Oft ecke ich bei meinen Mitmenschen an, wenn ich sage, dass ich mein Smartphone nur selten und nur für eilige und wichtige Nachrichten nutze und auf WhatsApp wenig Wert lege. Statt dessen lieber zu Hause gemütlich Telefongespräche führen, Emails in Ruhe lesen und dann ggf. auch später die Zeit nehmen, sie zu beantworten, das liegt mir mehr. Ich möchte nicht ständig, überall erreichbar sein. Die tägliche Informationsflut, die uns bereits viel Zeit kostet, würde zusätzlich erhöht. Außerdem wird erwartet, dass man z. B. WhatsApp möglichst sofort beantwortet. Die Themen bzw. die Kommunikation wird m. E. dabei immer oberflächlicher und hektischer. Die Technik (sekundenschneller, preiswerter Austausch von Informationen und Bildern), ist in vielen Lebensbereichen sicher ein großer Segen, vor allem gerade jetzt in der Corona-Zeit. Aber in dem Maße, wie sie heute genutzt wird, kann sie auch zum Fluch werden. Ich denke hierbei z. B. an die Handy-Süchtigen, an gefährliche Ablenkungen im Straßenverkehr, Menschen, die ihre (schöne) Umwelt und ihre Mitmenschen im Alltag nur noch aus den Augenwinkeln sehen und nichts um sich herum bewusst wahrnehmen. Wenn die Augen immer wieder am Display kleben und die Gedanken um Handy-Nachrichten kreisen, leben wir nicht mehr im Hier und Jetzt und sehen das Leben nur noch durch Handy-Scheuklappen. Und das alles wird inzwischen in unserer Gesellschaft als normal angesehen. Wer das nicht mitmachen möchte, wird als Außenseiter abgestempelt. Hier wünsche ich mir mehr Toleranz.
Jetzt genug der Kritik und der negativen Sichtweise. Letztlich entscheidet jeder für sich, was für ihn richtig ist. Ich wünsche allen Feierabendlern (auch den eifrigen WhatsApp- Nutzern), die meine Zeilen lesen, einen bewussten Umgang mit den digitalen Errungenschaften und dabei mehr Segen als Fluch.
Peter
Oft ecke ich bei meinen Mitmenschen an, wenn ich sage, dass ich mein Smartphone nur selten und nur für eilige und wichtige Nachrichten nutze und auf WhatsApp wenig Wert lege. Statt dessen lieber zu Hause gemütlich Telefongespräche führen, Emails in Ruhe lesen und dann ggf. auch später die Zeit nehmen, sie zu beantworten, das liegt mir mehr. Ich möchte nicht ständig, überall erreichbar sein. Die tägliche Informationsflut, die uns bereits viel Zeit kostet, würde zusätzlich erhöht. Außerdem wird erwartet, dass man z. B. WhatsApp möglichst sofort beantwortet. Die Themen bzw. die Kommunikation wird m. E. dabei immer oberflächlicher und hektischer. Die Technik (sekundenschneller, preiswerter Austausch von Informationen und Bildern), ist in vielen Lebensbereichen sicher ein großer Segen, vor allem gerade jetzt in der Corona-Zeit. Aber in dem Maße, wie sie heute genutzt wird, kann sie auch zum Fluch werden. Ich denke hierbei z. B. an die Handy-Süchtigen, an gefährliche Ablenkungen im Straßenverkehr, Menschen, die ihre (schöne) Umwelt und ihre Mitmenschen im Alltag nur noch aus den Augenwinkeln sehen und nichts um sich herum bewusst wahrnehmen. Wenn die Augen immer wieder am Display kleben und die Gedanken um Handy-Nachrichten kreisen, leben wir nicht mehr im Hier und Jetzt und sehen das Leben nur noch durch Handy-Scheuklappen. Und das alles wird inzwischen in unserer Gesellschaft als normal angesehen. Wer das nicht mitmachen möchte, wird als Außenseiter abgestempelt. Hier wünsche ich mir mehr Toleranz.
Jetzt genug der Kritik und der negativen Sichtweise. Letztlich entscheidet jeder für sich, was für ihn richtig ist. Ich wünsche allen Feierabendlern (auch den eifrigen WhatsApp- Nutzern), die meine Zeilen lesen, einen bewussten Umgang mit den digitalen Errungenschaften und dabei mehr Segen als Fluch.
Peter