Man kann es für verrückt halten. Man sucht nach dem verlorenen Sommer und findet den Herbst. Zwei die den Herbst suchen. Zwei die selbst im Zeichen des späten Herbstes stehen. Zwei, die bereits fast den ganzen Vorrat ihres Herbstes aufgebraucht, aufgegessen und davon das größte Stück abgebissen haben.
Aber sie wollten nochmal dahin gehen wo der Herbst seine Schleier besonders fein webt. Wo die Sonne in jeden Winkel zu leuchten scheint. Wo der Herbstduft angefüllt mit Sehnsüchten um die Schnuppernasen weht. Wo sanfte, mit glühenden Trauben bewachsene Hügel sich einladend wölben. Wo man Gast ist, woher man auch kommen mag.
Die Toskana mag schön sein, aber dort wo die Zwei waren, ist es mindestens genau so schön. Das klingende Italienisch wird durch weichtönendes Alemannisch ersetzt und die vielen Nachbarn aus Frankreich verwandelnd das wunderschöne Ländle träumerisch in die Provence.
Das Leben dort erscheint so leicht daher zu kommen, daß es schwerfällt davon zu gehen.
Alles ist in einen Herbstrausch versetzt, der den Sommer noch gespeichert hat.
Wo man auch geht es herrscht Überfluss an allem was man sich vorstellen kann. Man lässt sich einfach tragen von all dem Schönen.
Carlos
Zwei im Herbst
Man kann es für verrückt halten. Man sucht nach dem verlorenen Sommer und findet den Herbst. Zwei die den Herbst suchen. Zwei die selbst im Zeichen des späten Herbstes stehen. Zwei, die bereits fast den ganzen Vorrat ihres Herbstes aufgebraucht, aufgegessen und davon das größte Stück abgebissen haben.
Aber sie wollten nochmal dahin gehen wo der Herbst seine Schleier besonders fein webt. Wo die Sonne in jeden Winkel zu leuchten scheint. Wo der Herbstduft angefüllt mit Sehnsüchten um die Schnuppernasen weht. Wo sanfte, mit glühenden Trauben bewachsene Hügel sich einladend wölben. Wo man Gast ist, woher man auch kommen mag.
Die Toskana mag schön sein, aber dort wo die Zwei waren, ist es mindestens genau so schön. Das klingende Italienisch wird durch weichtönendes Alemannisch ersetzt und die vielen Nachbarn aus Frankreich verwandelnd das wunderschöne Ländle träumerisch in die Provence.
Das Leben dort erscheint so leicht daher zu kommen, daß es schwerfällt davon zu gehen.
Alles ist in einen Herbstrausch versetzt, der den Sommer noch gespeichert hat.
Wo man auch geht es herrscht Überfluss an allem was man sich vorstellen kann. Man lässt sich einfach tragen von all dem Schönen.
Carlos