Was heißt nun „Glück auf“?
Eindeutig ist es nicht zu erklären. Nach mündlichen Überlieferungen sollen diese zwei Worte den Wunsch ausdrücken, der Bergmann möge nach der Schicht aus dem Dunkel des Schachtes wieder glücklich aufsteigen an das Tageslicht.
Eine andere Auslegung deutet den Gruß mit „Glück, tu' mir den Gang auf“. Wahrscheinlicher erscheint die Erklärung, wonach „Glück auf“ die Kurzform eines Grußes ist, den man dem anfahrenden Bergmann zurief und der vollständig lautet: „Bergmann, ich wünsche Dir Glück; der Gang tue sich Dir auf!“ Mit anderen Worten heißt das: Ich wünsche Dir viel Erfolg und daß Du bei Deiner Arbeit auf reiche Erze stoßen mögest.
Auch ich war zu Anfang der Meinung, daß der Gruß etwas mit der >glücklichen Ausfahrt< zu tun hat, aber nach den vielen Begegnungen und Gesprächen mit Bergleuten, die ebenfalls die zweite Erklärung überwiegend bevorzugten, und Studie etlicher Bergbaufachliteratur ist nur diese für mich eindeutig, logisch und sinnvoll. Denn ist sie verbindend wie vieles aus dieser Schaffensperiode, und mag es eher ein Zufall sein, daß heute auf Zeche Ewald ein Paar seine Hochzeit begangen hat, so ist es gewissermaßen ein Bekennen zu einer Zugehörigkeit, die wenig romantisch, trotz aller Schwere und Gefahr überbrückt. Dann klingt da schon, das Fördergerüst im Hintergrund, die Hymne der Bergleute auf, auch wenn sie beim Singen ein paar Tränen erzeugt. Da sind sie, die schwarzen Gesichter der schuftenden Männer, deren Schweiß und auch derben Flüche. Es gehört zusammen wie Bier und Schnaps nach Schichtende. Die Epoche mag vorbei sein, ihre Bedeutung nicht. Glück auf
Was heißt nun „Glück auf“?
Eindeutig ist es nicht zu erklären. Nach mündlichen Überlieferungen sollen diese zwei Worte den Wunsch ausdrücken, der Bergmann möge nach der Schicht aus dem Dunkel des Schachtes wieder glücklich aufsteigen an das Tageslicht.
Eine andere Auslegung deutet den Gruß mit „Glück, tu' mir den Gang auf“. Wahrscheinlicher erscheint die Erklärung, wonach „Glück auf“ die Kurzform eines Grußes ist, den man dem anfahrenden Bergmann zurief und der vollständig lautet: „Bergmann, ich wünsche Dir Glück; der Gang tue sich Dir auf!“ Mit anderen Worten heißt das: Ich wünsche Dir viel Erfolg und daß Du bei Deiner Arbeit auf reiche Erze stoßen mögest.
Auch ich war zu Anfang der Meinung, daß der Gruß etwas mit der >glücklichen Ausfahrt< zu tun hat, aber nach den vielen Begegnungen und Gesprächen mit Bergleuten, die ebenfalls die zweite Erklärung überwiegend bevorzugten, und Studie etlicher Bergbaufachliteratur ist nur diese für mich eindeutig, logisch und sinnvoll. Denn ist sie verbindend wie vieles aus dieser Schaffensperiode, und mag es eher ein Zufall sein, daß heute auf Zeche Ewald ein Paar seine Hochzeit begangen hat, so ist es gewissermaßen ein Bekennen zu einer Zugehörigkeit, die wenig romantisch, trotz aller Schwere und Gefahr überbrückt. Dann klingt da schon, das Fördergerüst im Hintergrund, die Hymne der Bergleute auf, auch wenn sie beim Singen ein paar Tränen erzeugt. Da sind sie, die schwarzen Gesichter der schuftenden Männer, deren Schweiß und auch derben Flüche. Es gehört zusammen wie Bier und Schnaps nach Schichtende. Die Epoche mag vorbei sein, ihre Bedeutung nicht. Glück auf