier.Nur hörte man dort und da und drüben, es wurde geflüstert und weitergesagt, na ja, die Kneipe wäre nicht so das Wahre, mehr oder weniger eine „Bahnhofshalle, Kalt und keine Stimmung“ würde aufkommen. „Man“ hätte keinen Bedarf, dabei zu sein. Dass auch eine Bahnhofshalle nicht für Stimmung zuständig ist, ist schon klar und auch, dass „Kälte“ viele Gesichter hat.Und, wie ich so dastehe und auf die blinkende Leuchtreklame an den Häusern schaue und leichten Regen auf meiner Haut spüre, fällt mir ein, wie unser Heimatdichter Ludwig Thoma die Herbergsuche wunderschön ins Bayerische gefasst hat, und es geht mir sofort gut, ich freu mich auf die Weihnachtsfeiera drauß’d vor da Stadt war a Haus,a Häusl war’s, kloa und dafall’n,do sagt da Mo:“Simmei, kimm raus,ge aussa und tua ma den G’fall’n!“„Glei kimm i“, schreit oana vo drin,es dauert net lang, geht die Tür.“De Leut hätt’n `s Dobleib’n an Sinn,i moanat, es gang scho bei dir?“Da Simmei, der kratzt si a wengz’erscht hinta de Ohr’n, sagt: „Am Endgang’s wohl, do bei mir is halt eng,wia waar’s denn im Stall eppa drent?““Vagelt’s Gott! Mir waar’n ja so froh,“- sagt da Joseph – „wann du ins nahmstund gabst ins a wengl a Stroh --mir tat’n ’s wohl aa, bal du kamst.“ Zuversichtlich begab ich mich auf den Weg zu Weihnachtsfeier.....Christine

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